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Ноябрь
2025

USA: Donald Trump soll Maduro in Telefonat gedroht haben

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Die Spannungen zwischen den USA und Venezuela nehmen weiter zu. In Honduras wird Trump Wählerbeeinflussung vorgeworfen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 30. November Trump und Maduro sollen telefoniert haben Inmitten der Spannungen zwischen den beiden Ländern haben die Präsidenten der USA und Venezuelas, Donald Trump und Nicolás Maduro, Medienberichten zufolge vergangene Woche miteinander telefoniert. Das berichten das "Wall Street Journal" und die "New York Times" jeweils unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Nach Informationen des "Wall Street Journal" sprachen die beiden dabei über Forderungen Venezuelas nach einer Generalamnestie für Maduro, seine hochrangigen Berater und deren Familien. Viele von ihnen sähen sich mit finanziellen Sanktionen der USA und Anklagen konfrontiert, hieß es. Trump soll Maduro laut dem Bericht gesagt haben, dass die USA andere Optionen – darunter auch die Anwendung von Gewalt – in Betracht ziehen, falls er nicht freiwillig seinen Platz räumt. Laut "New York Times" ging es bei dem Telefonat auch um ein mögliches künftiges Treffen der beiden in den USA. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte der Zeitung allerdings, dass es aktuell keine Pläne für eine solche Zusammenkunft gebe. Das Weiße Haus äußerte sich den Medienberichten zufolge auf Anfrage nicht zu dem Telefonat. Kandidatin in Honduras wirft Trump Einmischung in Wahl vor Die Kandidatin der Regierungspartei für die am Sonntag in Honduras stattfindende Präsidentschaftswahl hat US-Präsident Donald Trump Einmischung in die inneren Angelegenheiten des mittelamerikanischen Landes vorgeworfen. Trumps Handlungen seien "interventionistisch", sagte die linksgerichtete Präsidentschaftskandidatin Rixi Moncada am Samstag bei einer Pressekonferenz. Trump hatte in den vergangenen Tagen zur Wahl des rechtsgerichteten Präsidentschaftskandidaten Nasry Asfura aufgerufen und die Begnadigung des in den USA wegen Drogenhandels inhaftierten honduranischen Ex-Präsidenten Juan Orlando Hernández angekündigt. Samstag, 29. November USA warnen vor ziviler Luftfahrt über Venezuela US-Präsident Donald Trump hat den Luftraum über Venezuela für geschlossen erklärt. "An alle Fluglinien, Piloten, Drogenhändler und Menschenhändler: Der Luftraum über und um Venezuela ist hiermit vollständig gesperrt. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Präsident Donald J. Trump", erklärte er auf seiner Plattform Truth Social . Venezuelas Außenministerium sprach von einer "kolonialistischen Bedrohung" und nannte die Äußerung "eine weitere extravagante und ungerechtfertigte Aggression". Trump hatte zuletzt den Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" in die Karibik verlegt und mutmaßliche Drogenboote vor der Küste Venezuelas bombardieren lassen. Seither wird über ein mögliches Eingreifen der US-Armee spekuliert. Trump betrachtet Venezuelas linksgerichteten, autoritären Staatschef Nicolás Maduro als Chef eines Drogenkartells und hat dieses als Terrorgruppe einstufen lassen. Venezuela wies die Vorwürfe zurück. USA stoppen Asylentscheidungen für folgende 19 Länder Nach den Schüssen auf zwei Nationalgardisten in Washington hat die US-Einwanderungsbehörde USCIS verkündet, vorerst alle Asylentscheidungen auszusetzen. Dieser Stopp gelte, bis man sicherstellen könne, dass jeder Ausländer so gründlich wie möglich überprüft und kontrolliert werde, schrieb der Leiter der Behörde, Joseph Edlow, auf der Plattform X und auf Facebook. US-Präsident Donald Trump hatte erst einen Tag zuvor einen vollständigen Aufnahmestopp der USA für alle Menschen aus "Dritte-Welt-Ländern" angekündigt. "Ich werde Migration aus allen Dritte-Welt-Ländern dauerhaft stoppen", schrieb er auf seiner Online-Plattform Truth Social. Trumps Aufnahmestopp gilt nach Informationen von t-online für insgesamt 19 Länder. Grundlage dafür ist eine Bekanntmachung des US-Präsidenten vom Juni dieses Jahres , Damit solle laut dem Weißen Haus das Land vor "ausländischen Terroristen" und anderen "Bedrohungen für die nationale und öffentliche Sicherheit" geschützt werden. Betroffen