Alexander Zverev in Wien kampflos weiter – Quali für ATP Finals erreicht
Alexander Zverev hatte in dieser Saison vermehrt mit körperlichen Problemen zu kämpfen. In Wien profitiert er nun von der Verletzung eines Gegners. Alexander Zverev steht beim Turnier in Wien im Halbfinale – ohne selbst zum Schläger greifen zu müssen. Sein Viertelfinalgegner Tallon Griekspoor aus den Niederlanden musste wegen Rückenproblemen kurzfristig absagen. "Ich habe mich mit ihm warm gemacht, er ist bei den letzten Aufschlägen zusammengebrochen. Ich habe gesehen, dass er Rückenschmerzen bekommt", sagte Zverev nach dem nicht gespielten Match. Für den 26-Jährigen ist es der erste Halbfinaleinzug in Wien seit seinem Turniersieg 2021. "Wollte natürlich ein schönes Match zeigen" Im Kampf um das Endspiel trifft Zverev nun auf den Sieger der Partie zwischen dem Franzosen Corentin Moutet und Lorenzo Musetti aus Italien. "Ich freue mich riesig, im Halbfinale zu sein, aber ich wollte natürlich ein schönes Match zeigen. Ich habe mich gefreut auf die Challenge, aber es ist, wie es ist", erklärte der Hamburger. Als Favorit in Wien gilt Australian-Open- und Wimbledon-Sieger Jannik Sinner aus Italien. Mit dem Einzug in die Vorschlussrunde hat Zverev sich einen Platz bei den ATP Finals in Turin gesichert. Nach Carlos Alcaraz , Sinner und Novak Djokovic ist er der vierte Spieler, der für das Saisonfinale der besten Acht (9. bis 16. November) qualifiziert ist. Für Zverev ist es die achte Teilnahme an dem Turnier innerhalb der letzten neun Jahre. 2018 und 2021 gewann er das Event bereits. Im Anschluss an die Finals plant Zverev auch den Einsatz in der Davis-Cup-Endrunde in Bologna (18. bis 23. November). Gegenüber Sky sagte er: "Wenn ich gesund bin, spiele ich", fügte aber hinzu, dass ihm das Format weiterhin nicht gefalle.
