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Reise nach Mexiko: Auswärtiges Amt warnt nach Tod von Drogenboss

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Der mexikanische Drogenboss "El Mencho" ist tot. Da weitere Gewalt droht, spricht das Auswärtige Amt Reise- und Sicherheitshinweise aus.

Nemesio Oseguera Cervantes, auch als "El Mencho" bekannt, war einer der gefürchtetsten Drogenbosse Mexikos. Nach dem Tod des Führers des Kartells Jalisco Nueva Generación und weiterer Kartellmitglieder im Rahmen eines Militäreinsatzes kommt es in dem Land zu schweren Ausschreitungen. Wie unter anderem CNN unter Berufung auf Experten berichtet, wird aus Gründen der Vergeltung und eines möglichen Kampfes um die Nachfolge weitere Gewalt befürchtet. Touristinnen und Touristen, die sich derzeit in Mexiko aufhalten oder einen Urlaub in der näheren Zukunft geplant haben, sollten daher unbedingt neue Reise- und Warnhinweise des Auswärtigen Amts beachten.

Lage beobachten, Ansammlungen meiden

"Am 22. Februar 2026 kam es zu Einsätzen der mexikanischen Sicherheitskräfte im Bundesstaat Jalisco, bei denen auch ein Kartellführer getötet wurde", schreibt das Auswärtige Amt auf seiner Webseite und warnt: "In der Folge kommt es in verschiedenen Landesteilen zu Unruhen, Straßensperren und Brandstiftungen." Explizit werden in diesem Zusammenhang sieben Punkte genannt, die dringend beachtet werden sollten.

Menschen, die nach Mexiko reisen möchten oder sich dort bereits aufhalten, sollten demzufolge unbedingt die aktuellen Entwicklungen in den Medien ver- sowie öffentliche Bekanntmachungen befolgen.

Wer bereits im Land ist und sich an einem mutmaßlich sicheren Ort aufhält - etwa in einem Hotel - sollte dort vorerst bleiben und auf sämtliche Fahrten verzichten, die nicht unbedingt notwendig sind.

Es wird dazu geraten, Ansammlungen von Menschen zu meiden und auch keine Orte aufzusuchen, an denen Einsätze der Polizei stattfinden.

Reisende sollten demzufolge auch Kontakt zu ihren Familienangehörigen halten und diese darüber informieren, wo genau sie sich derzeit aufhalten.

Wer in eine Straßensperre gerät, sollte demnach weder flüchten noch sich widersetzen.

Insbesondere im Bundesstaat Jalisco könne der Flughafenbetrieb temporär eingeschränkt sein.

In Notfällen ist der Notruf unter der Nummer "911" erreichbar.

Diese Sicherheitshinweise werden unter anderem auch von der deutschen Botschaft in Mexiko in den sozialen Medien, darunter bei Instagram, verbreitet. "Lassen Sie bei Reisen nach Mexiko aufgrund der teils unübersichtlichen und sich rasch ändernden Sicherheitslage besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge", mahnt das Auswärtige Amt.

Hierhin sollten Urlauber derzeit nicht reisen

Das Auswärtige Amt rät aktuell dringend von Reisen in mehrere Regionen ab. Darunter befinden sich mit wenigen Ausnahmen die Bundesstaaten Colima, Sinaloa und Guerrero. Dringend abgeraten wird auch vor Reisen in die Bundesstaaten Zacatecas, Tamaulipas (nördlich von Ciudad Victoria) und Michoacán, insbesondere in Regionen westlich der Stadt Morelia. Auch Grenzregionen zu den Vereinigten Staaten sollten "für über das erforderliche Minimum für Ein- und Ausreise hinausgehende Aufenthalte" nicht aufgesucht werden.

Abgeraten wird außerdem von Besuchen in bestimmte Gebiete in den Bundesstaaten Chiapas, Guanajuato und Jalisco. Ausführlichere Beschreibungen in diesen Fällen und weitreichende Sicherheitsinformationen erhalten Betroffene auf der Webseite des Auswärtigen Amts.