China möchte seinen Antifaschismus im Zweiten Weltkrieg mehr gewürdigt sehen
Als jüngst in Moskau an das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa vor 80 Jahren erinnert wurde, meinte Chinas Präsident Xi Jinping, er sei „sehr froh“, mit seinem Amtskollegen Wladimir Putin eines „Antifaschistischen Krieges“ zu gedenken. Wenn damit die nationale von einer programmatischen Kennzeichnung dieses Weltenbrandes überformt wird, resultiert das aus neuen Ansprüchen, die China bei dessen Bewertungen erhebt. Sie führen zu dem Verlangen, bisherige Einschätzungen zu korrigieren, sodass alte Kränkungen der Vergangenheit angehören.
Der Tenor lautet: An der Hauptfront des Zweiten Weltkriegs in Asien hatte China einen als historisch zu bewertenden Anteil am globalen Krieg gegen den Faschismus. Es rettete nicht nur die eigen
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