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2021

Corona-Ticker Baden-Württemberg: Inzidenz steigt in Heidelberg auf 75,5 (Update)

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Heidelberg. (hob) Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg über das Wochenende auch in Heidelberg deutlich an. Bis Sonntag haben sich nach den Angaben des Landesgesundheitsamtes 75,5 Menschen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche mit dem Coronavirus infiziert, am Freitag lag diese Zahl noch bei 58,8.

Am Samstag und Sonntag kamen insgesamt 38 neue Fälle hinzu. Damit rückt die Marke von 50, unterhalb derer Lockdown-Lockerungen möglich wären, auch in Heidelberg in weite Ferne. Glücklicherweise ist aber kein weiterer Todesfall zu beklagen: Seit Beginn der Pandemie sind in Heidelberg 55 Personen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Deutlich geringere Fallzahlen meldete am Sonntag das Gesundheitsamt Rhein-Neckar. Nach dessen Berechnung liegt die Inzidenz bei 60,5, es gebe derzeit 129 aktive Fälle in der Stadt.

Update: Sonntag, 21. März 2021, 20.04 Uhr


43 von 44 Landkreisen überschreiten 50er-Inzidenz

Stuttgart. (dpa/lsw) Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg hat den Wert von 100 überschritten. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche lag am Sonntag (Stand: 16.00 Uhr) bei 103,1, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Damit ist nun landesweit der Wert überschritten, ab dem in den Landkreisen die sogenannte Notbremse greift. Am Vortag hatte der Wert noch bei 99,8 gelegen.

Im Vergleich zum Samstag verzeichnete die Behörde 904 neue Corona-Infektionsfälle. Damit stieg die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie auf 344.098. Es gab vier neue Todesfälle in Verbindung mit dem Virus - und damit sind es nun 8529 Corona-Tote.

43 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten haben einen Inzidenz-Wert über 50. Nur der Kreis Rottweil (48,6) liegt leicht darunter. In 21 Kreisen liegt die Inzidenz über 100. Die Kreise Rastatt (207,0) und Schwäbisch Hall (306,0) bilden weiterhin die Spitze mit dem landesweit stärksten Infektionsgeschehen.

Rund 984.000 Menschen haben inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten (Stand: Samstag, 23.55 Uhr). Das sind rund 23.000 mehr als am Vortrag. Über den potenziell vollen Impfschutz mit beiden Impfungen verfügen demnach nun mehr als 440.000 Menschen, rund 9400 kamen im Vergleich zum Vortag dazu

Update: Sonntag, 21. März 2021, 17.34 Uhr


Inzidenz im Südwesten steuert auf die 100 zu

Stuttgart (dpa/lsw) Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten kratzt inzwischen an der Marke von 100. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche lag am Samstag (Stand: 16.00 Uhr) bei 99,8 und damit nur knapp unter dem Wert von 100, ab dem für Kreise eine sogenannte Notbremse gilt, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte.

Im Vergleich zum Vortag verzeichnete die Behörde 2.272 neue Corona-Infektionsfälle. Damit stieg der Wert seit Beginn der Pandemie auf 343.194. Dazu kamen 8 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Virus auf nun 8.525.

Nur noch der Kreis Rottweil (37,2) weist eine Inzidenz von weniger als 50 auf. Alle 43 anderen Stadt- oder Landkreise liegen mittlerweile darüber. 17 Kreise verzeichnen eine Inzidenz von mehr als 100. Die Kreise Rastatt (207,4) und Schwäbisch Hall (280,5) bilden die Spitze mit dem landesweit höchsten Infektionsgeschehen.

Rund 961.000 Menschen haben inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten (Stand: Freitag, 23.55 Uhr). Das sind rund 22.000 mehr als am Vortrag. Über den potenziell vollen Impfschutz mit beiden Impfungen verfügen demnach bereits mehr als 431.000 Menschen, rund 11.000 kamen im Vergleich zum Vortag dazu.

Update: Samstag, 20. März 2021, 18.03 Uhr


Ex-Klassenprimus Südwesten bei Corona-Inzidenz nur noch Durchschnitt 

Stuttgart.(dpa/lsw) Nach den bundesweit niedrigsten Werten bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz Ende Januar und Anfang Februar büßt Baden-Württemberg seine frühere Stellung als Klassenprimus im Vergleich zu anderen Bundesländern zunehmend ein. Daran dürfte auch der jüngste Anstieg des Infektionsgeschehens am Freitag nichts ändern. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes legte die Zahl der neuen Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen am Freitag von 89,0 auf 92,2 zu (Stand: 16.00 Uhr). Im Bundesvergleich lag der Südwesten nach einer Berechnung des Robert Koch-Instituts von Freitagmorgen auf dem siebten Platz (Stand: 9:06).