von der Maßnahme sind demnach Menschen aus Afghanistan , Myanmar , dem Tschad, dem Kongo, aus Äquatorialguinea, Eritrea , Haiti, Iran, Libyen , Somalia, Sudan, dem Jemen , aus Burundi, Kuba, Laos, Sierra Leone, Togo, Turkmenistan und aus Venezuela. Freitag, 28. November Trump will honduranischen Ex-Präsidenten begnadigen US-Präsident Donald Trump hat die Begnadigung des wegen Drogenschmuggels in den USA inhaftierten honduranischen Ex-Präsidenten Juan Orlando Hernández angekündigt. Er werde Hernández eine "vollständige und umfassende Begnadigung gewähren", erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Der frühere Präsident des mittelamerikanischen Landes sei "nach der Meinung vieler Menschen, die ich sehr schätze, sehr hart und ungerecht behandelt" worden, fügte Trump hinzu. Hernández war im vergangenen Jahr von einem Gericht in New York wegen internationalen Drogenhandels zu 45 Jahren Haft verurteilt worden. Hernández war von 2014 bis 2022 Präsident von Honduras gewesen. Schon seit 2004 soll er in den Drogenschmuggel verwickelt gewesen sein. Ihm wurde vorgeworfen, den Schmuggel des überwiegend aus Kolumbien und Venezuela stammendem Kokains über Honduras in die USA möglich gemacht zu haben. Autopen: Trump will Dekrete von Biden zurücknehmen US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, alle Dekrete seines Vorgängers Joe Biden zu kippen, die Biden mit einem sogenannten Autopen unterzeichnet hat. Alle Dokumente, die auf diese Weise unterzeichnet wurden, werden hiermit für ungültig erklärt, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Der sogenannte Autopen, eine mechanische Signaturhilfe, ist früheren Medienberichten zufolge nicht unüblich im Alltag der US-Präsidenten. Republikaner werfen der Biden-Vorgängerregierung allerdings unter anderem vor, den Autopen für eine große Menge an Begnadigungen eingesetzt zu haben – und zwar ohne Bidens Genehmigung. Trump hebt immer wieder auf das Thema ab und nutzt es, um Biden zu verspotten. Zuletzt wurde allerdings berichtet, dass in dem US-Justizministerium möglicherweise auch ein Autopen benutzt wurde, um Trumps Unterschrift unter Dokumente zu setzen. Mehr dazu lesen Sie hier . Mehr Unabhängigkeit von USA: Kanada plant neue Pipeline Kanadas Premier Mark Carney hat eine Absichtserklärung für den Bau einer mehr 1.000 Kilometer langen Ölpipeline zum Pazifik unterzeichnet – auch, um sein Land aus der Abhängigkeit von den USA zu befreien, wohin bisher das allermeiste Öl exportiert wurde. Kernstück der Vereinbarung mit der Provinz Alberta ist, dass Ottawa den Bau der Röhre unterstützt, die täglich eine Million Barrel Öl aus Alberta zu einem Exportterminal an die Westküste bringen soll, wie der Sender CBC berichtete. Von dort werde das Öl hauptsächlich nach Asien verschifft. Carney lobte bei der Unterzeichnung, damit werde Kanada stärker und unabhängiger. Umweltschützer kritisierte das Projekt allerdings scharf, ein Minister trat aus Protest zurück. Kritiker werfen der Regierung vor, ihre Klimaschutzziele aufzugeben und stattdessen die Ölindustrie zu stärken. Albertas Premier Danielle Smith erklärte nach einem Bericht der "Globe and Mail" mit Blick auf die USA, dass die Provinz und das Land mit der Pipeline nicht länger nur von einem Kunden abhängig seien. Carney betonte demnach, dass die einst engen Beziehungen zu den USA nun oft ein Nachteil seien. "Veröffentlicht die Ergebnisse": Walz greift Trump an Der Gouverneur des US-Bundesstaates Minnesota hat scharf auf einen verbalen Angriff von US-Präsident Donald Trump reagiert. Auf der Plattform X forderte der Demokrat Tim Walz , die MRT-Befunde des Republikaners offenzulegen – und stellte damit indirekt Trumps geistige Fitness infrage. MRT ist die Abkürzung für Magnetresonanztomographie. Sie liefert Aufnahmen des Körperinneren; erkannt werden können etwa Gelenkschäden, Herzinfarkte oder Tumore. Ende Oktober hatte Trump erklärt, sich einer MRT-Untersuchung unterzogen zu haben. Die Ergebnisse seien "perfekt" gewesen, sagte der 79 Jahre alte Präsident. Veröffentlicht wurden sie jedoch nicht, was Spekulationen darüber anfachte, was auf den Scans zu sehen sein könnte. Auslöser der Auseinandersetzung zwischen Walz und Trump war eine Tirade des US-Präsidenten auf seiner Plattform Truth Social. Darin