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Tödliche ICE-Schüsse : Trump äußert sich nach Tod von 37-Jährigem – und macht Demokraten verantwortlich

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Die tödlichen ICE-Schüsse auf Alex Pretti in Minneapolis sorgen in den USA für Entsetzen. Unterdessen äußert sich Donald Trump – mit Schuldzuweisungen und Forderungen.

 

Nach den tödlichen Schüssen auf den 37-jährigen Alex Pretti durch Bundesbeamte der US-Einwanderungs- und Zollvollstreckungsbehörde ICE hat sich US-Präsident Donald Trump zu Wort gemeldet und den Demokraten die Schuld gegeben. In einem langen Posting auf seiner Plattform "Truth Social" stellte Trump zudem Forderungen auf.

Millionen illegaler Einwanderer seien unter Joe Biden ins Land "geströmt", schrieb Trump, "darunter Hunderttausende verurteilte Mörder, Vergewaltiger, Entführer, Drogendealer und Terroristen." Nach seinem "historischen Erdrutschsieg" seien Abschiebungsmaßnahmen im Gange, die in den von den Republikanern regierten Städten und Staaten "friedlich und reibungslos" verlaufen würden, "weil die örtliche Polizei und die ICE zusammenarbeiten".

Trump: Menschen haben durch "Politik der Demokraten ihr Leben verloren"

Unterdessen würden sich die Demokraten weigern, mit der ICE zusammenzuarbeiten und Linke dazu "ermutigen", die ICE-Operationen zu behindern, schrieb der US-Präsident. Damit würden die Demokraten kriminelle illegale Einwanderer "über steuerzahlende, gesetzestreue Bürger" stellen. Trump: "Tragischerweise haben zwei amerikanische Staatsbürger infolge dieser Politik der Demokraten ihr Leben verloren."

Der US-Präsident schrieb, er fordere Minnesotas Gouverneur Tim Walz, Minnesotas Bürgermeister Peter Frey und alle demokratischen Gouverneure und Bürgermeister dazu auf, mit seiner Regierung zusammenzuarbeiten, "um die Gesetze unseres Landes durchzusetzen, anstatt Widerstand zu leisten und die Flammen der Spaltung, des Chaos und der Gewalt zu schüren."

Alex Pretti wurde am Samstag in Minneapolis beim Protest gegen das ICE von Bundesbeamten erschossen. Das Heimatschuzministerium sprach im Nachgang von "Abwehrschüssen", Videoaufnahmen erwecken daran erhebliche Zweifel.

Trump stellte Renee Good als Angreiferin dar

Pretti ist der zweite Amerikaner, der in Minneapolis von ICE-Beamten getötet wurde. Am 7. Januar erschoss ein ICE-Beamter in Minneapolis die 37-jährige Amerikanerin Renée Nicole Good erschoss – sie saß hinter dem Steuer ihres Autos. Trump stellte Good damals als Angreiferin dar, die die ICE-Beamten habe überfahren wollen, bezeichnete die Schüsse als Selbstverteidigung. Videoaufnahmen zeigten, dass Good ihr Fahrzeug von dem ICE-Beamten wegsteuerte.

Später bezeichnete Trump Goods Tod als "Tragödie", sagte, er habe sich schrecklich gefühlt, als er von ihrem Tod erfahren habe– zumal ihr Vater "ein enormer Trump-Fan" gewesen sei. Trump sagte, ICE-Polizisten würden "manchmal einen Fehler machen, das kann passieren." Und: "Sie haben es mit harten Menschen zu tun."

Die tödlichen Schüsse auf Good und Pretti lösen in den USA Entsetzen aus. Landesweit kommt es zu Protesten.