ru24.pro
World News
Январь
2026
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Nachberichte ProB Nord 17. Spieltag

0

17.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 60:59

Die Iserlohn Kangaroos haben am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine der bittersten Niederlagen der Saison hinnehmen müssen. Beim Auswärtsspiel bei den BSW Sixers unterlag das Waldstadt-Team nach dramatischen Schlussminuten mit 60:59.

Die Kangaroos starteten furios in die Partie und setzten früh offensive Akzente von außen. Christopher Schultz und Daniel Zacek trafen jeweils aus der Distanz und Iserlohn erzielte die ersten acht Punkte der Begegnung. Früh überschattet wurde der starke Auftakt jedoch durch die Verletzung von Glynn „Trey“ Hubbard III, der mit einer Verletzung über dem Auge ausschied. Dennoch behaupteten die Gäste nach dem ersten Viertel eine 18:14-Führung.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Kangaroos das Geschehen. Jordan Iloanya eröffnete erneut mit einem Dreier, defensiv zwang Iserlohn die Sixers immer wieder zu Würfen aus ungünstigen Positionen. Die sehr strenge Linie der Schiedsrichter auf beiden Seiten ließ jedoch kaum Spielfluss zu und stellte insbesondere die intensive Verteidigung der Kangaroos immer wieder vor Probleme. Zur Pause führte Iserlohn dennoch verdient mit 28:34.

Nach dem Seitenwechsel kam das Team von Headcoach Toni Prostran hochkonzentriert aus der Kabine. Kapitän Ruben Dahmen traf direkt von außen, wenig später wuchs der Vorsprung auf 15 Punkte an. Beim Stand von 28:43 sah sich Sandersdorf zu einer frühen Auszeit gezwungen. Mit einer aggressiven, gut organisierten Defense ließen die Kangaroos nur sieben Punkte im dritten Viertel zu und gingen mit einer komfortablen 47:35-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel machte sich die enge Linie der Unparteiischen dann zunehmend bemerkbar. Center Tyson Leitao musste früh mit seinem fünften persönlichen Foul vom Feld, kurz vor Schluss traf es auch Sadiq Ajagbe. Sandersdorf kam Punkt für Punkt heran und glich 3:45 Minuten vor dem Ende aus. Nach der letzten Auszeit trafen die Sixers bei noch 2,4 Sekunden Restspielzeit zum entscheidenden 60:59.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. Hertener Löwen 78:64

Die Hertener Löwen mussten sich am Samstagabend bei den TKS 49ers aus Stahnsdorf mit 78:64 geschlagen geben. In einem lange Zeit engen Auswärtsspiel machte sich im letzten Viertel die stark dezimierte Rotation der Löwen bemerkbar. Trotz großem Kampf und engagierter Leistung konnte das Team von Headcoach Robin Singh die Niederlage am Ende nicht verhindern.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Mit aggressiver Defense erzwangen die Löwen direkt zu Beginn zwei Ballgewinne und führten nach zwei Minuten schnell mit 0:6. In der Folge wurde das Spiel etwas zerfahrener, Stahnsdorf fand besser in die Partie und verkürzte nach fünf Minuten auf 6:9. Kurz vor Ende des ersten Viertels setzte sich Herten dann erneut ab (11:19), doch mit der Schlusssirene verkürzten die Gastgeber noch auf 13:19.

Im zweiten Viertel kamen die 49ers deutlich besser ins Spiel. Nach drei Minuten betrug der Rückstand nur noch zwei Punkte (19:21), wenig später übernahm Stahnsdorf erstmals die Führung. Nach fünfeinhalb Minuten erspielten sich die Gastgeber erstmals einen kleinen Vorsprung von vier Punkten (27:23). Ein Buzzer-Beater von Center Leonard Hampl sorgte für den 34:34-Halbzeitstand.