griff er Menschen aus "Dritte-Welt-Ländern" an, die in den USA leben, warf ihnen pauschal Kriminalität vor und beleidigte Walz als "retarded". Dieser Ausdruck wurde einst für Menschen mit Behinderungen benutzt, gilt aber heute als diskriminierend. Auch die Bezeichnung "Dritte Welt" gilt als überholt. Washington: Mordanklage gegen mutmaßlichen Schützen Nach dem Tod einer US-Nationalgardistin in Folge eines Schusswaffenangriffs in Washington hat die zuständige Bundesstaatsanwältin eine Verschärfung der Anklage gegen den mutmaßlichen Schützen angekündigt. "Wir stufen den ursprünglichen Anklagepunkt des Totschlags auf Mord hoch", sagte die Bundesstaatsanwältin des Hauptstadtbezirks District of Columbia (DC), Jeanine Pirro, am Freitag dem US-Sender Fox News. Der mutmaßliche Täter werde darüber hinaus in "vielen" weiteren Punkten angeklagt werden. Der Angriff sei ein "geplanter Mord" gewesen, sagte Pirro. Aus dem "Hinterhalt" seien Menschen attackiert worden, "die nicht wussten, was kommt." Zum Zustand des zweiten bei dem Angriff verletzten Nationalgardisten sagte Pirro: "Wir haben noch Hoffnung." Er schwebe nach wie vor in Lebensgefahr. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, der Verletzte sei "in sehr schlechter Verfassung". Am Mittwoch hatte ein Afghane die beiden Nationalgardisten im Zentrum der US-Hauptstadt durch Schüsse schwer verletzt. Der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen. Er war laut US-Medienberichten im Jahr 2021 aus Afghanistan in die USA eingereist, nachdem er in seiner Heimat mit dem US-Auslandsgeheimdienst CIA und weiteren Regierungsstellen zusammengearbeitet hatte. Demnach gehörte er der CIA-Einheit "Zero Units" an, einer von dem US-Auslandsgeheimdienst unterstützten Anti-Terror-Gruppe. "Zero Unit": Das war die Einheit des Attentäters von Washington Ein Mann gibt in Washington tödliche Schüsse auf zwei Nationalgardisten ab. Bevor er in die USA kam, war er Teil eines von der CIA ausgebildeten Todesschwadron. Mehr dazu lesen Sie hier . Trump will Einwanderung aus "Dritte-Welt-Staaten" stoppen US-Präsident Donald Trump hat in einer Nachricht zum Thanksgiving Day in den USA angekündigt, dass er die Einwanderung aus "allen Dritte Welt-Ländern" dauerhaft aussetzen will. Nach seiner Meinung müsse sich die USA von illegalen Einwanderern erholen. Er wolle "alle Personen entfernen, die kein Gewinn für die Vereinigten Staaten sind oder unser Land nicht lieben können", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Trumps Aufnahmestopp gilt nach Informationen von t-online für insgesamt 19 Länder. Grundlage dafür ist eine Bekanntmachung des US-Präsidenten vom Juni dieses Jahres , Damit solle laut dem Weißen Haus das Land vor "ausländischen Terroristen" und anderen "Bedrohungen für die nationale und öffentliche Sicherheit" geschützt werden. Betroffen von der Maßnahme sind demnach Menschen aus Afghanistan, Myanmar, dem Tschad, dem Kongo, aus Äquatorialguinea, Eritrea, Haiti, Iran , Libyen, Somalia, Sudan, dem Jemen, aus Burundi, Kuba, Laos, Sierra Leone, Togo, Turkmenistan und aus Venezuela. Trump: Könnten bald Einkommenssteuer abschaffen US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag erklärt, dass seine Regierung aufgrund der durch Zölle generierten Staatseinnahmen die Einkommenssteuer in den nächsten Jahren möglicherweise vollständig abschaffen werde. "Ich denke, dass wir in den nächsten Jahren die Einkommenssteuer erheblich senken oder vielleicht sogar ganz abschaffen werden. Möglicherweise wird sie fast vollständig abgeschafft, da die Einnahmen so hoch sein werden", erklärte Trump gegenüber Angehörigen der US-Streitkräfte in einer Videokonferenz. USA bestellen weitere Tarnkappenbomber US-Präsident Donald Trump zufolge hat die US-Regierung mehr B-2 Spirit Tarnkappenbomber von Northrop Grumman bestellt. Die Flugzeuge waren bei den US-Angriffen auf iranische Atomanlagen Mitte des Jahres eingesetzt worden. "Diese wunderbaren B-2-Bomber haben das nukleare Potenzial des Iran völlig zerstört", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) vor Angehörigen des US-Militärs. "Wir haben gerade viel mehr davon bestellt, und zwar, weil sie absolut unglaublich und vollkommen unsichtbar waren", fügte er hinzu. Die US-Militärschläge haben das iranische