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Декабрь
2025

Daniel Farke: Deutscher Coach muss bei Leeds United wohl um Job bangen

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Daniel Farke erlebte mit Leeds United eine schwierige Phase. Jetzt steht der deutsche Coach offenbar vor zwei Endspielen. Daniel Farke gerät als Cheftrainer von Leeds United zunehmend unter Druck und steht offenbar vor einer entscheidenden Woche. Wie der "Guardian" berichtet, sollen führende Vereinsvertreter erwarten, dass er entlassen wird, falls seine Mannschaft die kommenden Heimspiele gegen den FC Chelsea und den FC Liverpool verlieren sollte. Nach sechs Niederlagen in den vergangenen sieben Spielen ist Leeds in den Tabellenkeller der englischen Premier League abgerutscht. Auch die jüngste Partie gegen Manchester City ging durch ein spätes Tor von Phil Foden in der Nachspielzeit mit 2:3 verloren. Die Geduld im Umfeld wird offenbar immer geringer. Die Zukunft von Farke als Cheftrainer hängt nun wohl maßgeblich von den beiden kommenden Partien ab. Am Mittwoch empfängt Leeds Chelsea, am Samstag folgt die Partie gegen Liverpool. Ein Punktgewinn in mindestens einer dieser Begegnungen gilt als Voraussetzung dafür, dass Farke im Amt bleibt. US-Mehrheitseigner will Klarheit auf der Trainerposition Der Druck wächst auch aus strukturellen Gründen: Wie es in dem Bericht weiter heißt, soll der US-amerikanische Mehrheitseigner für die Wintertransferperiode personelle Verstärkungen planen – und bis dahin Klarheit auf der Trainerposition wollen. Trotz der angespannten Lage wird Farke nicht durchweg kritisch gesehen. Einige Stimmen innerhalb des Vereins betonen, dass die bisherigen Resultate teils unglücklich zustande gekommen seien und die Leistungen nicht immer die Ergebnisse widerspiegelten. Dennoch überwiegt offenbar die Skepsis, ob Farke in der Lage ist, das Team langfristig in der Liga zu halten. Leeds investierte umgerechnet mehr als 100 Millionen Euro in zehn Neuzugänge, von denen viele aber noch nicht überzeugen konnte. Der Trainer monierte im Nachhinein, dass die Offensive nicht ausreichend verstärkt worden sei – insbesondere der Abgang von Patrick Bamford, der nicht ersetzt wurde, wirkt nach.