Die Zahl der laborbestätigten Corona-Infektionen seit Pandemie-Beginn stieg innerhalb eines Tages um 1932 auf 340.922 Fälle. Bei den Todesfällen in Verbindung mit dem Virus verzeichnete die Behörde 8 Fälle mehr als am Vortag und nun bereits 8517 seit Beginn der Pandemie.

42 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten liegen mittlerweile über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Mit einer Inzidenz von 278,0 weist der Kreis Schwäbisch Hall nach wie vor den höchsten Wert im Land auf, allerdings ist der Wert dort im Vergleich zum Donnerstag zurückgegangen. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Rottweil mit 36,5. Insgesamt 15 Kreise und Städte liegen bei der Inzidenz über dem Wert von 100.

Mehr als 954.300 Menschen haben inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten (Stand: Donnerstag, 23.55 Uhr). Das sind rund 14.472 mehr als Vortrag. Über den potenziell vollen Impfschutz mit beiden Impfungen verfügen demnach bereits mehr als 420 100 Menschen, rund 8641 kamen im Vergleich zum Vortag dazu.

Update: Freitag, 19. März 2021, 19.25 Uhr


Kretschmann kündigt verschärfte Auflagen an

Stuttgart. (dpa) Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat wegen der steigenden Infektionszahlen eine Verschärfung der Corona-Auflagen angekündigt. "Damit muss man rechnen, dass Dinge zurückgenommen und verschärft werden", sagte der Grünen-Politiker am Freitag in Stuttgart. Angesichts vieler Ansteckungen in Kitas und Schulen könne es zudem sein, "dass wir da auch was ändern müssen", erklärte Kretschmann vor dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Politik am kommenden Montag.

Der Regierungschef geht auch davon aus, dass es nicht dabei bleiben werde, dass Stadt- und Landkreise selbstständig über Öffnungen je nach Inzidenzen entscheiden können. Zudem müssten die Einwohner von Hotspot-Regionen mit harten Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen rechnen. Es hänge jetzt viel davon ab, wie schnell man mehr impfen und deutlich mehr testen könne, "um risikoärmer öffnen" zu können.

Schon am Donnerstag hatte die Landesregierung mitgeteilt, dass es vorerst keine weiteren Lockerungen geben wird. Der für frühestens ab dem 22. März geplante Öffnungsschritt wurde zurückgestellt. Es waren ursprünglich weitere Öffnungen für Kreise mit einer Inzidenz unter 50 oder zwischen 50 und 100 vorgesehen. Auch bei den Schulen wurde bereits nachgebessert. In Grundschulen gilt Maskenpflicht, und in den fünften und sechsten Klassen kann nach der Rückkehr in die Schulgebäude am vergangenen Montag nun auch Wechselunterricht angeboten werden.

Kretschmann ließ sich am Freitag als erster deutscher Regierungschef gegen das Coronavirus impfen. Der 72-Jährige ließ sich in einem Impfzentrum in Stuttgart den gerade wieder zugelassenen Impfstoff von Astrazeneca spritzen. Allerdings ließ er seiner Frau Gerlinde den Vortritt. Mit seinen 72 Jahren ist Kretschmann impfberechtigt.

Der grüne Regierungschef wollte seine Impfung auch als Werbung verstanden wissen: "Das Zeichen soll sein: Haben Sie Vertrauen, lassen Sie sich impfen." Astrazeneca sei ein sicherer und wirksamer Impfstoff, das habe die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) nach dem zwischenzeitlichen Stopp bestätigt.

Update: Freitag, 19. März 2021, 15.34 Uhr


Kreis Schwäbisch Hall erlässt tagsüber geltende Ausgangsbeschränkung

Schwäbisch Hall. (dpa) Der Corona-Hotspot Schwäbisch Hall mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von annähernd 300 wird eine tagsüber geltende Ausgangsbeschränkung erlassen. Die Regelung solle ab Samstag in Kraft treten. Das Verlassen der Wohnung sei dann nur noch aus triftigem Grund erlaubt. Dazu gehört Einkaufen, der Weg zur Arbeit oder Bewegung an der frischen Luft. Damit wird im Landkreis künftig den ganzen Tag über eine Ausgangsbeschränkung gelten. Seit Überschreiten der 100er-Sieben-Tage-Inzidenz gilt bereits eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. 

