Innsbruck/Kufstein: Prozess gegen Eltern nach Verhungern von Bub begonnen
Im Fall eines im Mai 2024 aufgrund von massiver Unterernährung im Tiroler Bezirk Kufstein verstorbenen dreijährigen Buben hat am Montag am Landesgericht Innsbruck der Prozess gegen die wegen Mordes, Quälens und Freiheitsentziehung angeklagten Eltern begonnen. Die Staatsanwältin sprach in ihrem Plädoyer von "Höllenqualen", die der Bub vor seinem Tod erleiden musste. Die Verteidiger der beiden 27-Jährigen erklärten, dass sich die Eltern vollumfänglich schuldig bekennen.