Atomprogramm nach einer vorläufigen Einschätzung des US-Geheimdienstes und Insidern zufolge jedoch nur um einige Monate zurückgeworfen. Die USA hatten im Juni dieses Jahres die iranischen Atomanlagen Fordow, Natans und Isfahan ins Visier genommen. An den Angriffen waren auch B-2-Flugzeuge beteiligt. Trump will "sehr bald" an Land gegen Drogenhändler vorgehen Die USA wollen nach den Worten von Präsident Donald Trump "sehr bald" auch an Land gegen venezolanische Drogenhändler vorgehen. "Wir werden auch damit beginnen, sie auf dem Landweg zu stoppen", dies werde "sehr bald" beginnen", sagte Trump am Donnerstag. Die USA hatten in den vergangenen Wochen mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Karibik entsandt; seit September greifen US-Streitkräfte immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik an. Angeschossene Nationalgardistin ist tot Die am Mittwoch in Washington angeschossene Nationalgardistin Sarah Beckstom ist tot. Das gab US-Präsident Donald Trump am Donnerstagabend bekannt. "Sie wurde brutal angegriffen, sie ist tot", sagte Trump. Sie sei ihren schweren Verletzungen erlegen. Der zweite Nationalgardist, auf den geschossen wurde, ist noch immer in kritischem Zustand, hieß es. Donnerstag, 27. November USA wollen Greencards aus "problematischen Ländern" prüfen Nach den Schüssen auf zwei Nationalgardisten in Washington wollen die USA Inhaber sogenannter Green Cards aus bestimmten Ländern unter die Lupe nehmen. Auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump habe er eine "gründliche und umfassende Überprüfung aller Green Cards aller Ausländer aus allen problematischen Ländern" angeordnet, schrieb der Leiter der US-Einwanderungsbehörde USCIS auf X. Joseph Edlow äußerte sich zunächst nicht dazu, welche Länder damit in den Fokus rückten. Auf CNN-Nachfrage teilte die Behörde demnach mit, es handle sich um 19 Länder, die bereits in einem Präsidentenerlass aufgelistet gewesen seien, darunter Afghanistan, Iran, Libyen, Somalia, Sudan, Jemen, Burundi, Kuba und Venezuela. Eine "Green Card" erlaubt es ausländischen Staatsangehörigen, sich dauerhaft in den USA aufzuhalten und zu arbeiten. Hier lesen Sie mehr über die Greencard–Prüfungen. Vater von Nationalgardistin: Sie hat eine tödliche Verletzung erlitten Der Vater von Sarah Beckstrom, einer der verletzten Angehörigen der Nationalgarde, sagte der "New York Times", seine Tochter werde sich voraussichtlich nicht mehr erholen. Er halte gerade ihre Hand, sie habe eine tödliche Verletzung erlitten, es werde keine Genesung geben, so Gary Beckstrom in dem Telefonat. Weitere Fragen wollte er nicht beantworten. Beckstrom und der weitere verletzte Soldat der Nationalgarde, Andrew Wolfe, befinden sich nach Angaben der Behörden weiterhin in einem kritischen Zustand. Merz kritisiert Ausschluss Südafrikas vom G20-Gipfel Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Ankündigung von Präsident Donald Trump kritisiert, Südafrika nicht zum G20-Gipfel nach Florida einzuladen. "Die amerikanische Regierung verzichtet ohne Not auf Einfluss, auch auf Einfluss in einen Teil der Welt, der immer wichtiger wird", sagte er in Berlin. In seinen Gesprächen mit Trump bis zu dem für Dezember 2026 geplanten Gipfel werde er auf ihn einwirken, den Ausschluss rückgängig zu machen. Die G20 führender Industrie- und Schwellenländer sei eines der wichtigsten multilateralen Formate, die man nicht ohne Not kleiner machen sollte, sagte Merz. "Sie sind wichtig und ich werde selbstverständlich der Einladung des amerikanischen Präsidenten folgen, aber bis dahin versuche ich, ihn davon zu überzeugen, auch die südafrikanische Regierung einzuladen." Trump-Sprecher beleidigt Trumps Nichte Ein Trump-Sprecher hat die Nichte von Donald Trump als "eine steinalte Loserin, die von nichts eine Ahnung hat" beleidigt. Zuvor hatte sich Mary Trump in ihrem Podcast zu den immer wieder vorkommenden Ausfällen ihres Onkels gegenüber Journalistinnen geäußert. "Seine frauenfeindlichen Angriffe gegen Reporterinnen nehmen zu, und das bedeutet mehrere Dinge", erklärte sie. "Es bedeutet, dass er sich mit solchen Angriffen zunehmend wohlfühlt. Er ist offen frauenfeindlich, offen rassistisch, offen islamfeindlich, offen gegen Einwanderer und offen antisemitisch. Das lässt sich nicht mehr verbergen." In einem Podcast des US-Magazins "Daily Beast" hatte sie erklärt, dass Frauenfeidlichkeit in ihrer Familie weit verbreitet sei. "Jeder in meiner Familie war misogyn – sogar die Frauen." Die Tochter von Donald Trumps verstorbenen Bruder Robert Trump ist ausgesprochene Kritikerin des Präsidenten. 