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche betrug im Landkreis am Donnerstag 292,7 (Stand: 16 Uhr). Das ist der mit Abstand höchste Wert in Baden-Württemberg. Zudem sei das Infektionsgeschehen weiter diffus.

Für die im Kreis gelegene Stadt Schrozberg soll zudem ab Samstag eine Maskenpflicht für das gesamte Stadtgebiet erlassen werden. Eine Allgemeinverfügung schreibe ab Samstag das Tragen einer medizinischen Schutzmaske vor, hieß es. Am Mittwoch hatte die Sieben-Tage-Inzidenz hier den Wert von 1065,5 erreicht. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 62 Neuinfektionen mit der britischen Mutation des Virus in der 5800 Einwohner-Kommune registriert, wie der Landkreis mitteilte.

Update: Donnerstag, 18. März 2021, 21.15 Uhr


Masken auch auf dem Hof – Neue Regeln für Grundschulen

Stuttgart. (hol/lsw) Auch nach der Landtagswahl geht der Streit in der Landesregierung um den richtigen Kurs für die Schulen in der Pandemie offenbar weiter. Winfried Kretschmann (Grüne) hat durchgesetzt, dass ab Montag auch an den Grundschulen Maskenpflicht gilt – im Unterricht und in Pausen, für Lehrkräfte und Kinder. Das für die Schulen zuständige Kultusministerium wollte auf Anfrage keine Inhalte nennen, da die neue Verordnung noch nicht beschlossen sei. Die Initiative gehe vom Staatsministerium aus, das die Änderung dann auch offiziell ankündigte.

Noch vor gut einer Woche hatte es um die Frage, ob in den Unterstufen die Abstandsregeln eingehalten werden müssen, heftigen Streit gegeben. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte die Forderung abgelehnt, Wechselunterricht zuzulassen, wenn der Abstand nicht gewährleistet sei.

Dies wird nun auf Drängen Kretschmanns in den fünften und sechsten Klassen wieder möglich. Details dazu nannte aber auch die Regierungszentrale noch nicht. Die neue Verordnung solle Freitag oder Samstag veröffentlicht werden, erklärte eine Sprecherin.

> Masken werden nicht gestellt: Medizinische "OP-Masken" in Kindergröße gibt es inzwischen in einigen Geschäften zu kaufen, sind aber nicht so weit verbreitet wie normale. Der Stückpreis beträgt je nach Hersteller etwa 25 bis 70 Cent. Das Land plant nach eigenen Angaben nicht, den Schulen Kontingente zum Verteilen zur Verfügung zu stellen.

Wie mit Kindern umzugehen sei, die keine Maske tragen, dazu äußerte sich das Staatsministerium nicht. Auch die Frage nach möglichen Befreiungsgründen blieb offen. Eine Sprecherin betonte allerdings, die Schulen sollten "pragmatisch" reagieren, wenn Kinder in den ersten Tagen noch mit Alltagsmaske zur Schule kämen.

> GEW zufrieden: Zuletzt hatten unter anderem die Schulleiter-Vereinigung und der Städtetag Eisenmann bedrängt, in Grundschulen die Maske verpflichtend zu machen. Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Monika Stein, begrüßte nun den Schritt. Lehrkräfte, Kinder und ihre Familien würden so besser geschützt. Die Maskenpflicht ersetze aber nicht andere Schutzmaßnahmen wie Luftfilter und kleinere Gruppen, betonte Stein.

> Weiterer Kreis schließt Kitas: Nach Mannheim schließt auch der Landkreis Schwäbisch Hall ab Montag alle Kindertagesstätten bis 2. April. Die Infektionsrate liegt dort beim landesweiten Höchstwert von 292.

> Hessen verzögert Öffnung: Angesichts gestiegener Zahlen stoppt das benachbarte Hessen geplante Lockerungen. Die Schüler ab Jahrgangsstufe 7 sollen nicht, wie zunächst angedacht, ab Montag für mindestens einen Präsenztag pro Woche in die Schule kommen, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden. Für sie bleibt es damit vorerst beim Distanzunterricht. Die Klassen 1 bis 6 sind in Hessen im Wechselbetrieb.

