Europa League: Deventer gibt Strafe für Victor Edvardsen bekannt
Nach einer provokanten Geste gegen Angelo Stiller muss Deventers Victor Edvardsen eine Geldstrafe zahlen. Er entschuldigt sich auch. Stuttgarts Europa-League-Gegner Go Ahead Eagles hat seinen Profi Victor Edvardsen nach dessen provokanten Geste gegenüber dem VfB-Spieler Angelo Stiller mit einer Geldstrafe belegt und sich für den Vorfall entschuldigt. "Go Ahead Eagles und Victor Edvardsen bedauern den Vorfall. Der Verein hat Edvardsen mit einer Geldstrafe von 500 Euro belegt, die an die sozialen Dienste des Vereins gespendet wird", teilte der Klub aus dem niederländischen Deventer auf der Plattform X mit. "Hochgradig asozial": DFB-Profi heftig beleidigt Der 29-jährige Edvardsen war beim 4:0 des VfB mit Stiller aneinandergeraten und hatte provoziert. Online sorgte die Szene, in der sich Edvardsen mehrmals an die Nase fasste, für mächtig Aufsehen. Auf dem Platz gab es eine Rudelbildung. Stiller und Edvardsen sahen Gelb. Neben dem Verein nahm auch der Spieler selbst Stellung. In dem veröffentlichten Statement bat Edvardsen um Entschuldigung:"Ich möchte mich für mein Verhalten entschuldigen. Es wurden Dinge zwischen uns gesagt und getan, die nicht auf einen Fußballplatz gehören", wird Edvardsen zitiert. "Nach dem Spiel bin ich in die Stuttgarter Kabine gegangen, um mich zu entschuldigen. Ich habe eine Vorbildrolle und habe mich entsprechend zu verhalten." Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nahm im Vergleich zu vielen Kommentaren in den sozialen Medien eine gelassene Haltung ein. Der 46-Jährige erklärte direkt nach dem Spiel: "Ich habe es gesehen, aber aus der Ferne für mich trotzdem schwer zu bewerten." Zugleich stellte er klar, dass solche Zwischenfälle im emotionalen Rahmen eines Europapokalspiels nicht überbewertet werden sollten: "Es geht um Europa-League-Punkte für Deventer genauso wie für uns", so Wohlgemuth und weiter: "Also wenn Emotionen im Spiel sind und die dann auch schnell wieder abebben und der Schiri die richtigen Maßnahmen ergreift, dann ist das alles nicht ganz so wild. Von daher, alles in Ordnung."
