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Formel 1: Audi präsentiert Lackierung – so sieht das Auto aus

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Audi zeigt seinen "fertigen" Rennwagen im Design, in dem das in der kommenden Saison debütierende Team aus Bayern an den Start gehen wird. Ein Detail fällt auf. Fährt 2026 ein Auto in "Lava-Rot" in die Formel-1-Spitze? Beim offiziellen Team-Launch von F1-Neuling Audi am Dienstag in Berlin, bei dem das komplette Team inklusive der beiden Fahrer Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto sowie Teamchef Jonathan Wheatley und Audi-Projektchef Mattia Binotto zugegen war, präsentierte der neue deutsche Rennstall die mit Spannung erwartete offizielle Rennlackierung seiner Boliden. Und hat bestätigt, was die Eindrücke auf Bildern von Entwürfen und Konzepten vermuten ließen: Die Autos sind zur Hälfte in Titan, zur Hälfte in sichtbarer Carbonfaser gehalten, Akzente in kräftigem "Lava-Rot" an den Seitenkästen erzeugen einen starken Farbkontrast und damit im Gesamtbild einen markanten, auffälligen, wenngleich im Vergleich zu anderen Formel-1-Teams eher zurückhaltenden Look. "Teil der Identität" "Diese Farben werden uns begleiten" erklärt Audi-Marketingchef Stefano Battiston am Rande der Veranstaltung im Gespräch mit t-online. "Sie sind Teil der Identität, die wir uns aufbauen wollen, und haben einen hohen Wiedererkennungswert." Der Schweizer war schon Teil des Sauber-Rennstalls, der nun in Audi aufgegangen ist. Binotto beschrieb beim Event die Bedeutung des Projekts für den Autobauer: "In den vergangenen Jahren haben wir nicht nur eine Power Unit in Neuburg entwickelt, sondern die Grundlagen für eine technische Organisation geschaffen, die unsere Chassis-Entwicklung in Hinwil und Bicester nahtlos verbindet", erklärte der Italiener, der bis 2022 zweieinhalb Jahrzehnte in verschiedenen Positionen bei Ferrari tätig war. "Diese Integration gibt uns die vollständige Kontrolle über unser Schicksal, eliminiert Kompromisse und ermöglicht ein Maß an Agilität und Innovation, das für Erfolg unerlässlich ist. Genau das macht das Audi Revolut F1 Team zu einer gemeinsamen Vision, die jede Variable kontrolliert – vom Motorblock bis zum Frontflügel", so der 56-Jährige. "Darauf werden Weltmeisterschaften aufgebaut." "Das wird eine steile Lernkurve sein, die wir in dieser Saison erleben werden", sagt Hülkenberg in einer Medienrunde am Rande des Events, an der t-online teilnahm. Der 38-Jährige wird auch 2026 der einzige Deutsche im Fahrerfeld der Formel 1 sein – und gehört mittlerweile zu den Routiniers. Ob er auch 2030 noch fahren wird? "Ich würde nicht sagen, dass es unmöglich ist, aber daran denke ich im Moment nicht. Ich habe nicht diesen großen Plan. Solange ich glücklich bin, solange mein Arbeitgeber glücklich ist, mache ich weiter." Audi-CEO Gernot Döllner hatte im Vorfeld erklärt, die Ingolstädter wollten "ab 2030 um die Weltmeisterschaft kämpfen." Audi hatte seine Formel-1-Pläne im Jahr 2022 bekanntgegeben. 2024 wurde die Infrastruktur des traditionsreichen Schweizer Rennstalls Sauber übernommen. Bis Ende der vergangenen Saison ging das Team noch unter dem alten Namen an den Start, seit 2026 nun als offizielles Audi-Werksteam, das eigene Motoren baut und auch eine Expertise einbringt. Durch den Namenssponsor, eine britische Neobank, heißt das Team offiziell "Audi Revolut F1 Team". Die Formel-1-Saison 2026 beginnt am 8. März mit dem Großen Preis von Australien.