Update: Donnerstag, 18. März 2021, 20 Uhr


Maskenpflicht an Grundschulen - Weitere Öffnungen ausgesetzt 

Stuttgart. (dpa) Baden-Württemberg setzt weitere Lockerungen für Freizeit und Handel zunächst aus. Der für frühestens ab dem 22. März geplante Öffnungsschritt werde zurückgestellt, teilte eine Sprecherin des Staatsministeriums am Donnerstag mit. "Die aktuelle Lage ist derart dynamisch, dass wir unsere Maßnahmen an diesem Infektionsgeschehen ausrichten müssen", teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) dazu mit.

Der Öffnungsschritt, auf den sich Bund und Länder bei ihrer Konferenz Anfang März geeinigt hatten, hätte weitere Lockerungen für Kreise mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 oder zwischen 50 und 100 vorgesehen. Die für diesen Öffnungsschritt notwendigen stabilen beziehungsweise rückläufigen Inzidenzen seien derzeit aber nicht in Sicht, hieß es. "Die Tendenz zeigt leider in die falsche Richtung. Auf dieser Grundlage sind weitere Öffnungen derzeit unrealistisch und nicht sinnvoll", so Kretschmann. Die derzeit geltenden Corona-Regeln sollen deshalb ab Montag angepasst werden. Eine neue Verordnung sei in Arbeit.

Land führt Maskenpflicht an Grundschulen ein

Das Land Baden-Württemberg führt wegen steigender Corona-Infektionszahlen die Maskenpflicht an Grundschulen ein. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag in Stuttgart aus Regierungskreisen. Die Grundschüler, die seit dieser Woche wieder im vollen Präsenzunterricht sind, sollen demnach im Schulgebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

An den weiterführenden Schulen in den 5. und 6. Klassen und Abschlussklassen besteht schon eine Maskenpflicht. Bisher sind offiziell nur Alltagsmasken vorgeschrieben, in der Praxis werden zumeist fast nur noch medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen getragen.

Zuletzt hatten die Schulleiter-Vereinigung, der Städtetag und auch die Grünen im Landtag das Kultusministerium bedrängt, auch in Grundschulen die Maske verpflichtend zu machen. Es wurde argumentiert, dass sich Kinder insbesondere auch mit den nun schon sehr verbreiteten, mutierten Viren anstecken würden.

Wie die dpa weiter erfuhr, soll auf Druck der Grünen in den 5. und 6. Klassen auch wieder einen Wechsel aus Präsenz- und Fernunterricht möglich sein. Die Fünft- und Sechstklässler sind am vergangenen Montag nach monatelangem "home schooling" wieder in ihre Schulen zurückgekehrt.

Noch vor gut einer Woche hatte es um die Frage, ob in den Klassen die Abstandsregeln eingehalten werden müssen, heftigen Streit in der grün-schwarzen Koalition gegeben. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte die Forderung der Grünen abgelehnt, auch Wechselunterricht zuzulassen, wenn die Schulen den Abstand nicht gewährleisten können.

Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz hält weiter an

Der Anstieg des Infektionsgeschehens im Südwesten hält weiter an. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen stieg am Donnerstag (Stand: 16 Uhr) auf 89,0, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Am Vortag hatte der Wert noch 84,7 betragen.

Die Zahl der Corona-Infektionen seit Pandemie-Beginn stieg innerhalb eines Tages um 1999 auf 338.990 Fälle. Bei den Todesfällen in Verbindung mit dem Virus verzeichnete die Behörde 32 Fälle mehr als am Vortag und nun bereits 8509 seit Beginn der Pandemie.

40 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten liegen mittlerweile über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Mit einer Inzidenz von 292,7 weist der Kreis Schwäbisch Hall nach wie vor den höchsten Wert im Land auf. 13 weitere Kreisen liegen bei der Inzidenz über dem Wert von 100.

Mehr als 920 000 Menschen haben inzwischen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten (Stand: Mittwoch, 23.55 Uhr). Das sind rund 16 000 mehr als Vortrag. Über den potenziell vollen Impfschutz mit beiden Impfungen verfügen demnach bereits mehr als 410 000 Menschen, rund 8500 kamen im Vergleich zum Vortag dazu.

