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American Football: Stars stimmen Fans auf Super Bowl ein

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Von Charlie Puth bis Green Day: Die NFL hat für den Super Bowl ein großes Musikprogramm auf die Beine gestellt. Inklusive eines Halbzeitauftritts, den es so noch nicht gab.

Mit Musikstars auf der Bühne und viel Prominenz unter den Zuschauern hat die American-Football-Profiliga NFL auf den Super Bowl als größtes Einzelsportereignis des Jahres eingestimmt. Vor dem Kickoff zum Football-Finale zwischen den New England Patriots und den Seattle Seahawks im Levi’s Stadium von Santa Clara (Kalifornien) trat am Sonntagabend als Hauptact der Eröffnungszeremonie die US-Punkrock-Band Green Day auf. Die Gruppe performte ihren als politische Protesthymne bekannten Anti-Kriegs-Song "Holiday" sowie die Hits "Boulevard of Broken Dreams" und "American Idiot".

Die zum Auftakt der Super-Bowl-Zeremonie übliche US-Nationalhymne sang dieses Mal US-Popstar und Songwriter Charlie Puth ("See You Again"). Zu den weiteren Klassikern des Musikprogramms gehörten "Lift Every Voice and Sing", interpretiert von der US-R&B-Sängerin und Schauspielerin Coco Jones, sowie "America the Beautiful", gesungen von der mehrfach preisgekrönten Singer-Songwriterin Brandi Carlile. 

Inszenierung als nationales Ereignis

Das mehrteilige Bühnenprogramm vor dem Anpfiff gilt als eigenständiger Programmhöhepunkt und ist für viele Fans ebenso Teil des Super-Bowl-Rituals wie das Spiel selbst. Die Eröffnungssequenz vereint in jedem Jahr Musik und Zeremonien, die das Finale als nationales Kultur- und Sportereignis inszenieren. Während des Spektakels wurde mehrfach die 332nd Air Expeditionary Wing eingeblendet, ein im Nahen Osten eingesetzter Luftwaffenverband der USA. Anschließend flogen Kampfjets in Formation über das Stadion.

Stars wie Roger Federer, Travis Scott, Jon Bon Jovi, Jay-Z und seine Tochter Blue Ivy waren für das Finale der National Football League ins Stadion gekommen. US-Präsident Donald Trump war nach seiner Teilnahme im vergangenen Jahr dieses Mal nicht dabei. 

Halbzeitshow von Bad Bunny mit Spannung erwartet

Zur Halbzeitshow wird mit Bad Bunny einer der derzeit erfolgreichsten Pop-Künstler weltweit erwartet. Der aus Puerto Rico stammende Musiker, mit bürgerlichem Namen Benito Antonio Martínez Ocasio, wurde am vergangenen Wochenende mit dem Grammy für das Album des Jahres ausgezeichnet und galt zuletzt als meistgehörter Künstler des Streamingdienstes Spotify.

Sein Auftritt ist ein Novum: Bad Bunny wird bei der Show ausschließlich auf Spanisch singen. Seine Musik verbindet Reggaeton mit afrokaribischen und puerto-ricanischen Musikstilen. Die NFL-Entscheidung für ihn als Headliner hatte im Vorfeld politische Debatten ausgelöst - auch wegen seiner Kritik an der US-Einwanderungsbehörde ICE, die Trumps Abschiebepolitik mit teils rabiaten Methoden umsetzt. Der Künstler selbst kündigte einen Super-Bowl-Auftritt mit "Spaß und Tanz" an.

Das weltweit, vor allem aber in Nordamerika mit großer Aufmerksamkeit verfolgte NFL-Finale wird in diesem Jahr zum 60. Mal ausgetragen. Austragungsort ist das Stadion der San Francisco 49ers im kalifornischen Santa Clara. In Deutschland wird das Event von RTL übertragen.