ru24.pro
World News
Февраль
2026
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28

Vorberichte ProA 23. Spieltag

0

13.02.2026 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. GIESSEN 46ers

Schwere Heimaufgabe für die SBB Baskets in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A: Der Liganeuling hat am Freitagabend die ambitionierten Gießen 46ers zu Gast in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg.

Die SBB Baskets gehen mit reichlich Selbstbewusstsein in das Duell. Zuletzt gewann der Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast schließlich ein überraschender 87:84-Heimsieg gegen den Tabellenvierten aus Bremerhaven. Gießen konnte sich zuletzt ebenfalls daheim durchsetzen – und zwar deutlich mit 92:69 gegen Tübingen. Davor jedoch setzte es eine bittere 72:83-Auswärtspleite beim Aufsteiger Leverkusen.

Gießen hat im vergangenen Sommer wieder einmal einen namhaften Kader zusammengestellt. Zahlreiche Akteure wie Center Till Gloger oder der ehemalige Nationalspieler Robin Benzing verfügen über Erstliga-Erfahrung. Bester Werfer der Hessen ist bislang Kyle Castlin mit 16,8 Punkten im Schnitt. Der US-Amerikaner sammelt außerdem 5,5 Rebounds pro Partie.

Aktuell rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Branislav Ignjatovic auf dem achten Tabellenplatz und bleibt damit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die SBB Baskets rangieren aktuell auf Rang 16, dem ersten Nichtabstiegsplatz also.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Das ist ein Spiel, wo wir etwas wieder gut machen wollen. Im Hinspiel haben wir uns gar nicht gut präsentiert. Jetzt wollen wir aber auf den Sieg gegen Bremerhaven aufbauen und es schaffen, eine kleine Serie zu schaffen. Gießen ist ein sehr erfahrenes Team, dem bislang allerdings die Konstanz ein bisschen fehlt. Wir müssen defensiv besser auftreten als im Hinspiel und offensiv mit mehr Tempo spielen und aggressiver auftreten.“

 

14.02.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Spitzenbasketball am Valentinstag. Samstagabend reisen die HAKRO Merlins zum kleinen Derby nach Nürnberg. Nach dem verlorenen Hinspiel gegen die Falken möchten die Jungs von Headcoach David McCray zu Gast in Mittelfranken ihre aktuelle Siegesserie fortsetzen.

Zum ersten Mal seit über 10 Jahren sicherten sich die Nürnberg Falcons gegen die Zauberer den Sieg. In einem engen Spiel, das bis zum dritten Viertel fast komplett ausgeglichen war, zeigten die Falken ihre Stärke und setzten sich knapp gegen die Zauberer durch. Vor allem verantwortlich für die späte Entscheidung war Nürnbergs Kapitän Julius Wolf. Der Forward traf in den letzten drei Minuten gleich vier Würfe von Downtown und besiegelte so den knappen Erfolg der Mittelfranken.

Vergangene Woche noch lagen die Franken auf einem Playoff-Platz, rutschten nach den beiden Niederlagen am Doppelspieltag jedoch wieder auf den 9. Rang ab. Seit Beginn des Jahres agieren die Falken ohne ihren Topscorer Brandton Chatfield. Der Center steuerte durchschnittlich 14,8 Punkte zum Spiel der Nürnberger bei. Lichtblick im Kader ist der 19-jährige Tom Stoiber. Gegen Koblenz gelang dem Forward seine bisher beste Leistung mit 30 Punkten und 10 Rebounds.

Vergangenes Wochenende gab es für die Nürnberger jedoch nichts zum Jubeln. Am Doppelspieltag mussten sich die Franken sowohl gegen Bayreuth, wie auch Kirchheim geschlagen geben. Während der Rückstand im Frankenderby bis auf fast 30 Zähler wuchs, verlief das zweite Spiel des Wochenendes enger. Führten die Falcons mit zehn Punkten im ersten Spielabschnitt, glichen die Teckstädter im folgenden Viertel aus und setzten sich schlussendlich gegen die Franken durch.

Genau entgegengesetzt zu den Falcons standen die Zauberer erst Freitag in Kirchheim auf dem Parkett, ehe Sonntag die Bayreuther zu Gast in der Arena Hohenlohe waren. Beide Partien konnten die Crailsheimer für sich entscheiden. Mit aktuell acht Siegen in Serie stellen die Merlins das derzeit formstärkste Team – keine andere Mannschaft der Liga konnte in dieser Saison mehr Spiele in Folge für sich entscheiden.