Update: Donnerstag, 18. März 2021, 19.26 Uhr


Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten steigt weiter

>>>Inzidenz drei Mal über 50: In Heidelberg gelten ab Freitag neue Beschränkungen. Alles dazu hier.<<<

Stuttgart. (dpa/lsw) Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen steigt in Baden-Württemberg weiter. Im Laufe der vergangenen sieben Tage haben die Behörden mit Stand vom Mittwoch (16 Uhr) im Schnitt 84,7 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner registriert, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Tags zuvor lag der Wert noch bei 79,8, am Montag bei 74,7.

Die Zahl der laborbestätigte Corona-Infektionen seit Pandemiebeginn stieg innerhalb eines Tages um 2128 auf 336 991 Fälle. Inzwischen sind im Südwesten 8477 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben, das sind 22 mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 309 661 Menschen, 1032 mehr als am Dienstag.

39 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Den mit Abstand höchsten Wert weist nach wie vor der Kreis Schwäbisch Hall (270,9) auf. Zwölf weitere Kreise liegen über einer Inzidenz von 100.

Seit Ende Dezember wurden im Südwesten knapp 13 990 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von "besorgniserregenden Varianten" übermittelt, wie es hieß. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie etwa in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren.

Update: Mittwoch, 17. März 2021, 19.10 Uhr


Wegen steigender Corona-Zahlen wohl keine weiteren Öffnungen

Stuttgart. (dpa/lsw) Aus möglichen Öffnungsschritten ab kommendem Montag, die Bund und Länder bei ihrem Treffen Anfang März in Aussicht gestellt hatten, wird wohl erstmal nichts in Baden-Württemberg. Zum einen liegt das an steigenden Corona-Zahlen. Zum anderen ist nach Auskunft der Landkreise eine solche Option in der Landesverordnung gar nicht vorgesehen. Daher können selbst Kreise, in denen die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt noch unter der 50er-Marke lag, gar nicht planen, wie Sprecher etwa des Neckar-Odenwald-Kreises sowie der Landkreise Rottweil und Tübingen am Mittwoch sagten.

Die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten sich auf gestaffelte Öffnungsschritte geeinigt - abhängig von den Infektionszahlen vor Ort. Nach Blumenläden, Museen und Zoos sollten frühestens am 22. März Außengastronomie, Theater, Konzerthäuser und Kinos hinzukommen - bei höheren Inzidenzwerten aber nur für Menschen mit aktuellem Corona-Test. Auch geht es um kontaktfreien Sport im Innenbereich wie Fitnessstudios und um Kontaktsport im Außenbereich.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) aber hat wegen steigender Infektionszahlen diese Lockerungen infrage gestellt. "Natürlich jetzt bei der Situation werde ich mir gut überlegen, ob ich am Montag weitere Öffnungen mache", sagte der Regierungschef in der ZDF-Sendung "Markus Lanz" am Dienstag. Er erwäge, die weitere Öffnung auszusetzen und am Montag mit den anderen Ministerpräsidenten und Merkel zu besprechen, "was wir riskieren können". Auf die Frage, ob ihm mulmig zumute sei, sagte er: "Ja, haargenau."

Eine neue Corona-Verordnung für das Land ist laut einem Sprecher des Staatsministeriums noch in der Abstimmung zwischen den Ressorts. Gegebenenfalls würden aber auch die Bundes-Gespräche noch abgewartet.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist im Südwesten landesweit auf 79,8 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner gestiegen (Stand Montag). Anfang vergangener Woche lag der Wert noch bei 60,7, vor einem Monat - also noch mitten im Lockdown - bei 43,7. Auch immer mehr Kreise liegen inzwischen wieder über der 100er-Marke.

Seit gut einer Woche gibt es erste Lockerungen in Kreisen, die stabil unter einer Inzidenz von 50 liegen. So durften die Geschäfte mit Einschränkungen wieder öffnen, auch Kitas und Grundschulen sind seitdem wieder alle auf. Im Südwesten haben zudem seit diesem Montag die 5. und 6. Klassen wieder Präsenzunterricht.

Kretschmann sagte: "Wir sehen den enormen Druck aus der Bevölkerung, zu öffnen, der ist wirklich gewaltig." Auch hatten Verwaltungsgerichte mehrere flächendeckende Regeln mit Verweis auf regional unterschiedliche Pandemieverläufe gekippt.

Die Politik könne nicht nur Gebote und Verbote machen, sie müsse auch sehen, dass sich die große Mehrheit der Menschen daran halte, sagte Kretschmann. "Natürlich reden wir da immer auch mit Engelszungen, bitte denkt daran, wir wollen keine dritte Welle." Aber: "Das verhallt oft." Mit mehr Tests könne man womöglich weiter öffnen - "aber das geht auch nicht von heute auf morgen".

