Eberswalder Wurst: 500 Jobs in Britz bedroht – EWN-Produktion vor dem Aus
Die traditionsreiche Wurstproduktion im brandenburgischen Britz steht vor dem Ende. Noch bis Februar soll der Produktionsstandort schließen. Die EWN Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG will ihren Produktionsstandort im brandenburgischen Britz (Landkreis Barnim) schließen. Das Unternehmen kündigte an, die Produktion dort schrittweise bis zum 28. Februar 2026 einzustellen. Einen entsprechenden Zeitplan bestätigte ein Unternehmenssprecher. Betroffen sind nach Unternehmensangaben rund 500 Arbeitsplätze. Als Grund für die Entscheidung nannte das Unternehmen die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Nach eigener Darstellung gebe es für den Standort derzeit keine realistische Perspektive. Trotz intensiver Prüfungen habe man keine tragfähige Lösung für eine Fortführung der Produktion in Britz gefunden, erklärte der Sprecher. Hoffnung für 300 Mitarbeiter: Insolvenzverfahren der Eichbaum-Brauerei startet Pleite: Beliebter Tierpark insolvent Das Werk in Britz produzierte überwiegend Würste der Marke "Eberswalder". Diese Marke soll es auch künftig weiterhin geben. Die Herstellung der Produkte soll an andere Standorte verlagert werden, vor allem in ostdeutsche Betriebe. Dabei sollen die bisherigen Rezepturen und Qualitätsstandards beibehalten werden. Die EWN Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG gehört zur Zur-Mühlen-Gruppe, die Teil der Premium Food Group ist – dem Fleischkonzern, der früher unter dem Namen Tönnies bekannt war.
