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Warnstreiks mit Folgen: Landesbetrieb: Streikbedingte Sperrung von zehn Tunneln

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Beschäftigte des Landesbetriebs Straßen-NRW und der Autobahn GmbH des Bundes sind für Dienstag zu Warnstreiks aufgerufen. Das kann mancherorts Auswirkungen auf den Verkehr haben.

Bei zehn langen Tunneln im Zuge von Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen müssen Auto- und Lkw-Fahrer ab dem späten Dienstagnachmittag wegen eines Warnstreiks mit Sperrungen rechnen. Der Landesbetrieb geht von einem Warnstreik in der Tunnelleitzentrale von Dienstag (20.1.) ab 16.00 Uhr bis Mittwoch (21.1.) um 16.00 Uhr aus. 

Folgende Tunnel müssten dann nach Stand von Montagnachmittag gesperrt werden: 

- B42 Oberdollendorf Tunnel; Königswinter; Fahrtrichtung Nord

- B42 Oberdollendorf Galerie; Königswinter; offen Fahrtrichtung Nord

- B42 Tunnel Oberkassel; Bonn; Fahrtrichtung Nord

- B61 Weserauentunnel; Porta Westfalica

- L70 Kiesbergtunnel; Wuppertal

- L107 Tunnel Velbert-Langenberg; Velbert

- L614 Emmerauentunnel; Lügde

- L697 Hestenbergtunnel; Plettenberg

- L751 Tunnel Menkhauser Berg; Oerlinghausen

- L666n Tunnel Engelbert, Gevelsberg

Nach Angaben des Landesbetriebes Straßen.NRW ist der Kontrollraum der Tunnelleitzentrale in Leverkusen von den Warnstreiks im öffentlichen Dienst betroffen. Komme es dort zu streikbedingten Arbeitsausfällen, würden die Tunnel aus Sicherheitsgründen gesperrt. Eine Wiederöffnung sei erst nach dem Ende des Warnstreiks möglich. Auch der 275 Meter lange B42-Tunnel Oberdollendorf Galerie in Königswinter könne eventuell betroffen sein.

Der Landesbetrieb ist nur für Bundes- und Landesstraßen in NRW zuständig, die Autobahnen werden von der Autobahn GmbH des Bundes betreut. Verdi hat für beide Bereiche am Dienstag zu Warnstreiks aufgerufen. 

Die Niederlassung Rheinland der Autobahn GmbH berichtete von Notdienstvereinbarungen, die mit den Gewerkschaften für das Rheinland und viele andere Niederlassungen getroffen worden seien. Ziel sei es, die grundsätzliche Verfügbarkeit des Autobahnnetzes aufrechtzuerhalten und die Auswirkungen des Warnstreiks für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, erklärte ein Sprecher der Niederlassung Rheinland. 

Die Autobahn GmbH informiere während des Warnstreiks auf autobahn.de über einen einheitlichen Link, der zu Beginn des Warnstreiks auch auf den Plattformen X und Facebook kommuniziert werde.