 

14.02.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Paderborn Baskets

Nach dem knappen Heimerfolg gegen die Bayern Giants Leverkusen steht für die BG Göttingen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gleich schon der nächste Auftritt vor eigenem Publikum an. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 14. Februar, die Paderborn Baskets in der Sparkassen-Arena. Mit dem Aufsteiger haben die Göttinger noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel verloren sie 70:82.

Beim Hinspiel Ende Dezember in Paderborn standen der BG nur sieben einsatzfähige Profis zur Verfügung, zudem fehlte Strauß aufgrund eines grippalen Infekts. Die geschwächten Göttinger waren nicht in der Lage mit der Baskets-Physis mitzuhalten und leisteten sich 28 Ballverluste. Nicht zu stoppen waren der dänische Guard Jonathan Klussmann (25 Punkte) sowie US-Guard Branden Maughmer (19), die auch durchschnittlich zu den besten Paderborner Punktesammlern gehören.

Die BG war nicht das einzige Team, das Klussmann in dieser Saison nicht unter Kontrolle bekam. Er erzielt durchschnittlich 19,8 Punkte pro Spiel, womit er zweitbester ProA-Werfer ist. Ebenfalls zweistellig punktet der kanadische Forward Efosa Osawe (16,7), der im Hinspiel verletzt fehlte. Maughmer (11,4) und US-Center Jalen Johnson (11,2) komplettieren das zweistellig punktende Quartett.

Das Team von Baskets-Headcoach Milos Stankovic, Bruder des Bonner Cheftrainers Marko Stankovic, hat sich im Kampf um den Ligaverbleib inzwischen ein wenig Luft verschafft. Mit acht Siegen liegen die Nordrhein-Westfalen derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und haben zwei Siege Vorsprung auf Platz 17. Die vergangenen beiden Partien gegen Hagen und Bremerhaven verlor das Stankovic-Team.

Seit dem Hinspiel keine Niederlage mehr geleistet haben sich hingegen die Göttinger, die in fast allen Statistik-Kategorien besser sind als die Paderborner. Nur bei der Freiwurfquote (78 Prozent) und der Ballverlusten (13,0) sind die Baskets besser. „Gegen Leverkusen haben wir unsere beste defensive Leistung in dieser Saison gezeigt, daraus aber kein Kapital geschlagen, weil wir nicht gut genug auf Angriff umgeschaltet haben“, sagt BG Assistant Coach Carney.

 

14.02.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Phoenix Hagen

Es ist mal wieder soweit, das von den Fans heiß ersehnte Derby gegen den Spitzenreiter Phoenix Hagen kommt auf die VfL SparkassenStars Bochum am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu. Die Favoritenrolle ist hier klar verteilt, doch den Bochumern gibt das Hinspiel Hoffnung, denn da waren sie ganz nah dran an der Sensation.

Die Feuervögel vom Tor zum Sauerland grüßen mit 19 Siegen aus 22 Spielen von der Tabellenspitze der ProA. Bereits früh wurde das Ziel „Aufstieg“ in Hagen ausgegeben und die Umsetzung läuft bis jetzt auf Hochtouren. Headcoach Chris Harris hat einen hochkarätigen Kader zusammengestellt, der vor Allem eine unglaubliche Offensivpower hat. Die letzte Niederlage gab es am 03.01. gegen die Eisbären Bremerhaven, seitdem gab es sechs Siege in Folge.

Das Hinspiel konnten die Hagener nur knapp mit 87:84 gewinnen, dabei hatten die Bochumer den Sieg in der eigenen Hand, behielten in der Crunchtime aber nicht die Nerven. Die individuelle Klasse von Phoenix machte am Ende den Unterschied. Shooting Guard Devin Schmidt (15 PpS) ist aktuell Topscorer des Hagener Teams. Knapp dahinter liegt Point Guard Marcus Graves (14,7 PpS. Der Kader des Tabellenführers ist sehr tief besetzt und wurde während der Saison noch weiter verstärkt.