Mittlerweile liegt kein einziger Stadt- oder Landkreis mehr unter der Inzidenz von 35. Unter 50 waren noch die Stadt Freiburg sowie die Landkreise Rottweil, Tübingen, Heidenheim, der Neckar-Odenwald-Kreis und der Zollernalbkreis. Dort in Balingen sagte eine Sprecherin, sie gingen eher von wieder höheren Werten aus. "Überall drumherum steigen die Zahlen auch wieder." Daher beschäftige man sich im Landratsamt gerade nicht mit Lockerungen. Im Neckar-Odenwald-Kreis war man eigentlich stolz, von einer Sieben-Tage-Inzidenz von fast 400 um Weihnachten weit entfernt zu sein und fürchtet nun die Kehrtwende.

Auch in Freiburg warten die Verantwortlichen, wie sich die Zahlen weiter entwickeln. Die Stadt sei aber vorbereitet, versicherte eine Sprecherin. "Vor allem für den Einzelhandel hat es dann ja Auswirkungen, da die Geschäfte dann wieder Click and Meet anbieten müssen." Die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbandes, Sabine Hagmann, sprach sich hingegen für Ladenöffnungen unabhängig von der Inzidenz mit Hygienekonzepten aus. Darüber hinaus geht sie davon aus, dass die Welle von Klagen von Händlern immer größer werde.

Wegen steigender Corona-Werte haben mache Kreise inzwischen die sogenannte Notbremse gezogen und Lockerungen, die für Sieben-Tage-Inzidenzen unter 100 galten, wieder rückgängig gemacht. Aber auch bei Überschreiten der 50er-Marke heißt es: verschärfen. So musste der Landkreis Calw etwa Anfang der Woche auf Geheiß des Sozialministeriums die Inzidenz und deren Berechnungsmethode überprüfen und daraufhin seit diesem Mittwoch beispielsweise die Öffnung des kompletten Einzelhandels wieder zurücknehmen.

Update: Mittwoch, 17. März 2021, 15.38 Uhr


13 Neuinfektionen im Stadtgebiet - 82 neue Fälle im Kreis

Heidelberg. (RNZ) Laut des Gesundheitsamtes im Landratsamt Rhein-Neckar bleibt die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch unter dem Grenzwert 50 und liegt derzeit bei 48,3. 13 Neuinfektionen sind im Stadtgebiet registriert worden, derzeit werden 132 aktive Fälle gezählt. Eine weitere Person ist an Corona verstorben. 

Im Rhein-Neckar-Kreis hingegen steigt die Inzidenz weiter an und erhöht sich von 63,3 auf aktuell 68,9. 82 Neuinfektionen wurden vermeldet, 542 leiden derzeit an einer Infektion mit dem Coronavirus. 

Update: Mittwoch, 17. März 2021, 09.33 Uhr


Wie geht es mit Astra-Zeneca weiter im Land? – Inzidenz steigt wieder

Von Anika von Greve-Dierfeld

Stuttgart. Erst war der Impfstoff von Astra-Zeneca nur für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren zugelassen, dann sorgte das Unternehmen mit der Ankündigung von Lieferkürzungen für Aufsehen, zuletzt kam der Paukenschlag über einen Impfstopp wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen des Vakzins. Wie geht es nun weiter in Baden-Württemberg?

Was passiert mit bereits vereinbarten Astra-Zeneca-Terminen? Diese werden nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis einschließlich kommenden Montag (22. März) alle abgesagt. Spätere Termine bleiben zunächst bestehen. Die Absagen gelten nur für Erstimpfungen. Zweitimpfungen mit Astra-Zeneca gibt es im Südwesten bisher nicht. Alle mit den Impfstoffen Biontech/Pfizer oder Moderna gebuchten Termine bleiben bestehen.

Wie komme ich dann an einen Ersatztermin? All die, deren Termin jetzt abgesagt wird, landen auf einer Warteliste. Sie würden nun einzeln kontaktiert per Rückruf oder per Mail und bekommen einen neuen Termin. "Wir müssen uns vorübergehend wieder auf die Impfungen der über 80-Jährigen konzentrieren und arbeiten vorrangig die Warteliste ab", sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne). Damit dies möglichst schnell geschieht, wurde die bisher mögliche Terminvergabe per Telefon und online bis ebenfalls kommenden Montag ausgesetzt.

