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Ноябрь
2025

ICE-Einsatz in Chicagoer Kita schockiert USA - "Kinder und Eltern weinten"

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Ein ICE-Einsatz in einer Chicagoer Kita erschüttert die USA, Kritik an den Behörden wächst. Eltern und Betreuer sind fassungslos. Die Festnahme einer kolumbianischen Kindergärtnerin an ihrem Arbeitsplatz durch Beamte der US-Einwanderungsbehörde (ICE) in Chicago sorgt in den USA für Aufsehen. In einem Video des Vorfalls ist zu sehen, wie zwei ICE-Agenten eine schreiende Frau aus dem Kindergartengebäude zerren, während die Frau beteuert, im Besitz gültiger Papiere zu sein. Der Einsatz soll am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) vor den Augen von Kindern und Betreuern stattgefunden haben. Das Video wurde von dem Vater eines Kindergartenkindes aufgenommen, später in den sozialen Medien geteilt und von US-Medien aufgegriffen. Eltern, Kollegen und Politiker kritisierten den Einsatz scharf. "Das sind mit die erschreckendsten Videoaufnahmen, die ich je in meiner Amtszeit gesehen habe", sagte der Lokalpolitiker Matt Martin dem Lokalsender NBC Chicago. Wegen Haushaltssperre: US-Armee schickt Soldaten in Deutschland zur Tafel US-Präsident poltert: Mamdani erlaubt sich Scherz über Trump "Bewaffnete Beamte patrouillierten in der Einrichtung, während sich Erzieherinnen und Kinder darin aufhielten", so Martin weiter und forderte die sofortige Freilassung der Kindergärtnerin. Auch der demokratische Kongressabgeordnete Mike Quigley zeigte sich entsetzt über das Vorgehen. Im Kurznachrichtendienst X, teilte er das Video des Einsatzes und schrieb dazu: "ICE geht nicht gegen die Schlimmsten der Schlimmsten vor." Die Kindertagesstätte Rayito de Sol bestätigte in einer Stellungnahme die Festnahme einer ihrer Erzieherinnen. Die Anwältin Tara Goodarzi berichtete, sie habe gerade ihr dreijähriges Kind abgeben wollen, als die Beamten das Gebäude betraten. "Die Kinder weinten, die Eltern weinten", sagte sie. "Das ist eine Szene, die wir nicht vergessen werden" so Laura Tober, Mutter eines Kindes aus der Gruppe der Festgenommenen. Sie beschrieb die Erzieherin als freundlich und fürsorglich. Erzieherin soll Menschenhändler bezahlt haben Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums (DHS) soll die Kindergärtnerin illegal aus Kolumbien in die USA eingewandert sein und im Oktober Menschenhändler bezahlt haben, ihre beiden Kinder in das Land zu schmuggeln. Zuvor hat die Behörde behauptet, die ICE-Beamten hätten einen Mann und eine Frau verfolgt, die sich auf der Flucht in den Kindergarten versteckt hätten. Die Razzien der Migrationsbehörde ICE sind Teil der verschärften Migrationspolitik der Trump-Regierung. Diese spricht mit Blick auf die Razzien von kriminellen Ausländern und Migranten, die sich illegal ohne gültige Papiere in den Vereinigten Staaten aufhielten. Kritiker werfen der Regierung Willkür vor.