"Waterworld" mit Kevin Costner: Heute läuft der Sci-Fi-Film im TV
Ein einziger Flop kann genügen, um zum Kassengift zu werden: Schauspieler Kevin Costner erleidet Mitte der 1990er-Jahre mit "Waterworld" Schiffbruch. Eine große Idee, die im finanziellen und medialen Desaster endete: Der Sci-Fi-Blockbuster "Waterworld" stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Vom Drehbuch bis zur Nachproduktion lief bei diesem Großprojekt alles schief und bescherte Oscar-Preisträger Kevin Costner einen immensen Flop. Darum geht es in "Waterworld" Die Klimakatastrophe hat die Erde in einen einzigen Ozean verwandelt. Geschmolzene Polkappen überspülen Länder, die Menschen fliehen aufs Wasser. Auf schwimmenden Atollen kämpfen sie ums Überleben. Eine skrupellose Piratenbande, angeführt von Deacon (Dennis Hopper), verbreitet Angst und Schrecken. Auf der Suche nach einem kleinen Mädchen, das die Route zu einer versteckten Insel bei sich tragen soll, nehmen sie keine Rücksicht auf Verluste. Als ein namenloser Marine (Kevin Costner) auftaucht, schöpfen die Atoll-Bewohner Hoffnung, dass er den Terror beenden kann. Ist "Waterworld" sehenswert? Die internationale Presse zerriss das Werk von Regisseur Kevin Reynolds, bekannt für "Robin Hood – König der Diebe". Wie das Magazin "Spiegel" zusammenfasst, überschlugen sich die negativen Berichterstattungen schon vor Kinostart und setzten sich mit der Veröffentlichung fort. Das Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" zeigt das Fiasko in Zahlen. Bei der Kritik erreichte "Waterworld" 60 Prozent, während das Publikum mit 44 Prozent ein noch härteres Feedback gab. 6,3 von 10 Punkten vergibt immerhin die Filmdatenbank "IMDb". "Waterworld" läuft heute, am Mittwoch, 18. Februar 2026, um 20.15 Uhr auf Kabel Eins . Wer den Sci-Fi-Film im TV verpasst, kann ihn bei Magenta TV leihen oder kaufen. Noch kein Netflix-Abonnement? Das ganze Paket Streamingdiensten können Sie auch bei Magenta bekommen. Mit Magenta TV erhalten Sie Disney Plus, Netflix , RTL Plus, Apple TV, Dazn , Paramount Plus und Wow zum Vorteilspreis in einem Abo . Mega-Flop mit zweiter Chance Die schlechten Kritiken und die vernichtende Presse spiegelten sich an den Kinokassen wider. Insgesamt spielte "Waterworld" circa 88 Millionen US-Dollar ein, wie das Branchenportal "Box Office Mojo" berichtet. Das geschätzte Endbudget lag jedoch bei 175 Millionen US-Dollar. Ursprünglich sollte das Endzeit-Abenteuer für einen deutlich geringeren Preis produziert werden. Die Nachrichtenseite "Schweizer Radio und Fernsehen" berichtet, dass erst die Extrawünsche von Kevin Costner das Budget massiv erhöhten. Somit wuchsen die Kosten von geplanten 90 Millionen immer weiter. Erst die Zweitauswertung auf dem Heimkinomarkt glättete die Wogen. Durch den Verkauf der TV-Rechte sowie die VHS- und DVD-Verkäufe spielte der Film im zweiten Anlauf Geld ein, wie die Filmseite "kino-total.net" berichtet. So erarbeitete sich "Waterworld" einige Jahre verspätet den Ruf als Kultfilm, der auf Umwegen doch noch sein Publikum fand. Katastrophale Dreharbeiten Kreative Differenzen zwischen Regisseur Reynolds und Hauptdarsteller Kevin Costner trugen dazu bei, dass "Waterworld" schon während des Drehs scheiterte. Obwohl die beiden schon bei "Robin Hood – König der Diebe" zusammenarbeiteten, fanden die beiden Kreativen am Set nicht mehr zusammen. Wie das Filmmagazin "ScreenRant" berichtet, erschwerten auch natürliche Katastrophen die Arbeit. Sturmwarnungen unterbrachen mehrfach die Dreharbeiten, ein Hurrikan verwüstete das teure Set und eine Quallenplage machte die Arbeiten im Wasser zur Tortur. Vom Wasser aufs Land Obwohl Kevin Costner mit dem Western "Der mit dem Wolf tanzt" und der Thriller-Romanze "Bodyguard" seinen Star-Status gefestigt hatte, litt sein Image unter "Waterworld". Unglücklicherweise traf er mit seinem Folgeprojekt "The Postman" eine ähnlich schlechte Wahl. Nur zwei Jahre nach "Waterworld" kam die Endzeit-Geschichte über einen geheimnisvollen Postboten, der als letzte Hoffnung der Menschheit gilt, in die Kinos. Ein geschätztes Budget von 80 Millionen US-Dollar und ein Einspielergebnis von 17,6 Millionen US-Dollar zeichnen ein klares Bild, wie "Box Office Mojo" darlegt. Ende der 1990er-Jahre verblasste Costners Stern am Hollywood-Himmel, der erst mit der Romanze "Message in a Bottle" und dem Polit-Thriller "Thirteen Days" wieder zu leuchten begann.