Wie gehen die Impfzentren damit um? Sie müssen die Astra-Zeneca-Impfungen aussetzen und teils auch ihren Schichtbetrieb vorübergehend den neuen Bedingungen anpassen, manche schließen vorübergehend ganz.

Was passiert jetzt mit den Astra-Zeneca-Dosen, die schon geliefert sind? Weggeworfen wird nichts. "Der Impfstoff wird solange eingelagert", sagte etwa eine Sprecherin des Landratsamtes Calw.

Kann man nicht auf einen anderen Impfstoff umsteuern? Zumindest nicht überall und schon gar nicht dauerhaft. "Es gibt dafür einfach zu wenig", sagt ein Sprecher des Kreisimpfzentrums Bühl. In verschiedenen Impfzentren konnte aber tatsächlich zunächst auf andere Impfstoffe ausgewichen werden. Das Mannheimer Impfzentrum teilte mit, dass am Mittwoch für Astra-Zeneca-Termine ein anderer Impfstoff zum Einsatz komme.

Was geschieht nun mit der eigentlich ab April geplanten flächendeckenden Impfung durch Hausärzte? Man weiß es nicht. Es sei ja bisher nicht absehbar, bis wann die Impfungen mit Astra-Zeneca in Deutschland ausgesetzt bleiben werden und wie es weitergeht, erklärt ein Sprecher des Sozialministeriums. Die Auswirkungen auf die weiteren Pläne ließen sich daher noch nicht abschätzen.

Update: Dienstag, 16. März 2021, 19.25 Uhr


Das ändert sich nach dem Impfstopp mit Astra-Zeneca

Heidelberg. (RNZ) Nach dem Impfstopp mit dem Vakzin des Herstellers Astra-Zeneca erwartet die Landesregierung eine Verlangsamung der Impfkampagne. Das teilt das Ministerium für Soziales und Integration am Dienstag mit. Minister Manne Lucha sagt: " Wir müssen uns vorübergehend wieder auf die Impfungen der über 80-Jährigen konzentrieren und arbeiten vorrangig die Warteliste ab".

Neue Impftermine werden derzeit in Baden-Württemberg nicht mehr vergeben - weder telefonisch noch online. Für die Abarbeitung der Warteliste wird das Terminbuchungssystem zunächst bis einschließlich Montag, 22. März, geschlossen, teilte das Sozialministerium am Dienstag mit. 

Große Menge Impfstoff fällt weg

Durch den von der Bundesregierung am Montag verfügten Impfstopp von AstraZeneca fallen auch in Baden-Württemberg erst einmal sehr große Mengen an Impfstoff weg. Zuletzt hatte das Land täglich rund 15.000 Impfungen mit AstraZeneca durchgeführt, entsprechend viele Termine müssen nun abgesagt werden. Folgende Regelungen hat das Gesundheitsministerium nun getroffen: Die Terminabsagen gelten zunächst nur bis einschließlich Montag, 22. März, und umfassen lediglich Erstimpfungen. Spätere Termine bleiben zunächst bestehen. Menschen, deren Ersttermin jetzt abgesagt wird, werden gebeten, die Informationen zum Zweittermin vorerst aufzubewahren. Bislang haben in Baden-Württemberg noch keine Zweitimpfungen mit Astra-Zeneca stattgefunden.

Infzentren streben Umbuchungen an

In den Impfzentren versuche man, möglichst viele Termine durch direkte Umbuchungen auf die beiden anderen Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zu halten und zeitnah weiterhin zu ermöglichen. Priorität haben laut des Ministiers Lucha nun die besonders die Risikopatienten über 80 und über 65 aus Berufsgruppen aus der ersten Priorität.

Was tun bei Absage des Impftermins?

Wer von heute an (16. März) eine Absage für einen mit AstraZeneca gebuchten Termin erhält, wird hinter den Menschen aus der ersten Priorität auf die Warteliste genommen. Sobald die Warteliste der über 80-Jährigen abgearbeitet ist, kommen jene zum Zug, die bereits einen Termin mit Astra-Zeneca gebucht hatten und deren Termin nicht auf einen anderen Impfstoff umgebucht werden konnte. Menschen, die bereits eine Terminabsage erhalten haben, müssen sich um einen erneuten Impftermin bemühen, sobald die Terminbuchung wieder geöffnet ist.

