Russland | Moskau ist kriegsmüde: Warum selbst Hardliner plötzlich von Frieden sprechen
Bringt dieser Frühling den Frieden? Wer den staatsnahen russischen Medien folgt, kann diese Frage noch immer kaum bejahen. Stereotyp melden Zeitungen und Fernsehsender den Fortgang der „Militärischen Spezialoperation“, die Einnahme oft zerstörter und entvölkerter Dörfer im Donbass und die Auszeichnung neuer „Helden Russlands“.
Wer hingegen das etwas unabhängigere, imperial ausgerichtete Wochenblatt Sawtra (Der morgige Tag) aufmerksam liest, bemerkt einen neuen Ton beim Herausgeber Alexander Prochanow. Der hochbetagte Mann, der im Vorjahr bei einem Auftritt mit Wladimir Putin vom Staatschef den Titel „Held der Arbeit“ verliehen bekam, war einst Kriegskorrespondent der Literaturnaja Gaseta in Afghanistan, zudem Autor von Kolpor
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