2020 brachte sie ein Buch über die Familie Trump heraus, dessen Fokus vor allem auf Donald Trump lag. Dieser verklagte sie im Nachgang auf 100 Millionen Dollar Schadensersatz und die Herausgabe aller Erlöse aus dem Buchverkauf. Donald Trump verlor das Verfahren in erster Instanz, hat aber Revision eingelegt. Südafrika empört über Trumps Ausladung von G20-Gipfel Südafrikas Präsidentschaft hat sich empört über US-Präsident Donald Trumps Androhung geäußert, er werde den Staat am Südzipfel Afrikas nicht zum G20-Gipfel in den USA einladen. Präsident Cyril Ramaphosa erklärte, sein Land heiße derartige Beleidigungen und Strafmaßnahmen nicht gut. Südafrika werde demnach weiterhin als Mitglied der G20 teilnehmen. "Südafrika ist eigenständig und aus eigenem Recht Mitglied der G20", hieß es in einer Mitteilung des Präsidentenbüros. "Südafrika ist ein souveräner, demokratischer Verfassungsstaat und akzeptiert keine Beleidigungen seitens anderer Länder hinsichtlich seiner Mitgliedschaft und seiner Berechtigung zur Teilnahme an globalen Plattformen." Trump hatte am Vortag auf der Plattform Truth Social geschrieben, auf seine Anweisung hin werde Südafrika keine Einladung für das Treffen im Dezember 2026 in Miami erhalten. Der Republikaner warf Südafrika erneut vor, einen "Genozid" an weißen Bauern zu begehen. Fachleute und Südafrikas Regierung widersprechen der Darstellung eines angeblichen Völkermords entschieden. Die USA boykottierten in dem Zusammenhang auch den diesjährigen G20-Gipfel, der am vergangenen Wochenende in der südafrikanischen Wirtschaftsmetropole Johannesburg stattgefunden hat. Vance: USA muss Anstrengungen um Abschiebungen "verdoppeln" US-Vizepräsident JD Vance hat angekündigt, nach den Schüssen auf zwei Nationalgardisten in Washington die Bemühungen der US-Regierung um Abschiebungen zu verstärken. "Zuerst werden wir den Schützen vor Gericht bringen und anschließend müssen wir unsere Anstrengungen verdoppeln, Leute ohne das Recht in unserem Land zu sein, zu deportieren", erklärte Vance auf X. Einige Stimmen in großen Medienhäusern meinten, dass die Einwanderungspolitik der USA zu harsch sei, so Vance weiter. "Der heutige Abend erinnert uns daran, warum sie damit falschliegen." Viele Wähler würden nun nicht nur Worte, sondern Handeln verlangen, und das sei eine "vollkommen angemessene Antwort", schrieb der Vize von US-Präsident Donald Trump. Die Tat droht, einen politischen Sturm zu entfachen Mitten in Washington schießt ein Mann, offenbar ein Afghane, zwei Nationalgardisten nieder. Menschen rennen um ihr Leben. Die Tat könnte Trumps Amerika an den Rand einer gefährlichen Eskalation bringen. Denn sie rührt an einem alten Trauma. Lesen Sie hier eine Reportage aus Washington. US-Botschafter sollen gegen eine migrationsfreundliche Politik werben Die US-Regierung hat ihre Diplomaten angewiesen, bei europäischen Regierungen gegen eine migrationsfreundliche Politik zu werben. Eine Rundmeldung des Außenministeriums vom Freitag an Dutzende US-Botschaften in Europa, Kanada und Australien, die Reuters vorliegt, verknüpft Massenmigration mit Gewaltverbrechen und Menschenrechtsverletzungen. Die US-Vertretungen sollen Washington über solche Vorfälle berichten und die Gastländer zu strengeren Migrationsregeln drängen. "Wir ermutigen Ihre Regierung sicherzustellen, dass die Politik Ihre Bürger vor den negativen sozialen Auswirkungen der Massenmigration schützt, einschließlich Verdrängung, sexueller Übergriffe und dem Zusammenbruch von Recht und Ordnung", heißt es in den Gesprächsleitlinien für die Diplomaten. US-Behörde setzt alle afghanischen Einwanderungsanträge aus Mit sofortiger Wirkung wird die Bearbeitung aller Einwanderungsanträge afghanischer Staatsangehöriger bei der US-Behörde für Einwanderungen (USCIS) bis auf Weiteres ausgesetzt, bis die Sicherheits- und Überprüfungsprotokolle überprüft worden sind. Das gab die Behörde auf X bekannt. "Der Schutz und die Sicherheit unseres Heimatlandes und des amerikanischen