Auch im dritten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Herten konnte sich zwischenzeitlich leicht absetzen, doch Stahnsdorf hielt mit weiterhin aggressiver Defense dagegen. Nach fünf Minuten stand es 43:45. Insgesamt blieb das Spiel hart umkämpft, beide Teams verteidigten intensiv. In dieser Phase sammelten die Löwen jedoch viele Fouls, was Stahnsdorf zum Ende des Viertels nutzte, um den Vorsprung auf 53:48 auszubauen.

Im Schlussabschnitt erhöhten die TKS 49ers nochmals den Druck. Die Löwen taten sich nun zunehmend schwer, während Stahnsdorf wacher und präsenter wirkte. Nach zwei Minuten im vierten Viertel betrug der Rückstand erstmals neun Punkte (57:48). Mit einer Auszeit versuchten die Löwen entgegenzuwirken, doch die kleine Rotation kostete zunehmend Energie. Stahnsdorf baute den Vorsprung weiter aus und brachte den Sieg (78:64) souverän nach Hause.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners 78:107

Die Miners ließen den Dragons am Samstagabend keine Chance, am Ende stand eine deutliche 78:107-Schlappe (38:53) für Rhöndorf zubuche. Die Rheinländer mussten die Extraklasse von Essen neidlos anerkennen.

Rhöndorf hat den favorisierten Miners über weite Strecken des Spiels Paroli geboten. Allerdings gab’s auch immer wieder Phasen, in denen die Dragons den Gästen die Initiative komplett überließen. Dann zog Essen das Tempo unvermittelt an und bestrafte jeden Fehler gnadenlos. So erlebt nach einem guten Start der Hausherren (6:0), als Essen kurz aufdrehte und binnen vier Minuten eine 14:0-Serie startete. Das erste Viertel ging eindeutig an das Team aus der Ruhrpott-Metropole (16:23).

Dann hielten die Dragons wieder voll dagegen und gingen durch einen Dreier von Juhwan Harris-Dyson in der 14. Minute selbst wieder in Führung (31:30). Das Momentum kippte aber sofort abermals auf die Seite des Gegners. Ein 10:0-Lauf von Essen sorgte erneut für klare Verhältnisse (31:40). Und dann kam noch Essens Kaltschnäuzigkeit zum Tragen: Mychael Paulo findet Marc Friederici und der feuert einen Dreier mit der Pausensirene zum 43:58 durch die Reuse.

Nach dem Seitenwechsel hängten sich die Dragons nochmal voll rein und verkürzen den Rückstand auf 60:68 (28“). Doch wieder erlebten die Gastgeber ein Déjà-vu: Die Aufmerksamkeit von Rhöndorf ließ in den letzten zwei Minuten zu wünschen übrig, Essen schlug wieder eiskalt zu und machte die nächste 10:0-Serie zum 60:78.

Von diesem Schlag erholten sich die Dragons nicht mehr und hatten dem Ligaprimus im letzten Viertel nicht mehr viel entgegenzusetzen. Unter dem Strich traf Essen jenseits der Dreierlinie aber auch traumwandlerisch sicher (14/32=44%). Zudem entschieden sie den Rebound klar für sich (35:54).

 

17.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles 87:81

Vor 1.873 Zuschauern in der Sparkassen-Arena Bernau hat Lok Bernau einen wichtigen Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles eingefahren. In einem intensiven und umkämpften Spiel setzte sich Lok Bernau am Ende mit 87:81 durch.

Wie erwartet startete die Partie mit hohem Tempo. Beide Mannschaften suchten früh den Abschluss, niemand rechnete mit einem einfachen Spiel. Lok Bernau übernahm zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine Führung von rund zehn Punkten. Die Eagles blieben jedoch dran, erhöhten den Druck und verkürzten mehrfach. Zur ersten Viertelpause lag Lok mit 22:16 vorne.

