Arbeit nach drei Monaten: Was steckt wirklich hinter Dobrindts neuem Asyl-Plan?
Eine Arbeitserlaubnis schon nach drei statt erst nach sechs Monaten: Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) kündigte in einem Interview mit der Bild am Sonntag an, Asylbewerber künftig früher in den Arbeitsmarkt zu lassen – unabhängig vom Stand ihres Verfahrens. Das klingt nach überfälliger Integration, nach einer selten sinnvollen asylpolitischen Maßnahme der schwarz-roten Bundesregierung. Schließlich sind tatsächlich sehr viele Asylsuchende frustriert, so lange nicht arbeiten zu dürfen. Doch geht es dabei wirklich um mehr gesellschaftliche Teilhabe – oder vor allem um Einsparungen?
Bisher müssen Asylsuchende, die verpflichtet sind, in Aufnahmeeinrichtungen zu wohnen, im Regelfall sechs Monate auf eine Arbeitserlaubnis wart
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