Volkes bleiben unser einziges Anliegen und unsere Mission", hieß es. Hintergrund sind Schüsse auf zwei Nationalgardisten am Mittwoch, die nach Angaben von von einem Afghanen abgefeuert wurden. Trump mischt sich in Honduras-Wahl ein US-Präsident Donald Trump hat eine Empfehlung für die Präsidentenwahl in Honduras abgegeben. Er schrieb auf seiner Plattform Truth Social, dass es in dem Land um die Zukunft der Demokratie geht. Nach seinen unbewiesenen Aussagen wolle der Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro, "mit seinen Drogenkartellen das Land übernehmen." Trump setzt sich für Tito Asfura ein. "Tito war der äußerst erfolgreiche Bürgermeister von Tegucigalpa, wo er Millionen Menschen mit fließendem Wasser versorgte und Hunderte von Kilometern Straßen asphaltierte", schrieb Trump. Die Honduraner gehen am Sonntag zur Wahl, deren Ausgang noch völlig offen ist. Umfragen zufolge liegen Asfura und der ehemalige Verteidigungsminister Rixi Moncada von der regierenden linken Partei LIBRE sowie der Fernsehmoderator Salvador Nasralla von der zentristischen Liberalen Partei praktisch gleichauf. Bundesstaaten verklagen Trump wegen Kürzungen bei Lebensmittelhilfe 21 demokratisch regierte US-Bundesstaaten und die Hauptstadt Washington, D.C. haben die Regierung von Präsident Donald Trump verklagt, um Kürzungen bei der Lebensmittelhilfe für Zehntausende legale Einwanderer zu verhindern. Die Generalstaatsanwälte reichten die Klage am Mittwoch bei einem Bundesgericht in Eugene im Bundesstaat Oregon im Westen des Landes ein. Sie richtet sich gegen neue Richtlinien des US-Landwirtschaftsministeriums, die bestimmte Gruppen von Nicht-Staatsbürgern vom Lebensmittelhilfeprogramm Snap ausschließen. Die Bundesstaaten werfen dem Landwirtschaftsministerium vor, ein im Juli von Trump unterzeichnetes Gesetz falsch auszulegen. Das Ministerium stufe Flüchtlinge und Asylberechtigte pauschal als nicht berechtigt für Lebensmittelhilfe ein, selbst dann, wenn diese eine Green Card haben. Augenzeuge berichtet über Schüsse nahe dem Weißen Haus In Washington wurden zwei Nationalgardisten angeschossen. Ein Augenzeuge berichtet von dem Vorfall in der US-Hauptstadt. Michael Ryan hat die Schüsse auf die Nationalgardisten am Mittwoch in Washington miterlebt. In einem kurzen Interview mit t-online am Ort des Geschehens erzählt der Zeuge von dem Vorfall. Hegseth beordert 500 Nationalgardisten in die Hauptstadt US-Verteidigungsminister hat nach Schüssen auf zwei Mitglieder der Nationalgarde weitere Nationalgardisten in die Hauptstadt beordert. US-Präsident Donald Trump habe ihn angewiesen, 500 zusätzliche Nationalgardisten zu entsenden, erklärte Pentagon-Chef Pete Hegseth. Er werde die nötigen Schritte einleiten. Kurz zuvor hatte ein Schütze unweit des Weißen Hauses das Feuer eröffnet. Zwei Nationalgardisten befinden sich nach Behördenangaben in kritischem Zustand. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. USA dürfen Militärflugplatz in der Karibik nutzen Für ihren Militäreinsatz gegen angebliche Drogenboote in der Karibik dürfen die USA künftig einen Luftwaffenstützpunkt im Süden der Dominikanischen Republik nutzen. Das kündigte der Präsident des Landes, Luis Abinader, bei einem Besuch des US-Verteidigungsministers Pete Hegseth an. Den USA werde vorübergehend die Nutzung der Militärbasis San Isidro und des internationalen Flughafens Las Américas in Santo Domingo erlaubt, sagte der lateinamerikanische Staatschef. Diese sollen seinen Angaben zufolge für logistische Operationen wie das Tanken und den Transport von Ausrüstung und Personal genutzt werden können. Hegseth bedankte sich dafür und bezeichnete die Dominikaner als enge und langjährige Partner der USA. Mittwoch, 26. November Trump will Südafrika nicht zu G20-Gipfel einladen Die USA werden Südafrika nach Angaben von US-Präsident Donald Trump nicht zu dem G20-Gipfel in Miami im US-Bundesstaat Florida im nächsten Jahr einladen. Trump begründete die Entscheidung am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social mit angeblichen "entsetzlichen Menschenrechtsverletzungen" gegen weiße Südafrikaner. Zu dem G20-Gipfel in Johannesburg in Südafrika am vergangenen Wochenende hatte Washington keine Regierungsvertreter entsandt. Trump hatte die Teilnahme der USA an dem