Das wird eine hohe Hürde für die SparkassenStars, die dazu noch die Overtime aus dem hart umkämpften Spiel am Mittwoch in Koblenz in den Beinen haben. Doch die Underdog-Rolle nimmt das Team von Headcoach Felix Banobre sicher gerne an. Das Bochumer Team kann befreit gegen Hagen aufspielen und ähnlich wie gegen Göttingen ohne Druck agieren. Gegen den Tabellenzweiten musste man sich nur knapp in eigener Halle geschlagen geben und hatte die Chance auf den Sieg.

 

14.02.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Baskets Koblenz

Am kommenden Samstag empfangen die Bozic Knights die EPG Baskets aus Koblenz in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte. Während die Teckstädter ihren Platz in den Top Acht sichern wollen, geht es für die auf Platz zehn stehenden Koblenzer darum den Anschluss an die Playoff Ränge zu halten. Die Ritter wollen den Schwung aus dem Erfolg gegen Nürnberg mitnehmen. Das Hinspiel endete in einem Showdown nach Verlängerung.

Die Koblenzer haben in dieser Saison schon für den einen oder anderen dramatischen Spielausgang gesorgt. So auch am Mittwoch im Duell gegen die Sparkassenstars aus Bochum. Nach Verlängerung mussten sich die Koblenzer den Sieg nochmals entreißen lassen. Ähnliches passierte auch im Hinspiel, bei dem die Knights mit über 20 Punkten deutlich in Rückstand lagen, sich in der zweiten Halbzeit jedoch zurückkämpfen konnten, um dann in der Verlängerung die beiden Punkte einzufahren.

US-Guard Chuck Harris erzielte mit 33 Punkten den Topwert des Abends. Unter der Teck weiß man um die Qualitäten der Koblenzer. „Sie spielen sehr physisch und körperbetont, sind das Team mit den meisten Fouls der Liga, haben einen intelligenten Spielaufbau und treffen gute Entscheidungen. Sie können jeden Gegner in der Liga schlagen und wir müssen sehr fokussiert und mit viel Energie in die Partie gehen,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Die Ritter konnten nach drei Niederlagen in Serie gegen Bremerhaven, Bayreuth und Crailsheim, zuletzt Nürnberg schlagen und wieder punkten. Diesen Schwung möchten Kapitän Mayer und Co. mit in die letzten beiden Heimspiele vor der einwöchigen Nationalmannschaftspause nehmen. „Beide Spiele sind für uns sehr wichtig. Wir haben eine große Chance uns oben festzusetzen,“ ergänzt Schmidt.

Besonderes Hauptaugenmerk dürfte am Samstag auf Koblenz Aufbauspieler Calvin Wishart liegen. Der US-Amerikaner zeigt sich für 15,5 Punkte und 5,8 Assists pro Partie verantwortlich. Ebenfalls offensiv brandgefährlich ist Tim Smith mit 14,2 Punkten pro Spiel. Für Forward Jonas Niedermanner ist es die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der ehemalige Ritter spielt seit dieser Saison für Koblenz.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. BBC Bayreuth

Zu einem Duell zweier Traditionsstandorte im Abstiegskampf gastiert der BBC Bayreuth am Samstag, 14. Februar im Rahmen des 23. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den Tigers Tübingen.

Beide Teams haben aktuell 16:28 Punkte auf dem Konto, Tübingen steht auf Tabellenplatz 13, Bayreuth ist 14. in der Tabelle, der Abstand zu den Bayer Giants Leverkusen auf dem oberen Abstiegsplatz 17 beträgt für beide Teams jeweils vier Zähler. Während der BBC am vergangenen Sonntag deutlich mit 58:89 beim Spitzenteam HAKRO Merlins Crailsheim den Kürzeren zog, haben die Tübinger seit dem 78:72-Hinspielsieg in Bayreuth nur noch eines von neun Spielen gewonnen.

„Mann der Stunde“ im Tübinger Team ist Neuzugang Jordan Johnson. Der 31-jährige US-Pointguard wurde am 1. Februar von den Tigers verpflichtet, da die beiden etatmäßigen Pointguards JaCobi Wood und Larry Thomas ausfallen. Der US-Amerikaner Larry Thomas wiederum war erst im Januar wegen der Verletzung von JaCobi Wood nachverpflichtet worden und kam ebenfalls aus dem Kosovo von Erstligist Golden Eagle Ylli.

