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JBL – 24.01.2026, 4. Spieltag gegen TSG Oberschöneweide 2: 4

Jugendbundesliga Nord 2025/26

JBL – 4. Spieltag: Empor gegen Oberschöneweide

Viele alte Bekannte und insgesamt gute Partien.

Luke spielte mal wieder Caro-Kann. Es schien schon lange her zu sein. Obwohl er keinen direkten Fehler machte, fehlte ihm etwas das Gefühl für die typischen Ideen der Eröffnung. Dadurch verbrauchte er viel Zeit und geriet in Bedrängnis. Eigentlich kein großes Problem, doch in Zeitnot unterlief ihm ein Einsteller. Sehr unnötig.

Onno wirkte zu Beginn müde und angeschlagen, wurde mit fortschreitender Partie aber immer wacher. Sein Gegner wollte dynamisch spielen und opferte einen Bauern, verlor am Ende jedoch sogar eine ganze Figur. Das spielte Onno eiskalt herunter. Stark!

Max war endlich auch wieder dabei. Unsere fleißigen Studenten haben dieses Jahr leider wenig Zeit. Er spielte eine schöne Partie und gab einen Bauern für aktives Spiel. Das sah vielversprechend aus, doch dann kam ein Fingerfehler. Nicht sofort entscheidend, aber das Momentum war dahin und die Partie verflachte. Remis wurde angeboten, doch Bagrat wollte weiterspielen. Nach längerem Manövrieren stand plötzlich ein Läufer ungünstig, Bagrat übernahm das Zentrum und Max konnte das nicht mehr aufhalten. Am Ende musste er sich geschlagen geben. Schade.

Mika. Gute Eröffnung und zunächst alles okay. Dann ging es in den Gegenangriff. Diese Idee hatte sein Gegner auch f5, f4 drohte. Mika ahnte etwas, hatte aber nicht weit genug gerechnet. Eigentlich hätte er sich nur noch mit sehr aktiven Zügen retten können. Das tat er zunächst, es entstand Ausgleich. Dann gab es die Möglichkeit zur Zugwiederholung oder zur weiteren Rettung. Leider stellte er anschließend seine Dame ins Abseits, und sein König wurde überrannt. Schwer zu sehen, aber der Angriff hatte sich angekündigt.
Ennio spielte wieder eine sehr starke Partie mit einem kuriosen Ende. Vorteil und Sieg lagen nach einem Materialopfer eigentlich auf der Hand, doch er machte es zu kompliziert. Am Ende standen zweimal Doppelbauern sowie Springer, Läufer und Turm gegen Ennios Dame. Man einigte sich auf Remis – nachvollziehbar, auch wenn die Engine es anders sieht. Das muss man am Brett in Zeitnot aber erst einmal finden.

Zuletzt blieb noch Tim. Wieder eine solide Partie, viel Taktieren, keiner traute sich so recht etwas zu. Eine positionelle Stellung mit versteckten taktischen Möglichkeiten, hier findet die Engine sicher einiges, was

Am Ende stand eine 2:4-Niederlage. Es war mehr drin, aber in dieser Saison läuft es einfach nicht rund. An jedem Spieltag gibt es mindestens einen Einsteller – und das ist gegen diese Konkurrenz einfach zu viel. Vielleicht helfen ja die Frühlingsgefühle. 

am Brett kaum zu sehen ist. Es ging lange hin und her, niemand gab sich eine Blöße. Tims Gegner bekam etwas Vorteil, Tim konterte umsichtig, und nach 5,5 Stunden Kampf stand ein Remis.


Nun haben wir gegen alle vorderen Mannschaften der Tabelle gespielt. In den kommenden Runden müssen Punkte her. Bis März haben wir etwas Verschnaufpause, dann geht es nach Rostock – allerdings gegen eine deutlich stärkere Mannschaft als im letzten Jahr.

Diese Woche steht erst einmal die Berliner Einzelmeisterschaft an.
Viel Erfolg!