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Ноябрь
2025

Karim Adeyemi: Waffen-Wirbel hat keine Konsequenzen im DFB-Team

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Weil er illegal Waffen gekauft hatte, geriet Karim Adeyemi zuletzt ungewollt ins Rampenlicht. Folgen für seine DFB-Karriere hat der Vorfall aber nicht. Karim Adeyemi muss nach seinem Strafbefehl wegen illegalen Waffenbesitzes keine Konsequenzen für seine Nationalmannschaftskarriere befürchten. DFB-Sportdirektor Rudi Völler erklärte den Fall für abgeschlossen. "Der Junge hat mehr als eine zweite Chance verdient. Das ist ein anständiger Kerl, er hat einen Fehler gemacht", sagte Völler in der Sendung "Bild Sport" bei Welt TV. Der 65-Jährige wollte sich nicht an der Diskussion zum Inhalt einer sogenannten "Mystery Box" beteiligen, die Adeyemi im Internet bestellt und ihm den Strafbefehl eingebracht hatte. "Natürlich wusste er, dass es nicht wie ein Überraschungs-Ei ist, dass da ein kleines Auto drin ist. Das wusste er schon, aber er ist natürlich felsenfest davon ausgegangen, dass nichts Unerlaubtes oder Illegales drin ist und das ist auch absolut glaubwürdig", versicherte Völler. Adeyemi zeigt Reue: "Ein riesiger Fehler" Adeyemi hatte sich zuvor öffentlich entschuldigt – sowohl bei seinem Klub als auch bei der Nationalmannschaft. Auf Instagram schrieb er: "Anfang 2024 habe ich aus Leichtsinn und ohne wirklich drüber nachzudenken, was ich da tat, eine sogenannte 'Mystery Box' im Internet bestellt. Darin befanden sich auch Gegenstände, die waffenrechtlich nicht erlaubt sind. Viele Monate später wurde das Paket zugestellt, und es ist ungeöffnet bei der Polizei gelandet." Es sei "ein riesiger Fehler" gewesen. Der Strafbefehl mit einer festgesetzten Geldstrafe von 60 Tagessätzen war bereits am 30. Oktober rechtskräftig geworden. Adeyemi muss sich nun in Absprache mit seinem Klub und dem DFB für ein soziales Projekt in der Dortmunder Nordstadt engagieren und demnächst mit Kindern gemeinsame Trainingseinheiten absolvieren. Völler wollte das Ganze deshalb auch "nicht Bestrafung nennen". Es sei eher "eine Erziehungsmaßnahme, dass er jetzt für einen sozialen Zweck eine Jugendmannschaft trainieren wird." Man begrüße die Maßnahme beim DFB. Man habe dort eine ähnliche Idee gehabt. Für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada werde Adeyemi nun sportlich bewertet. Beim 3:3 gegen den VfB Stuttgart , dem ersten Bundesligaspiel nach dem Wirbel um den BVB-Profi, erzielte er gleich ein Tor.