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Donald Trump nimmt hohen Zoll auf Pasta wieder zurück

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Italiens Pastaproduzenten exportieren auch in die USA. Die Trump-Regierung hat hohe Strafzölle angekündigt. Doch nun kassiert sie diese wohl wieder. Die USA haben die geplanten Strafzölle für mehrere italienische Hersteller von Nudelprodukten nach einer vorläufigen Überprüfung deutlich gesenkt. Dies teilte das italienische Außenministerium am Donnerstag mit. Ursprünglich hatten die USA im Oktober einen zusätzlichen Zoll von 92 Prozent für 13 italienische Pasta-Unternehmen angekündigt – zuzüglich der Zölle von 15 Prozent für die meisten Importe aus der EU. Zusammen wären damit 107 Prozent Strafzoll auf Pastaprodukte fällig gewesen. Dagegen hatten italienische Hersteller bei der Regierung in Rom protestiert und Maßnahmen gefordert. Nach der Strafzoll-Ankündigung durch die Trump-Regierung hatten die italienische Botschaft in Washington sowie das Außen- und Landwirtschaftsministerium in Rom diplomatische Initiativen ergriffen, um das US-Handelsministerium zum Einlenken zu bewegen. Dies ist jetzt offenbar gelungen. Laut der Mitteilung des italienischen Außenministeriums wurde der Zusatzzoll für den Pasta-Hersteller La Molisana auf 2,26 Prozent gesenkt. Für das Unternehmen Garofalo wurde der Satz auf 13,98 Prozent festgelegt. Elf weitere Produzenten, die nicht einzeln geprüft wurden, müssen mit einem Zoll von 9,09 Prozent rechnen. Zuzüglich des allgemeinen Zolls auf italienische Produkte würden damit für die Pastaproduzenten Aufschläge in Höhe von rund 24 bis 29 Prozent fällig. Pasta-Zoll: Endgültige Entscheidung fällt im März Italiens postfaschistische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zeigte sich erleichtert. Sie sprach von einem "Zeichen der Anerkennung für die Kooperationsbereitschaft der italienischen Unternehmen". Meloni werden gute Kontakte zu Donald Trump nachgesagt. Nachdem sich zwei Nudelproduzenten aus dem Mittleren Westen der USA bei Trump über die Konkurrenz aus Übersee beschwert hatten, schritt das US-Handelsministerium ein. Es warf den italienischen Pasta-Herstellern vor, ihre Produkte auf dem US-Markt zu Dumpingpreisen zu verkaufen. Ein Vertreter des Ministeriums erklärte nun jedoch, dass eine Prüfung gezeigt habe, dass die italienischen Exporteure viele der Bedenken ausgeräumt hätten. Die endgültige Entscheidung über die neuen US-Zölle für Nudelprodukte wird für den 12. März erwartet. Italienische Pasta-Hersteller exportieren jährlich Nudelprodukte im Wert von fast 800 Millionen Dollar in die USA.