NDR-Moderatorin Anke Harnack nimmt über 60 Kilo mit Abnehmspritze ab
Jahrelang versuchte Anke Harnack gegen ihr Übergewicht zu kämpfen – vergeblich. Wie die Moderatorin es doch noch von 133 auf 71 Kilo geschafft hat, hat sie nun verraten. Seit ihrer Kindheit leidet Anke Harnack unter der chronischen Stoffwechselstörung Adipositas. Rund 133 Kilogramm brachte die NDR-Moderatorin schließlich auf die Waage – dann zog sie die Reißleine. Innerhalb der vergangenen zweieinhalb Jahre nahm sie über 60 Kilogramm ab. Mit ihrer neuen Figur zeigte sich Anke Harnack gerade erst beim Hamburger Presseball im Hotel Atlantic und sorgte mit ihrer Verwandlung für Aufsehen. "Guck mal, ist das wirklich Anke?", fragten sich viele der 500 Gäste beim Anblick der Moderatorin, die mittlerweile nur noch 71 Kilogramm wiegt. Das Foto ihres Auftritts sehen Sie, wenn Sie auf den Pfeil rechts im Post klicken. Erfolg mit der Abnehmspritze Doch wie hat es die 46-Jährige geschafft, so viel abzunehmen? Ihre Frauenärztin unterstützte Anke Harnack bei ihrer Figurveränderung, wie sie der "Bild"-Zeitung verriet. "Es war ein sehr heißer Sommertag. Und ich hatte starke Probleme mit dem Gewicht in der Hitze. Ich merkte, die Gelenke tun weh, ich hatte geschwollene Füße." Die Ärztin habe ihr von einer neu zugelassenen Abnehmspritze erzählt. Zunächst skeptisch, versuchte Anke Harnack es noch einmal mit Diät und Personaltraining. Als das erneut keine Erfolge brachte, entschied sie sich nach einem halben Jahr für das Medikament. Hauptmotivation für die Gewichtsabnahme war ihr achtjähriger Sohn Cornelius. "Ich habe mir gesagt, du musst noch ganz lange eine fitte Mutter sein." Mit dem starken Übergewicht sei das kaum möglich gewesen. Die gesundheitlichen Probleme belasteten sie stark: "Die Gelenke verschleißen, du kommst Treppen nicht hoch. Du hast Schmerzen. Und du hast immer Hunger. Es ist immer Krach in deinem Kopf, der sich um Essen dreht." Intervallfasten und kleinere Portionen Heute nimmt die Moderatorin das Medikament in geringerer Dosierung weiter ein. Die monatlichen Kosten von rund 170 Euro trägt sie selbst, da ihre Krankenkasse die Behandlung nicht übernimmt. Zusätzlich praktiziert sie Intervallfasten und isst nur zwischen 14 und 20 Uhr. Ihre Ernährung hat sich grundlegend verändert: "Ich esse relativ viel Quark, Eier und Knäckebrot. Ich esse auch mal Pasta oder ein Steak, aber alles in deutlich kleineren Portionen." Zudem macht sie täglich Yoga, geht zur Aquafitness und erledigt vieles zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