Absoluter Leistungsträger im bisherigen Saisonverlauf ist Bernard Pelote. Der 23-jährige US-Rookie und hinterließ mit 15,3 Zählern und 4,9 Rebounds im Schnitt bislang einen sehr guten Eindruck. Der 25-jährige Isaiah Sanders (9,2 PpS)spielt bisher auch überzeugend . Power Forward Melkisedek Moreaux (12,2 PpS) blieb aus dem Team der vergangenen Saison erhalten. Ganz wichtig für das Team ist Mannschaftskapitän Till-Joscha Jönke.

Der 25-jährige US-Center Lukas Milner (8,8 PpS) kam von Boras Basket aus Schweden. Shooting Guard Miles Tention (26) blieb den Tigers nach der Vorsaison treu (9,1 PpS). Aufbauspieler Kaya Bayram kam von RASTA Vechta II. Am 15. November 2025 wurde Power Forward Patrick Emilien nachverpflichtet (26). Small Forward Silas Oriane (2,2 PpS), sowie der 26-jährige schwedische Power Forward Felix Edwardsson (3,6 PpS) komplettieren das Tübinger Aufgebot.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Bayer Giants Leverkusen

Ein eminent wichtiges Spiel um den Klassenerhalt steht an. Die Uni Baskets Münster empfangen am Samstag den direkten Konkurrenten Bayer Giants Leverkusen zum 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Es ist das Duell des Schlusslichts gegen den um zwei Zähler besser platzierten Tabellenvorletzten.

Die Partie in Köln ist aufgearbeitet. Ja, die Situation im Abstiegskampf ist prekär. Und ja, die Herausforderung ist maximal. Nichtsdestotrotz können die Uni Baskets ihre Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt für das letzte Drittel der Saison erheblich verbessern. Cheftrainer Götz Rohdewald betonte im Mediengespräch: „Für uns ist es ein weiteres Do-or-Die-Game gegen einen direkten Konkurrenten. Wir müssen alles reinhauen, was wir haben.“

Leverkusen ist zurück im Abstiegskampf. Nachdem die Giants nach einer 0:12-Bilanz schon im freien Fall gen ProB zu marschieren schienen, legte das Team seit Mitte Januar ein Comeback hin. Seitdem fertigten die Rheinländer zu Hause Bayreuth mit 99:65 und Gießen mit 83:72 ab. Zuvor verstärkten sich die Bayer Giants mit Power Forward Lök Wur. Der Südsudanese mit US-amerikanischem Pass unterschrieb bis zum Saisonende.

Bei der knappen 63:65-Niederlage am vergangenen Spieltag beim Tabellenzweiten und Aufstiegsmitfavoriten BG Göttingen waren die Farbenstädter auf Augenhöhe. BG-Cheftrainer Fabian Strauß lobte anschließend: „Riesigen Respekt an Leverkusen. Ich habe schon im Hinspiel gesagt: Das ist die ekligste defensive Variante, die Basketball-Deutschland seit langem gesehen hat. Aber auch das zeichnet Qualität aus, sie waren extrem gut vorbereitet.“

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die größte Stärke der Leverkusener ist sicherlich Heinzmann, der sehr groß ist und den sie in der Zone parken und dadurch unorthodox verteidigen, weil keiner in der Liga so einen Spieler hat. Das kann sehr unangenehm sein. Ansonsten haben sie schnelle und gute Guards, aber der größte Trumpf ist halt Heinzmann, der sehr, sehr gut reboundet und einfach für ein anderes Spiel sorgt als in jedem anderen Spiel.“

 

15.02.2026 17:00 Uhr Artland Dragons vs. PS Karlsruhe LIONS

Nach dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer Phoenix Hagen kehren die Artland Dragons zurück in die heimische Artland Arena. Am kommenden Sonntag treffen die Quakenbrücker auf die PS Karlsruhe Lions. Vor eigenem Publikum wollen die Dragons eine Reaktion zeigen und sich zugleich für die knappe Niederlage im Hinspiel revanchieren.

Das erste Aufeinandertreffen liegt erst wenige Wochen zurück und ist noch in bester Erinnerung. In der Europahalle unterlagen die Dragons zum Jahresauftakt denkbar unglücklich mit 82:80, als David Ejah den entscheidenden Tip-in mit der Schlusssirene verwandelte. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie wechselte die Führung mehrfach, und Quakenbrück hatte kurz vor Schluss selbst noch die Chance auf den Sieg, ehe Karlsruhe den letzten Angriff erfolgreich abschloss.