Gipfeltreffen in Südafrika Anfang des Monats abgesagt. Er begründete den Schritt mit angeblichen Menschenrechtsverletzungen in dem Land. Trump hatte dem früheren Apartheid-Staat einen "Genozid" an Weißen vorgeworfen, Südafrikas Regierung weist dies zurück. Schüsse auf Nationalgardisten in Washington In Washington D.C. hat eine Person auf Mitglieder der Nationalgarde geschossen. Zwei Nationalgardisten aus dem US-Bundesstaat West Virginia wurden getroffen. Nach ersten Berichten über ihren Tod sagte das FBI später, die beiden seien schwer verletzt. Der Schütze wurde festgenommen. Er soll schwer verletzt sein. Die Motivlage ist noch völlig unklar. Mehr dazu lesen Sie hier. Ermittlungen gegen Trump zu Wahlbeeinflussung in Georgia vor dem Aus Juristischer Erfolg für US-Präsident Donald Trump: Die jahrelangen Ermittlungen gegen Trump wegen mutmaßlicher Wahlmanipulation im US-Bundesstaat Georgia im Jahr 2020 stehen vor dem Aus. Der zuständige Staatsanwalt Pete Skandalakis legte den Fall am Mittwoch mangels Beweisen zu den Akten. Ein Richter muss der Einstellung des Strafverfahrens noch zustimmen, dies gilt jedoch als Formsache. Die Anklage hatte Trump und 14 weiteren Verantwortlichen den Versuch vorgeworfen, seine Wahlniederlage gegen den Demokraten Joe Biden 2020 mit illegalen Mitteln abzuwenden. Der abgewählte Rechtspopulist hatte unter anderem in einem Telefonat mit Georgias Wahlleiter gefordert, die für seinen Sieg in dem Bundesstaat nötigen 11.780 Wählerstimmen aufzutreiben. Skandalakis schrieb dazu, es sei grundsätzlich nicht illegal, ein Wahlergebnis zu beanstanden. Für Manipulation gebe es keine ausreichenden Belege. "Hässlich": Trump beleidigt Journalistin nach kritischem Artikel US-Präsident Donald Trump hat sich über einen Artikel der "New York Times" über sein Auftreten echauffiert und dabei auch die Autorin persönlich beleidigt. In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht schrieb die Zeitung über den 79-Jährigen, dass er weniger öffentlich auftrete als in seiner ersten Amtszeit und bei solchen Auftritten zudem gelegentlich Anzeichen von Müdigkeit zeige. Der Republikaner bezeichnete die Zeitung daraufhin in einem Post auf seiner Plattform Truth Social als "KÄSEBLATT" und "FEIND DES VOLKES". Die "radikalen linken Verrückten" der Zeitung wüssten, dass ihre Darstellung falsch sei. Der Journalistin Katie Rogers, die für den Artikel mit einem Kollegen zusammenarbeitete, beleidigte er als "drittklassige Reporterin, die sowohl innerlich als auch äußerlich hässlich ist". "Kann kaum Gedanken zu Ende bringen": Trump wird älter – und es ist unübersehbar Trump stellt sich seit Jahren als Opfer einer ihm gegenüber angeblich besonders kritischen und feindseligen Presse dar. Kritiker werfen ihm vor, mit seinen herabwürdigenden Kommentaren vor allem Journalistinnen zu diskreditieren. Tucker Carlson über die Republikaner: "Ich hasse sie so sehr" Der bekannte rechte Moderator und Trump-Anhänger Tucker Carlson teilt öffentlich gegen die Republikaner aus. In einem über dreistündigen Interview mit dem amerikanischen Podcaster Shawn Ryan erklärte Carlson im Bezug auf die Republikaner: "Ich hasse sie so sehr." Die Partei sei nutzlos und voller Verräter und er werde sich ihnen widersetzen. Grund für seinen Hass ist, dass er der Partei vorwirft, korrupt zu sein, sich zu sehr für die Interessen Israels einzusetzen und nicht genug gegen Kinderschänder zu tun. Letzteres bezieht sich vor allem auf den Umgang der Partei und der Trump-Regierung mit den Epsteinakten. Damit ist Carlson der nächste prominente Trump-Unterstützer, der sich von der Partei abwendet. Erst Ende vergangener Woche hat die ehemalige Trump Unterstützerin Marjorie Taylor Greene erklärt, ihr Mandat als Kongressabgeordnete niederzulegen. Auch sie erklärte den Schritt mit ihrer Unzufriedenheit über die Ausrichtung der Partei und den Umgang mit dem Fall Epstein. ICE verhaftet Familienmitglied von Trump-Sprecherin Leavitt In den USA ist eine Frau aus der Familie der Präsidentensprecherin Karoline Leavitt von der Einwanderungsbehörde ICE festgenommen worden. Bruna Caroline Ferreira, die Mutter des elfjährigen Neffen der Sprecherin, wurde am 12. November im US-Bundesstaat Massachusetts verhaftet – auf dem Weg, ihren gemeinsamen Sohn mit Leavitts Bruder