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Epstein-Skandal: Wer Mette-Marit mit dem Sexualstraftäter bekannt machte

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In Norwegen wächst der Druck auf das Königshaus. Neue Details zu Kontakten zwischen Mette-Marit und Jeffrey Epstein geraten in den Fokus. Für die 52-jährige Kronprinzessin stehen schwierige Wochen bevor. In veröffentlichten Epstein-Akten finden sich zahlreiche E-Mails zwischen ihr und dem verurteilten Sexualstraftäter, der einen Missbrauchsring mit Minderjährigen betrieb. Der Ton vieler Nachrichten gilt als auffallend vertraut. Diskutiert wird derzeit, wie eng der Kontakt der beiden tatsächlich war. Wer sie einander vorgestellt hat, scheint nun aber sicher. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, brachte den Unterlagen zufolge offenbar Boris Nikolić die beiden 2011 zusammen. Der frühere Vertraute von Bill Gates schrieb an Epstein: "Sie ist toll. Es wäre großartig, wenn Ihr euch treffen könntet." Gemeint gewesen sei Mette-Marit. Brisant ist auch der Zeitraum. Epstein war 2008 zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Dennoch entwickelte sich danach ein Austausch per Mail. Mette-Marit unterzeichnete Nachrichten mit "Love, Mm" und schrieb, er kitzle charmant ihr "Hirn". In einer weiteren Mail heißt es: "Ich habe dich gegoogelt. Stimme zu, es sieht nicht besonders gut aus." 2013 verbrachte sie vier Tage auf seinem Anwesen in Palm Beach. Ein Foto zeigt sie dort neben einem sehr jungen Mädchen im Bikini. Epstein-Akten: "Geht’s dir gut? Ich fand dein Foltervideo toll" Epstein wiederum soll Mette-Marit in internen Mails als "verdreht" und "nicht Ihre typische Hoheit" beschrieben haben. Doch wie intim war ihr Verhältnis? In einem Austausch vom April 2012 fragte der gemeinsame Bekannte Boris Nikolić ihn laut der britischen Zeitung "Daily Mail": "Was ist jetzt mit Mette passiert? Will sie dein Kind austragen?" Epstein antwortete darauf: "Mette Marit ist ein Wrack." Die Enthüllungen fallen in eine Phase besonderer Belastung für das Königshaus. Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby steht derzeit vor Gericht. Ihm werden mehrere Straftaten, darunter Vergewaltigung, vorgeworfen, die er in zentralen Punkten bestreitet. Zugleich wird in Norwegen diskutiert, ob die Affäre um Epstein das Vertrauen in die künftige Königin dauerhaft beschädigt. In einer Stellungnahme erklärte Mette-Marit zuletzt: "Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe. Ein Teil des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir entspricht nicht dem Menschen, der ich sein möchte. Ich bedauere auch die Situation, in die ich das Königshaus gebracht habe."