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Октябрь
2025

VfL Wolfsburg: Peter Christiansen stärkt Paul Simonis den Rücken

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Für den VfL Wolfsburg und Trainer Paul Simonis läuft es aktuell bescheiden. Am Dienstagabend schied das Team aus dem Pokal aus. Der Klub hält vorerst am Coach fest. Der VfL Wolfsburg hat nach dem frühen Pokal-Aus am Dienstagabend gegen Holstein Kiel ein klares Zeichen gesetzt: Trainer Paul Simonis bleibt vorerst im Amt. Trotz der 0:1-Niederlage gegen den Zweitligisten wird der Niederländer auch beim kommenden Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim am Sonntag (ab 17.30 Uhr im t-online-Liveticker) auf der Bank sitzen. Das bestätigte Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen im Anschluss an die Partie. Christiansen betonte: "Ja, er ist unser Trainer. Wir wollen uns zusammen mit Paul durch diese Periode arbeiten." Wolfsburg steht in der Bundesliga auf dem 12. Tabellenplatz. Nach vier Niederlagen in Folge gewann die Mannschaft zuletzt gegen den HSV . Im Pokal war nun nach der zweiten Runde Schluss. Torwart moniert Einstellungsprobleme Das hat aber offenbar noch tieferliegende Gründe. In einer Art Brandrede prangerte Torwart Marius Müller nach dem Kiel-Spiel gravierende Einstellungsprobleme innerhalb der Mannschaft an. Das und auch einen fehlenden Zusammenhalt hatte bereits Kapitän Maximilian Arnold in den vergangenen Wochen angedeutet. Müller sagte am Dienstagabend: "Wenn du zu spät versuchst, alles reinzuwerfen und wenn du vorher probierst, mit 70, 75 Prozent ein bisschen locker aufzuzocken, dann wird es halt schwierig. Dann gewinnst du in der 2. Liga keine Spiele, in der 3. Liga nicht und in der Regionalliga auch nicht." "Soll ich den Spielern auf die Schnauze hauen?" Dann führte er aus: "Was ist Qualität? Ein sehr großer Bestandteil ist Mentalität und Einstellung. Will ich Spiele gewinnen oder lasse ich alles dahin laufen? Bei uns ist es zu sehr dahin laufen im Moment, das muss man so ganz klar sagen." Die Nachfrage eines Journalisten zeigte dann Probleme auf. Ob es innerhalb der Mannschaft noch stimme? Der Torwart erklärte nur: "Das sollte hoffentlich der Fall sein." Ob er sich da noch sicher sei? "Dazu sage ich nichts." Auf seine eigenen Einflussmöglichkeiten angesprochen, sagte Müller, der beim VfL nur der Vertreter der eigentlichen Nummer eins Kamil Grabara ist: "Was soll ich denn machen? Soll ich den Spielern auf die Schnauze hauen? Dann kann ich rüber ins Werk gehen und meinen Vertrag abholen. Du kannst nicht mehr machen, als es ansprechen und den Jungs unter der Woche in den Arsch treten."