Permafrostrückgang: Naturgefahren nehmen im Hochgebirge zu
Scheinbar idyllisch ragen riesige Gesteinsbrocken aus dem Obersulzbach. Folgt man dem Gewässer flussaufwärts Richtung Großvenediger, wird der Grund für das Geröll im Fluss sichtbar: Seit 2005 hat die Sattelkarrutschung rund 750.000 Kubikmeter Gestein am Talboden abgelagert, etwa ein Drittel davon wurde vom Obersulzbach aufgenommen und flussabwärts verfrachtet. Eine Folge des Klimawandels, wie Ingo Hartmeyer vom Salzburger Forschungsinstitut Georesearch erklärt.