Das Spiel entwickelte sich nun zu einem echten Schlagabtausch – schnell, intensiv und mit hoher Physis. Lok Bernau zeigte in dieser Phase große Geschlossenheit und arbeitete stark am Brett. Auffällig war die Entscheidung im Angriff: weniger Würfe von außen, stattdessen der konsequente Weg zum Korb. Diese Geduld zahlte sich aus, Bernau blieb stabil und nahm eine 41:37-Führung mit in die Halbzeit.

Zur Mitte des dritten Abschnitts übernahmen die Gäste kurzzeitig die Führung. Lok Bernau reagierte jedoch geschlossen, glich aus und setzte anschließend einen starken Lauf. Angetrieben vom Publikum erspielten sich die Bernauer einen Vorsprung von neun Punkten. Mit 24 erzielten Punkten war es das offensiv beste Viertel der Partie für Lok Bernau – 65:56 vor dem Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel war die Spannung in der Sparkassen-Arena greifbar. Beide Teams standen unter hohem Druck, jeder Ballbesitz zählte. Lok Bernau spielte konzentriert, vermied unnötige Fehler und nutzte die zunehmende Nervosität der Eagles. Nach einer emotionalen Szene betrat der Cheftrainer der Eagles das Feld und wurde disqualifiziert. Die Eagles starteten noch einen letzten Versuch, das Spiel zu drehen, doch Lok Bernau blieb ruhig und brachte den 87:81-Heimsieg sicher über die Zeit.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 78:84

Es war eine Szene, die sinnbildlich für das Wurf-Pech des SC Rist Wedel stand. Als noch 40 Sekunden auf der Uhr waren, blieb der Ball bei einem Dreierwurf von Nelson Martin zwischen Korbumrandung und Brett hängen. Anstatt auf 81:83 heranzukommen, blieben die Wedeler weiter mit 78:83 im Hintertreffen. Am Ende verloren sie mit einem 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy auch ihr zweites Spiel im Jahr 2026 in der 2. Bundesliga ProB.

Der erste Dreierwurf der Partie von Lincoln Rosebush landete direkt im Korb, was nach 38 Sekunden eine 3:2-Führung gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Rostock Seawolves ergab. In der Folge häuften sich allerdings die Fehlwürfe. „Die Rostocker haben wirklich gut getroffen und auch viele schwierigen Würfe versenkt – dagegen haben wir viel zu viel verworfen“, stellte Rist-Coach Hamed Attarbashi fest.

Dass sie es können, zeigten die Wedeler im zweiten Viertel, in dem sie offensiv wie defensiv ihre beste Phase hatten. Waren die Rostocker im ersten Abschnitt noch zu 29 Punkten gekommen (Attarbashi: „Das war für unsere Verhältnisse wirklich viel, weil wir sonst oft eine gute Abwehr stellen.“), konnten die Wedeler die Ausbeute des Gegners mit einer konzentrierten Leistung im zweiten Durchgang fast halbieren (16). Der Lohn dafür war ein hauchzarter 46:45-Vorsprung zur Pause.

Auch zu Beginn des dritten Viertels lagen die Grün-Gelben knapp in Front, ehe nach einem 55:55 (25. Minute) wieder die Gäste die Führung übernahmen. Ein Unentschieden gibt es im Basketball nicht, aber wäre es dieses Mal vielleicht das gerechte Ergebnis gewesen? „Beide Teams waren weitestgehend auf Augenhöhe“, so Attarbashi.

Aus dem Spielrhythmus kamen durch die besagte Absage der Partie gegen Neustadt alle Rister Korbjäger. „Dass die Hallen gesperrt waren und vier Tage lang nicht trainieren konnten, hat uns natürlich nicht gut getan“, so Attarbashi, der hofft, seine Schützlinge nun „mit einer guten Trainingswoche“ auf das Derby bei den Itzehoe Eagles vorbereiten zu können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm 100:79

Die EN Baskets mussten beim starken Aufsteiger Baskets Juniors Oldenburg/Westerstede antreten.