Seitdem verlief die Saison der Lions wechselhaft. Mit aktuell acht Siegen aus 21 Spielen rangiert Karlsruhe auf Tabellenplatz zwölf. Auf die Niederlage im direkten Duell folgte zunächst eine 89:80-Niederlage in Bremerhaven, ehe zuhause Koblenz mit 78:71 geschlagen wurde. In den vergangenen Wochen geriet das Team jedoch ins Straucheln: Drei Niederlagen in Serie gegen Gießen (66:89), Crailsheim (87:77) und zuletzt eine deutliche 99:79-Niederlage gegen die Tigers Tübingen.

Auffällig ist vor allem das Profil der Badener: Offensiv erzielen die Lions mit durchschnittlich rund 80 Punkten pro Spiel ligaweit die drittwenigsten Zähler, defensiv agieren sie dagegen äußerst physisch. Mit 3,6 Blocks pro Partie stellt Karlsruhe die beste Shotblocking-Mannschaft der ProA. Die Verantwortung im Angriff verteilt sich auf mehrere Schultern. Spielmacher Isaiah Hart (14,2 Punkte, 5,2 Assists) gibt im Backcourt den Takt vor und sucht immer wieder den Zug zum Korb.

Unter den Brettern sorgen Maurice Pluskota (13,2 Punkte, 7,6 Rebounds) und David Ejah (13,7 Punkte, 7,9 Rebounds, 39 % Dreierquote) für Physis und Reboundstärke. Auf den Flügelpositionen bringen Tyrese Williams (11,1 Punkte) und Scharfschütze David Cohn (48 % Dreierquote, 3,8 Assists) zusätzliches Scoring und Wurfgefahr von außen ins Spiel.

 

15.02.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven

Trocken, warm sowie ein attraktiver Gegner mit Lokalkolorit und Legende im Kader – mit Blick auf die Wetterprognosen und die Eisbären Bremerhaven empfiehlt sich ein Besuch der Motorworld am kommenden Sonntagnachmittag vielleicht sogar nachdrücklich. Zudem steht der Spieltag im Zeichen des Karnevals.

Sportlich sind die RheinStars aktuell klar auf Kurs Klassenerhalt und können gegen die ambitionierten Norddeutschen ohne Druck aufspielen. Im Hinspiel konnten die Kölner die Eisbären nach der Pause gehörig ärgern. Sie verkürzten von 42:57 stetig und gelangten sogar einmal (85:84) drei Minuten vor Schluss in Führung. 87:87 stand es 23 Sekunden vor Ende, bevor den Bremerhavenern die Punkte zum Sieg gelangen (89:87).

Trainer Steven Esterkamp ist aktuell im zweiten Jahr in Bremerhaven und hat unlängst seinen Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. Im Vergleich zur ersten Begegnung Mitte November werden in beiden Kadern Spieler hinzukommen: bei Köln fehlten im Spiel Neu-Kapitän Mike Miller und Maxi Begue, Kenny Baptiste war noch nicht verpflichtet.

Bei den Eisbären ist mit Lorenz Brennecke und mit John Bryant reichlich BBL-Erfahrung vor Ende der Wechselfrist verpflichtet worden. Besonders der 38 Jahre alte Bryant gilt als BBL-Legende. Er spielt bereits seit 2010 in Europa und war von Januar 2022 bis in diese Spielzeit für den Mitteldeutschen BC aktiv. Der US-Center absolvierte mehr als 500 Spiele in der Bundesliga und war vor der Station in Weißenfels in Ulm, München und Gießen aktiv.

Ein ehemaliger RheinStar ist derzeit drittbester Scorer bei den Eisbären: Hinter Elijah Miller (15.7 PpS) und Jemari Baker jr. (13.9) kommt Jannis von Seckendorff auf 11.2 Punkte, 4.5 Rebounds bei einer Effektivität von 12.4. Der 23 Jahre alte Kölner war nach vier Jahren bei den RheinStars zur laufenden Saison im Sommer an die Nordsee gezogen. Mit Jordan Samare steht ein zweiter ehemaliger RheinStar im Kader der Gäste. Er wechselte im Sommer 2024 zu den Eisbären.