ru24.pro
World News
Февраль
2026
1 2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28

"Krieg der Welten" mit Tom Cruise: Sci-Fi Film im TV

0
Steven Spielberg zählt zu den bekanntesten Regisseuren weltweit. Berühmt wurde er durch Filme mit positiven Alien-Begegnungen. Doch dieser düstere Sci-Fi-Film unterscheidet sich stark von seinem bisherigen Werk. Der Amerikaner Spielberg hat das Hollywood-Kino geprägt wie kein anderer. "Der weiße Hai", "E.T. – Der Außerirdische" und "Schindlers Liste" sind nur einige seiner weltweiten Erfolge. Neben seinem unverwechselbaren Stil thematisiert Spielberg oft familiären Zusammenhalt und den Kampf gewöhnlicher Menschen gegen außergewöhnliche Umstände. In "Krieg der Welten" zeichnet er jedoch ein ungewohnt düsteres Zukunftsbild. Darum geht es in "Krieg der Welten" Spielbergs "Krieg der Welten" beginnt mit der Warnung eines Erzählers: Eine fremde Intelligenz beobachtet die Erde und plant einen Angriff. Ray Ferrier (Tom Cruise) ahnt davon nichts. Er lebt getrennt von seinen Kindern und führt ein unstetes Leben. Als seine Kinder zu Besuch sind, trifft ein seltsames Gewitter die Gegend. Blitze schlagen ein und legen die Technik lahm. Plötzlich steigt eine riesige Maschine aus dem Boden und greift Menschen an. Ray flieht mit seinen Kindern und sucht Schutz. Die Angriffe breiten sich aus und treffen immer mehr Städte. Berichte zeigen, dass die Maschinen kaum verwundbar sind. Auf der Flucht geraten Ray und seine Kinder in Schwierigkeiten; die Lage spitzt sich zu. Die Familie wird getrennt und muss sich verstecken. Ein Überleben scheint kaum möglich. "Krieg der Welten": Spielbergs düsterster Film Bereits 1898 veröffentlichte H. G. Wells den Roman "Krieg der Welten". Spielbergs Verfilmung von 2005 zeigt, dass der Stoff über 100 Jahre später noch aktuell ist. Es ist die zweite Zusammenarbeit zwischen Spielberg und Tom Cruise nach "Minority Report". Spielbergs "Krieg der Welten" wirkt besonders düster, weil er weniger auf klassischen Helden-Kampf setzt und mehr auf Angst und Überleben. Die Welt bricht zusammen, und Menschen kämpfen ums Überleben, statt effektvoll zurückzuschlagen. Das verleiht dem Film eine beklemmende, realistische Stimmung. Viele Szenen erinnern an reale Katastrophen und urbane Terror-Erlebnisse. Die Anspielungen auf den 11. September sind nicht zufällig und trugen dazu bei, dass der Film beim Publikum zunächst unbeliebt war. Dennoch erzielte "Krieg der Welten" an den Kinokassen Erfolg. Das Produktionsbudget von 132 Millionen US-Dollar spielte er leicht ein. Insgesamt erreichte der Film weltweit 603 Millionen US-Dollar. Die Meinungen von Kritikern und Fans gehen auseinander. Laut dem Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" kann "Krieg der Welten" bei Fans nur 42 Prozent erreichen, bei Kritikern dagegen 76 Prozent. Auf dem Filmportal "IMDb" liegt der Spielberg-Streifen bei 6,6 von 10 Sternen. "Krieg der Welten" läuft am Mittwoch, 04. Februar 2026, um 20.15 Uhr bei Kabel Eins . Alternativ ist der Film bei Paramount+ im Stream verfügbar. Noch kein Paramount+-Abo? Magenta TV bietet ein Paket mit Disney+, Netflix , RTL+, Apple TV, Dazn , Paramount+ und Wow zum Vorteilspreis. Das macht "Krieg der Welten" sehenswert Spielbergs Interpretation von "Krieg der Welten" ist trotz ihres düsteren Tons sehenswert, weil sie die klassische Alien-Invasionsgeschichte auf eine neue, menschliche Ebene bringt. Der Film zeigt keine Superhelden oder großen Armeen. Stattdessen sieht der Zuschauer die Angst und den Überlebenskampf einer normalen Familie inmitten der Katastrophe. Die visuellen Effekte und technischen Aspekte beeindrucken auch heute noch. Nicht umsonst wurde der Film bei den Oscars 2006 in den Kategorien "Sound Mixing", "Sound Editing" und "Visual Effects" nominiert. Ton und Effekte lassen die Bedrohung real und intensiv wirken. Besonders die Szenen mit den monströsen Alien-Tripods bieten spektakuläre Bilder, die fesselnd inszeniert sind. Die Spielberg-typische Mischung aus persönlicher Story und großem Spektakel harmoniert hier gut. Auch Tom Cruises schauspielerische Leistung macht den Film sehenswert. Die Beziehung zwischen ihm und den anderen Figuren gibt dem Science-Fiction-Dauerfeuer Raum zum Atmen. Wo andere Sci-Fi-Filme auf große Kulissen und Explosionen setzen, nimmt sich "Krieg der Welten" Zeit für ruhigere Momente. Spielberg hat ein Gespür dafür, was wirkt und wie die Charakter-Szenen den Film größer und intensiver erscheinen lassen.