Ortswechsel | Kunstraum Grotto am Berliner Hansaplatz: Goodbye, Hello
An einem Montagabend gegen 18 Uhr deutet wenig darauf hin, dass der Hansaplatz mal das Zentrum der „Stadt von Morgen“ sein sollte. Seine ebenerdige Einkaufspassage wirkt nicht gerade wie die Auslage einer Mustersiedlung: Zwischen einem betagten Supermarkt und dem GRIPS-Theater scheinen die Bordsteine hochgeklappt. Ein paar verlorene Seelen suchen in den Gängen vor den Minustemperaturen Schutz. Bestens in Berlin-Mitte gelegen und mit viel Grün ringsum, ist das Hansaviertel ein Ort der Widersprüche: Die zur Interbau 1957 von namhaften Architekten entworfene Siedlung zieht mit ikonischen Gebäuden Designliebhaber:innen zu entsprechenden Mieten an. Gleichzeitig gilt der Platz nicht weit von der Drogenszene im Tiergarten manchem als Angstraum.
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