Wie Papst Franziskus die Boni von Kardinälen strich und Finanz-Skandale im Vatikan stoppte
Manche sagen, Papst Franziskus sei Kommunist gewesen. Immer wieder sorgte der Argentinier, der am Montag im Alter von 88 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls starb, für Wirbel, indem er scharfe Kritik am kapitalistischen Wirtschaftssystem übte. „Diese Wirtschaft tötet“, prangerte er 2013 in seinem ersten programmatischen Schreiben an und erntete Kritik von vielen Konservativen aus Wirtschaft und Kirche. Auch in den Folgejahren nahm Franziskus kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Folgen des Marktliberalismus für Mensch und Umwelt ging. So starb am Montag nicht nur der erste nichteuropäische Pontifex, sondern auch ein überzeugter Kritiker von Aufrüstung, sozialer Ungleichheit und grenzenloser Globalisierung.
Papst Franziskus, der die F
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