Michael Leavitt abzuholen. Ferreira, die aus Brasilien stammt, lebt seit 1998 in den USA. Nun soll sie das Land verlassen. Lesen Sie hier mehr dazu. Der Präsident wird älter – und es ist unübersehbar Donald Trumps öffentliche Auftritte werfen Fragen zu seinem Gesundheitszustand und möglichen Alterserscheinungen auf. Seine kognitive Verfassung wird zunehmend kritisch bewertet. Lesen Sie hier mehr dazu. 100 Dollar extra für Ausländer: US-Nationalparks bald teurer Der Grand Canyon, der Yellowstone oder der Yosemite Nationalpark – ausländische Touristen müssen im kommenden Jahr in den USA deutlich mehr für einen Besuch der großen Parks zahlen. Das gaben das Innenministerium und die Nationalparkverwaltung bekannt. Ab Januar wird demnach bei einem Besuch der elf beliebtesten Nationalparks pro Person eine Extragebühr von 100 US-Dollar (aktuell 86 Euro) zusätzlich zum normalen Eintritt fällig. Wie eine Sprecherin des Innenministeriums erklärte, gilt die Zusatzgebühr nur für Personen ab 16 Jahren. Der normale Eintritt für einen der Nationalparks beträgt demnach im Schnitt etwa 35 Dollar pro Auto. Alternativ dazu können ausländische Besucher auch einen Jahrespass für 250 Dollar erwerben. Der gelte für alle Passagiere im Auto, erklärte sie. Wer aber in einem Bus reise oder zu Fuß ankomme, müsse auf jeden Fall die 100 Dollar zahlen. Damit soll ein Dekret von US-Präsident Donald Trump vom vergangenen Juli umgesetzt werden. Er hatte die Ankündigung damals mit seinem Slogan "America first" verbunden, wonach die Vereinigten Staaten und die Amerikaner immer an erster Stelle stehen sollten. US-Senator warnt Trump vor Wiederaufnahme von Atomwaffentests Der einflussreiche demokratische US-Senator Edward Markey hat Präsident Donald Trump am Dienstag eindringlich davor gewarnt, nach 33 Jahren wieder Atomwaffentests aufzunehmen. Ein solcher Schritt könne ein gefährliches Wettrüsten mit den Atommächten Russland und China auslösen, schrieb Markey in einem Brief an Trump. Der Präsident hatte Ende Oktober über soziale Medien angekündigt, die Vorbereitungen für Atomwaffentests unverzüglich wieder aufzunehmen. Die USA haben seit 1992 keine explosiven Atomtests mehr vorgenommen. Das Weiße Haus bekräftigte am Dienstag Trumps Anweisung. Der Präsident begründet demnach den Schritt mit den Testprogrammen anderer Länder. Markey, ein führender Experte für Rüstungskontrolle im Kongress, hielt dagegen und sagte, dass schon ein einziger kleiner US-Test Russland und China den Vorwand für eigene, weitaus nützlichere Tests zur Entwicklung neuer Waffen liefern würde. Als Reaktion auf Trumps Ankündigung hatte der russische Präsident Wladimir Putin seine Regierung bereits angewiesen, Vorschläge für einen möglichen eigenen Atomwaffentest auszuarbeiten. Markey forderte Trump auf, bis zum 15. Dezember Beweise für die von ihm behaupteten geheimen Tests Russlands und Chinas vorzulegen. Trump gegen Verlängerung von "Obamacare"-Subventionen Donald Trump hat sich gegen eine Verlängerung von Subventionen für die als "Obamacare" bekannte Gesundheitsreform ausgesprochen. Er würde es bevorzugen, die Hilfen gar nicht zu verlängern, sagte Trump am Dienstag vor Reportern. Damit liegt er auf einer Linie mit republikanischen Abgeordneten, die sich ebenfalls gegen eine Verlängerung ausgesprochen hatten. Eine kurzfristige Verlängerung könne jedoch notwendig sein, um andere politische Ziele zu erreichen, fügte Trump hinzu, ohne dies weiter auszuführen. Zuvor hatte das Weiße Haus einen Bericht der US-amerikanischen Zeitung "Politico" dementiert, wonach die Regierung eine zweijährige Verlängerung der Hilfen vorbereite. Trump erwäge keine pauschale zweijährige Verlängerung der Subventionen, teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, mit. Ohne eine Neuregelung laufen die Subventionen zum 31. Dezember aus. Millionen Versicherte müssten dann mit stark steigenden Beiträgen rechnen. Die Hilfen unterstützen Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen bei der Zahlung ihrer Versicherungsbeiträge. Die Forderung der Demokraten nach einer Verlängerung war ein zentraler Streitpunkt, der Anfang des Monats zu einem vorübergehenden Stillstand der Regierungsgeschäfte, dem sogenannten Shutdown, geführt hatte. Hier lesen Sie ältere Nachrichten zur US-Politik.