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Iran-Krieg lässt Ölpreise weiter steigen

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Nach Angriffen zwischen Israel, USA und Iran steigen die Ölpreise erneut. Damit könnten auch Sprit und Heizöl in Deutschland noch einmal teurer werden. Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel weiter zugelegt. Nach einem kräftigen Anstieg am ersten Handelstag nach dem Beginn des Iran-Kriegs legten die Preise zunächst bis zu rund drei Prozent zu, blieben aber unter dem Höchststand aus den ersten Handelsstunden am Montag. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich am Dienstag gegen 8 Uhr um drei Prozent oder 2,35 Dollar auf 80,09 Dollar. Steigende Rohölpreise verteuern üblicherweise auch Sprit und Heizöl für Verbraucher in Deutschland. Am Montag war der Brent-Preis im frühen Handel bis auf 82,37 Dollar geklettert. Im Tagesverlauf bröckelte der Kurs wieder etwas ab - am Tagesende stand aber dennoch ein Plus von mehr als 5 Dollar oder rund sieben Prozent auf 77,74 Dollar auf dem Kurszettel. Beim Öl der US-Sorte WTI sah die Bewegung ähnlich aus. Hier legte der Preis am Dienstag im frühen Handel etwas mehr als zwei Prozent auf knapp 73 Dollar zu. Am Wochenende hatten Israel und die USA den Iran angegriffen. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen und schränkte außerdem den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ein, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Öltransports.