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FC Bayern: Zukunft von Manuel Neuer rückt jetzt in den Fokus

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Der FC Bayern stellt momentan wichtige Weichen für die Zukunft. Nach Upamecano rücken dabei jetzt Manuel Neuer und zwei fast schon vergessene Stars in den Fokus. Die ersten großen Personalentscheidungen mit Blick auf die kommende Saison sind beim FC Bayern bereits gefallen. Erst am Freitag gab der Rekordmeister die Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano bis 2030 offiziell bekannt. Der monatelange Millionenpoker um die Zukunft des Abwehrstars ist damit beendet. Auch wenn das einen hohen Preis hat ( alle Details zum Millionendeal des FC Bayern mit Upamecano lesen Sie hier ), können die Bayern nun weiterhin mit dem 27 Jahre alten Franzosen planen. Mit Serge Gnabry verlängerten die Münchner dessen zuvor nur noch bis zum Sommer befristeten Kontrakt zuletzt bis 2028. "Manu fühlt in sich hinein": Neuer-Zukunft? Bayern-Boss lässt aufhorchen "Er ist auf einem guten Weg": Wird er Goretzkas Nachfolger bei Bayern? Die Zukunft von Leon Goretzka ist ebenfalls schon geklärt. Wie der Klub erst kürzlich bekannt gab, wird sein ebenfalls im Sommer auslaufender Vertrag nicht mehr verlängert . Der Abschied des Nationalspielers nach acht Jahren in München ist damit beschlossen. Damit verbleiben auf der Liste von Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund noch vier Spieler, deren Verträge ebenfalls im Sommer auslaufen. Vor allem Kapitän Manuel Neuer rückt dabei jetzt unweigerlich in den Fokus. t-online erklärt, wie es bei ihm und den drei anderen Stars nun weitergeht. Manuel Neuer (39): Der Weltmeister von 2014 hat nach wie vor einen Sonderstatus beim FC Bayern – und zwar auch, was eine mögliche Vertragsverlängerung betrifft. Mit 39 Jahren liefert er weiterhin konstant starke Leistungen ab. Nicht ohne Grund wurde lange sogar über eine Rückkehr ins Tor der Nationalmannschaft für die WM spekuliert. Nachdem er dieses Szenario zuletzt selbst wohl endgültig ausgeschlossen hat, rückt seine Zukunft in München zwangsläufig mehr und mehr in den Fokus. Hört Neuer jetzt etwa ganz auf? Ob er im Sommer weitermacht und seine Karriere bei Bayern damit noch einmal in die Verlängerung geht, liegt in erster Linie an ihm selbst. Das betonten sowohl Christoph Freund als auch Chefcoach Vincent Kompany erst am Freitag noch einmal. "Ich bin da total entspannt. Wichtig wird sein, was wir mit der Mannschaft machen", sagte Neuer bei der Pressekonferenz vor dem 2:1-Sieg bei Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain im November und kündigte an: "Ich lasse mir Zeit, auch über den Winter hinweg, muss schauen, dass ich gesund bleibe und gute Leistungen zeige. Dann kann man immer sprechen." Die Leistungen sind nicht das Problem. "Er ist mit bald 40 Jahren immer noch ein Top-Torhüter in Europa. Aber natürlich muss es so weitergehen. Man muss darüber reden, wie seine Motivation und seine Anspannung sind. Das erwarten wir als Verein und wollen das gemeinsam mit ihm herausfinden", sagte Sportvorstand Max Eberl bei Sport1 zur Causa Neuer. "Er muss auf Top-Niveau leistungsfähig sein – so wie er es aktuell ist. Das müsste in der kommenden Saison auch der Fall sein. Es geht darum, wie Manuel sich fühlt, ob er will und ob er sich in der Lage sieht, seine Leistungen noch ein weiteres Jahr lang zu zeigen." Der gesundheitliche Aspekt bereitet bei Neuer aber zunehmend Sorgen. Beim Spiel in Bremen (3:0) musste er in der Halbzeitpause ausgewechselt werden. Und nun zum wiederholten Mal mit einem Muskelfaserriss in der linken Wade vorerst pausieren. Es ist für Neuer bereits die dritte Verletzung dieser Art in den vergangenen elf Monaten. Das fortgeschrittene Fußballeralter, in dem sich Neuer befindet, scheint also auch an Bayerns ewiger Nummer eins nicht spurlos vorüberzugehen. Trotzdem gilt: Wenn Neuer sich