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Glatteis auf der A3: Vollsperrung am Morgen – neun Kilometer Stau

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Eine Autobahn in Bayern gleicht einer Eisbahn. Nach mehreren Unfällen ist die wichtige Verkehrsader gesperrt. Das Problem dabei: Selbst Streufahrzeuge stecken in dem sich bildenden Stau fest. Die Autobahn 3 bei Regensburg ist am Mittwochmorgen wegen Glatteis und mehrerer Unfälle komplett gesperrt worden. Ein Polizeisprecher bezeichnete die Situation als "Glatteis-Chaos", denn allein seit der Nacht sei es zu mehreren Unfällen gekommen. Die Sperrung sei jetzt eine Vorsichtsmaßnahme, um weitere Unglücke zu verhindern. Sie erfolgte mitten im morgendlichen Berufsverkehr an der Anschlussstelle Laaber im Landkreis Regensburg. Der Verkehr wird dort abgeleitet und kann bis zum Autobahnkreuz Regensburg nicht weiterfahren. Gegen 8.30 Uhr hat sich bereits ein neun Kilometer langer Stau gebildet. Laut dem ADAC betrage der Zeitverlust mindestens eine Stunde. Warnungen für Hunderte Kreise und Städte: Deutschlandkarte leuchtet gelb Massive Lawinengefahr: Winterchaos trifft Nachbarland – bis zu 80 Zentimeter möglich Streufahrzeuge stecken im Stau Die Einsatzkräfte bemühen sich nach eigenen Angaben "mit allen Mitteln", die Strecke wieder freizugeben, erklärte ein Polizeisprecher. Mehrere Streufahrzeuge, die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) sind im Einsatz. Die Rettungsarbeiten werden jedoch durch die Wetterbedingungen und den Stau erschwert – teilweise stehen auch die Streufahrzeuge im Stau. Bei einem der Unfälle sei in der Nacht ein Auto ins Schleudern geraten, woraufhin drei Lastwagen mit dem auf der Fahrbahn stehenden Wagen kollidierten. Doch der Fahrer hatte Glück: Es ist nur zu leichten Verletzungen gekommen, teilte die Polizei mit. Auch die anderen Unfälle gingen glimpflich aus: So sei es meist bei Blechschäden geblieben, hieß es. Der Deutsche Wetterdienst warnt bis in den Vormittag vor streckenweise auftretender Glätte durch Schneeschauer und überfrierende Nässe im gesamten Freistaat. Autofahrer werden zur Vorsicht aufgerufen.