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Handball-EM 2026 – EHF: Deutschland-Tor hätte nicht zählen dürfen

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Deutschlands Sieg gegen Portugal wurde von einer wilden Diskussion zum Spielende begleitet. Grund dafür war eine Entscheidung der Schiedsrichter. Minutenlang ging es auf der Platte in Herning noch zur Sache. Portugiesische Spieler beschwerten sich vehement, auch der Trainer war außer sich. Grund für den Frust am Donnerstagabend war die Entstehung des letzten Treffers im ersten Hauptrundenspiel Deutschlands bei der Handball-EM . Renārs Uščins hatte das 32:30 in den Schlusssekunden geworfen und damit den Schlusspunkt gesetzt. Die Portugiesen aber waren der Meinung, dass der Anwurf hätte wiederholen müssen und forderten einen Videobeweis. Wie die Europäische Handball-Föderation (kurz: EHF) zugab, hatte der deutsche Gegner damit recht, dass der Anwurf nicht korrekt ausgeführt worden war. In einem EHF-Statement nach dem Spiel hieß es: "Eine Wiederholung des Abwurfs wäre zwar das korrekte Vorgehen gewesen, hätte jedoch nichts an der Ballbesitzverteilung geändert." Der Grund für die Fehlentscheidung lag in der Feldposition von Torschütze Uščins und Teamkollege Miro Schluroff. Beide standen beim Anwurf in der gegnerischen Hälfte, was sie nicht dürfen. Aber: Einen Videobeweis hätte es für diese Szene ohnehin nicht geben dürfen. "Gemäß den IHF-Vorschriften zur Video-Wiederholung war diese Situation nicht überprüfbar", hieß es in der EHF-Mitteilung. Eine Videoansicht wäre nur dann in Ordnung gewesen, wenn Portugal auch den Ball hätte bekommen müssen. Da aber der Ball in deutscher Hand geblieben wäre, war das nicht möglich. Nächster Gegner Norwegen Der deutschen Mannschaft kann das aber egal sein. Ihr Fokus liegt relativ klar auf dem nächsten Spiel. Am Samstagabend geht es für die DHB-Auswahl gegen Norwegen zur Sache. Um 20:30 Uhr ist Anwurf in Herning. Mit einem Sieg würde Deutschland die Chancen auf den Halbfinaleinzug deutlich erhöhen, da mit Dänemark, Portugal, Spanien und Norwegen dann fast alle Gruppengegner bereits mindestens eine Niederlage auf dem Konto hätten.