NBA: Mark Walter kauft LA Lakers für 10 Milliarden US-Dollar
Seit mehr als 45 Jahren waren die Los Angeles Lakers in Besitz der Familie Buss. Das ändert sich nun. Der neue Eigentümer zahlt eine Rekordsumme. Ein milliardenschwerer Besitzerwechsel erregt in der Basketballwelt großes Aufsehen: Die Los Angeles Lakers haben einen neuen Eigentümer. Der 17-malige Champion der NBA geht vom Buss Family Trust in den Besitz von Mark Walter über. Wie die Basketball-Profiliga in Nordamerika am Donnerstag mitteilte, stimmte das Board of Governors dem Verkauf des Traditionsfranchises einstimmig zu. Rund zehn Milliarden US-Dollar – umgerechnet etwa 8,7 Milliarden Euro – soll der Deal wert sein. Eine höhere Summe wurde weder für ein Franchise im US-Sport noch für einen anderen Klub auf der Welt gezahlt. Walte ist bereits Miteigentümer der Baseballmannschaft Los Angeles Dodgers, der Frauen-Basketballmannschaft Los Angeles Sparks und dem zukünftigen Formel-1-Team Cadillac. Auch bei den Lakers hielt Walter zuvor bereits eine Minderheitsbeteiligung. "Geprägt von einer Geschichte der Exzellenz" "Die Los Angeles Lakers gehören zu den legendärsten Franchises im gesamten Sport", sagte der neue Besitzer. Der Klub sei "geprägt von einer Geschichte der Exzellenz und dem unermüdlichen Streben nach Höchstleistungen. Nur wenige Teams können auf ein so reiches Erbe und einen so großen globalen Einfluss wie die Lakers zurückblicken, und es ist mir eine Ehre, mit Jeanie Buss zusammenzuarbeiten, um diese Exzellenz zu bewahren und in dieser neuen Ära – auf und neben dem Spielfeld – Maßstäbe für Erfolg zu setzen." Jeanie Buss, die bisherige Präsidentin der Lakers, bleibt laut Mitteilung im Amt und soll das Tagesgeschäft "auf absehbare Zeit" weiterführen. Eine Einigung war bereits Ende Juni erzielt worden. Seit 1979 war das Franchise im Besitz der Familie Buss. Jerry Buss hatte das Team damals für 67,5 Millionen US-Dollar von Jack Kent Cooke übernommen – im Paket enthalten waren unter anderem auch die Los Angeles Kings aus der NHL.