Eine personelle Überraschung gab es zu Beginn. Aurel Bucur lief erstmals für die Blau-Gelben auf. Der 19-jährige Aufbauspieler ist im ProA-Kader der VfL SparkassenStars Bochum und wurde unter der Woche mit einer sogenannten Doppellizenz ausgestattet.

Offensiv begann das Spiel auf beiden Seiten stark. Besonders stark sind die Gastgeber von außen und treffen gleich vier Dreier in den ersten vier Minuten. Auszeit beim 16:11. Oldenburg gibt weiter Gas und trifft weiterhin sehr gut von außen. Doch die Blau-Gelben fangen sich und am Ende des Viertels heißt es 26:22 für Oldenburg.

Das zweite Viertel geht munter weiter. Die Partie bleibt durch zwei Dunks von Robert Merz eng. 31:29 der Zwischenstand. Die Oldenburger treffen starke 10 von 20 Dreierversuchen. 50:43 heißt es zur Halbzeit. Nach der Pause kommen die EN Baskets schlecht in die Partie, so dass Falk Möller bereits nach zwei Minuten beim Stand von 59:45 die erste Auszeit nehmen muss. Es wird nicht besser. Oldenburg trifft weiterhin hochprozentig und führt nach drei Vierteln klar mit 80:61.

Im letzten Viertel kommen die Schwelmer nicht mehr heran und die stark aufspielenden Oldenburger gewinnen verdient mit 100:79.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II 91:87

Eine Unterbrechung von gut einer halben Stunde hat in Neustadt den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord überschattet. Aufgrund technischer Probleme mit der Shotclock hatte die Partie von RASTA Vechta II bei den TSV Neustadt temps Shooters Mitte des 3. Viertels beim Stand von 54:51 für die Gäste unterbrochen werden müssen. Nach Wiederaufnahme der Partie unterlagen Vechtas Talente mit 87:91 (42:45).

RASTA II kassierte früh gleich drei Neustädter Dreier zu einem 7:11-Rückstand (4.), ließ die Hausherren aber nie wegziehen. Zwei Freiwürfe von Veteran Kevin Smit brachte die Vechtaer dann mit 16:15 in Führung (8.). Der letzte Punch im 1. Viertel gehörte den Shooters, als Emil Loch in letzter Sekunde einen Offensiv-Rebound zum 23:20 verwandelte.

Einen Sechs-Punkte-Rückstand beantwortete Epke Kruthaup von Downton mit seinem 23:26. Der 17-Jährige machte auch die nächsten sieben Zähler für RASTA II – bis zum 30:32 (14.). Das Horst-Team eroberte sich sogar eine Führung, erst zum 38:37 (17.), dann zum 43:42 (19.). Und AJ Sumbrys Dunk, keine halbe Minute vor der großen Pause, brachte den Gästen sogar das 45:42.

Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel eng und sehr spannend. Zwischen zwei Neustädter Dreier traf auch Ivan Volf einen Dreier (50:45). Dann standen noch 6:24 Minuten Restspielzeit auf der Uhr, die Schiedsrichter bemerkten Probleme mit der Shotclock. Bis diese behoben waren, vergingen rund 32 Minuten. Die Vechtaer punkteten erst wieder in der 28. Minute aus dem Spiel heraus.

Neustadts Samuel Mpacko netzte nach rund drei gespielten Minuten einen ganz wichtigen Dreier zum 77:70 ein, Loch erhöhte auf 79:70. Ein Dreier von Moritz Grüß leitete RASTAs Aufholjagd ein, der 17-Jährige traf zum 75:81, gefolgt von Kruthaup-Punkten und einer Auszeit Neustadts. Kruthaup war nicht mehr zu halten, traf drei weitere Dreier zum 87:88. Die Shooters behaupteten jedoch ihre Führung. RASTA II ließ die Chance auf einen Auswärtssieg ungenutzt.