weiterhin fit genug fühlt und in Topform bleibt, dürfte einer Vertragsverlängerung nichts im Wege stehen. Beide Seiten haben sich darauf verständigt, erst nach Neuers 40. Geburtstag am 27. März konkreter über das Thema zu sprechen. Sven Ulreich (37): Ulreich wechselte 2015 in die bayerische Hauptstadt und spielt dort – mit einer kleinen Unterbrechung in der Saison 2020/21, in der er zum HSV wechselte – seit über einem Jahrzehnt. Nachdem der Torhüter im vergangenen Jahr mit privaten Problemen zu kämpfen hatte, wurde sein Vertrag trotzdem bis 2026 verlängert. Mittlerweile füllt er hinter Jonas Urbig "nur" noch die Rolle als Nummer drei im Bayern-Kader aus. Für Neuer ist er dennoch weiterhin ein wichtiger Ansprech- und Trainingspartner. Freund betonte nun nochmals: "Auch die Konstellation unserer Tormänner mit Manu, Ulle und Jonas ist ganz speziell. Es ist eine spezielle Energie drin, wie sie tagtäglich miteinander arbeiten, wie sie miteinander umgehen. Es ist eine sehr coole Situation." Sollte Ulreich irgendwann seine Karriere beenden, soll er dem Klub im Anschluss in anderer Funktion erhalten bleiben. Darauf haben sich beide Seiten bereits verständigt. Gut möglich, dass es am Ende dieser Saison so weit ist und Ulreich sich als ewiger Stellvertreter von Neuer aus dem Profikader verabschieden wird. Raphaël Guerreiro (32) : Die Zukunft des Portugiesen bei Bayern ist noch nicht geklärt. Während die anderen großen Personalien die Schlagzeilen bestimmen, wird in der Öffentlichkeit über ihn und Ulreich kaum gesprochen. Am Freitag hakte t-online bei Freund in Bezug auf die beiden zumindest im Hinblick auf Vertragsverhandlungen fast schon "vergessenen" Bayern-Stars nach. Freunds kurze, aber dennoch vielsagende Antwort lautete: "Da gibt es noch keine Gespräche, aber das werden wir in den nächsten Wochen mit den Spielern intern besprechen." Kompany schätzt den vielseitig einsetzbaren Linksfuß. Seine besten Spiele für Bayern machte er nicht als Außenverteidiger, sondern im zentralen offensiven Mittelfeld. Dort ist die Konkurrenz unter anderem mit Gnabry, Jamal Musiala und Lennart Karl allerdings riesig. Hinzu kommt, dass die Bayern wohl schon einen Nachfolger im Auge haben, der Guerreiros Kaderplatz im Sommer übernehmen könnte. Bayern pokert um Bundesligastar: Wird er zum Superschnäppchen? Wie der "Kicker" zuerst berichtete, soll Leverkusens Alejandro Grimaldo in den Fokus der Münchner gerückt sein. Der ist ebenfalls Linksfuß und kann flexibel auf der linken Seite eingesetzt werden. Mit seinen gefährlichen Flanken und vor allem Freistößen wäre der Spanier zweifellos eine Verstärkung für den Bayern-Kader. Auch deshalb gilt bei Guerreiro eine Verlängerung seines Vertrags als unwahrscheinlich. Nicolas Jackson (24): Das insgesamt 16,5 Millionen Euro teure Leihgeschäft für diese Saison, das die Bayern für Jackson mit dem FC Chelsea abgeschlossen haben, hat sich bislang noch nicht ausgezahlt. Der Stürmer hat bis auf wenige positive Ausnahmen nach wie vor mit großen Anpassungsproblemen zu kämpfen. Dass Jackson am Ende auf 40 Startelf-Einsätze in Bundesliga und Champions League kommen wird, damit die automatische Kaufpflicht über 65 Millionen Euro für ihn im Sommer greift, kann bereits jetzt nahezu ausgeschlossen werden. Eine Weiterverpflichtung wäre wohl nur dann realistisch, wenn Jackson seine Leistungen steigern könnte. Darüber hinaus müsste Chelsea wohl auch einer deutlich geringeren Ablösesumme zustimmen, damit der Angreifer überhaupt weiter für den FC Bayern infrage käme. Zu Beginn des Jahres verpasste er einige Spiele, weil er mit dem Senegal am Afrika-Cup teilnahm und das Turnier sogar gewann. Mittlerweile ist er zwar wieder nach München zurückgekehrt, in der Mannschaft spielt er aber weiterhin kaum eine Rolle. Beim Pokalviertelfinale gegen Leipzig (2:0) wurde er von Kompany sogar aus dem Kader gestrichen. Bei ihm stehen die Zeichen im Sommer klar auf Abschied.