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Angriff auf alle Erschöpften: Nina Warken will, dass wir krank zur Arbeit gehen

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Der Bundeskanzler stört sich an der Höhe des Krankenstandes und treibt Gesundheitsministerin Nina Warken zum Angriff auf die telefonische Krankschreibung. Doch die Gründe für Krankentage bleiben dabei im Dunkeln

Es ist ein Angriff sondergleichen: Auf Arbeitnehmer:innen, die krank werden und einfach nicht mehr können. Auf Eltern, die einen Tag Pause brauchen, weil sie erschöpft sind.

Die telefonische Krankschreibung, hat Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) angekündigt, soll „überprüft“ werden. Sie wurde während der Corona-Zeit eingeführt, um Ansteckungen zu vermeiden, und steht seither immer wieder unter Beschuss. Damit beugt sich Warken der Phalanx von Arbeitgeberverbänden, Lobbyisten und Kanzler Friedrich Merz (CDU), der immer wieder intoniert: Die Deutschen sind faul, lägen auf der vermeintlichen Krankheitshaut und sollten endlich mehr arbeiten.

Die Älteren kennen es noch, die 45- oder 42-Stunden-Woche, man musste auch samstags arbe

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