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TV Gelnhausen steht vor unbequemer Auswärtsaufgabe in Friesenheim

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TVG steht vor unbequemer Auswärtsaufgabe in Friesenheim

17. Februar 2026

TVG steht vor unbequemer Auswärtsaufgabe in Friesenheim Dambach wieder im Kader

Dem TV Gelnhausen steht eine knifflige Aufgabe bevor und  ein Spiel, das alles abverlangen wird. Am Sonntag (17 Uhr) gastieren die Barbarossastädter im Sportzentrum TV Hochdorf (Hochdorf-Assenheim) beim HLZ Friesenheim-Hochdorf II. Der 21. Spieltag der 3. Handball-Liga Süd-West führt den TVG zu einem Gegner, der mitten im Abstiegskampf steckt und gerade deshalb besonders unangenehm ist. Zumal man im Hinspiel nur um Haaresbreite an einer Niederlage vorbeigeschrammt ist.

Die Erinnerungen sind noch frisch. Zehn Minuten vor dem Ende lag der TV Gelnhausen mit sechs Toren zurück und stand dicht vor der ersten Saisonpleite. Erst eine beeindruckende Energieleistung in der Schlussphase sowie ein verwandelter Siebenmeter von Jonas Dambach in letzter Sekunde retteten ein 31:31-Unentschieden. Dambach erzielte damals 12 Treffer. Gut für den TVG, dass der frischgebackene Papa nach seiner Babypause wieder mit an Bord ist.

Dennoch bleibt die personelle Situation beim TV Gelnhausen weiter angespannt. Die beiden Langzeitverletzten Leon David (Schulter-OP) und Ákos Csaba (Kreuzbandriss) fehlen weiterhin. Zudem stehen Yannick Geisler (Schulter) und Keeper Alex Bechert (Ellenbogen) nicht zur Verfügung. Immerhin: Der zuletzt erkrankte Daniel Drodz kehrt zwischen die Pfosten zurück.

Mit anderen Worten: Cheftrainer Matthias Geiger ist erneut zum Improvisieren gezwungen. „Gerade mit dem wieder einmal veränderten Kader müssen wir uns schnell auf den Gegner einstellen und alles investieren. Wir brauchen eine sehr gute, aggressive Abwehr und wollen über unser Tempospiel ins Spiel finden. Wenn wir diese Energie auf die Platte bringen, haben wir gute Chancen“, sagt Geiger.

„Wir müssen 100 Prozent abrufen“

Besonders aufpassen muss der TVG auf Moritz Schulz, der mit 93 Treffern der gefährlichste Torschütze der Gastgeber ist. Doch der Blick auf das Hinspiel zeigt, dass Friesenheim kaum auszurechnen ist. Zehn unterschiedliche Torschützen unterstrichen damals die mannschaftliche Geschlossenheit. Trainer Gabriel Schmiedt formt aus einem jungen, hungrigen Team eine aggressive und laufstarke Einheit, gespickt mit Talenten, die den Sprung in die erste Mannschaft der Eulen Ludwigshafen schaffen wollen.

Nach zwei Siegen zum Jahresauftakt bei der TuS 82 Opladen (29:23) und gegen den TV Homburg (25:24) musste das HLZ zuletzt zwei Niederlagen bei der HG Saarlouis (25:38) sowie zu Hause gegen Düsseldorf-Ratingen (24:26) einstecken. Umso mehr dürfte Friesenheim-Hochdorf dieses Mal investieren, um wieder einen Erfolg zu landen.

Geiger weiß um die Qualität des kommenden Gegners: „Im Hinspiel haben wir gesehen, dass Friesenheim sofort da ist, wenn wir zu viele einfache Fehler machen. Sie spielen sehr guten Handball, verteidigen aggressiv und sind als junges Team extrem dynamisch. Für uns wird entscheidend sein, dass wir unsere Aufgaben konsequent erfüllen und unser eigenes Spiel zu 100 Prozent abrufen.“

Schließlich will der TV Gelnhausen weiterhin den zweiten Tabellenplatz verteidigen, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga berechtigt. Respekt vor einem unbequemen, jungen Gegner ist also mehr als angebracht. Doch die Barbarossastädter reisen mit Selbstvertrauen an und wollen sich für den Punktverlust aus der Hinrunde revanchieren.

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