Termine mit Biontech/Pfizer oder Moderna bleiben bestehen

Alle bereits gebuchten Termine mit Biontech/Pfizer oder Moderna bleiben bestehen. Das gilt für alle Menschen aus der ersten und der zweiten Priorität, egal welchen Alters. Sofern auf der Terminbestätigung der Impfstoff nicht vermerkt ist, lässt sich anhand des Abstands zwischen Erst- und Zweittermin feststellen, um welchen Impfstoff es sich handelt. Bei einem Abstand von 9 Wochen und mehr handelt es sich um einen Termin mit Astra-Zeneca. Kürzere Abstände bedeuten, dass die Termine auf Biontech oder Moderna gebucht sind. Termine mit diesen beiden Impfstoffen finden unverändert statt.

Inzidenz steigt im Kreis und in Heidelberg, keine Testpflicht für Mallorca-Rückkehrer

Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/lsw) Der Rhein-Neckar-Kreis hat am Dienstag für Heidelberg 14 Neuinfektionen gemeldet. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet auf aktuell 48,9. Für den Rhein-Neckar-Kreis wurden 57 neue Fälle registriert, womit die Inzidenz dort auf einen Wert von 63,3 ansteigt. Entscheidend für eine Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen sind die Angaben vom Landes-Gesundheitsamt. 

Da der 50er-Inzidenz-Wert im Rhein-Neckar-Kreis zuletzt an drei Tagen hintereinander überschritten wurde, werden laut Landratsamt nun einige Lockerungsschritte zurückgenommen. Wohingegen Heidelbergs OB Eckart Würzner noch am Montag weitere Lockerungen - etwa die Öffnung der Außengastronomie - für Heidelberg in Aussicht stellte.

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten steigt wieder

Stuttgart (dpa) Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Dienstag (Stand: 16 Uhr) wieder gestiegen. Den Daten zufolge registrierten die Behörden im Südwesten im Laufe der vergangenen sieben Tage 79,8 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Am Montag hatte der Wert bei 74,7 gelegen.

Seit Beginn der Pandemie wurden 334 863 (plus 1963) laborbestätigte Corona-Infektionen aus allen 44 Stadt- und Landkreisen berichtet, darunter 8455 Todesfälle (plus 19). 38 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Als genesen gelten geschätzt 308 629 Infizierte (plus 793).

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 13 008 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von "besorgniserregenden Varianten" übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie beispielsweise in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren.

Land will vorerst keine Testpflicht für Mallorca-Rückkehrer

Die baden-württembergische Landesregierung will Mallorca-Rückkehrer nicht zum Corona-Test an Flughäfen verpflichten. Solche Pläne gebe es derzeit nicht, teilte ein Sprecher des Sozialministeriums am Dienstag mit. Das Land Niedersachsen erwägt, die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Mallorca wieder einzuführen, wie am Montag bekannt wurde. Niedersachsen hofft dabei auf eine bundeseinheitliche Regelung.

Am Freitag hatte die Bunderegierung entschieden, Mallorca und andere Regionen in Spanien, Portugal und Dänemark von der Liste der Corona-Risikogebiete zu streichen. Damit ist seit Sonntag Urlaub dort wieder ohne Quarantäne und Testpflicht bei der Rückkehr möglich. 

Update: Dienstag, 16. März 2021, 19 Uhr


Kreis und Heidelberg stellen Impfen mit Astra-Zeneca ein - Termine abgesagt

Rhein-Neckar. (RNZ) Der Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg setzen ebenfalls die Impfungen mit AstraZeneca umgehend ein. Das teilen das Landratsamt und die Stadt mit.

Die Bundesregierung setzt aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca vorsorglich aus. Nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa hält das PEI weitere Untersuchungen für notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken.

Personen, die einen Termin mit diesem Impfstoff gebucht haben, bitten das Landratsamt und die Stadt, ab sofort nicht mehr zu erscheinen, da sie ansonsten im Impfzentrum abgewiesen werden müssen. Ein Umbuchen auf ein anderes Vakzin ist derzeit nicht möglich.

>>> 50er-Inzidenz überschritten: Lockerungen im Rhein-Neckar-Kreis ab Mittwoch zurückgenommen <<<

Im Kreisimpfzentrum Heidelberg im Pfaffengrund können ab sofort ebenfalls keine Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca mehr vorgenommen werden. Die KIZ-Verwaltung versucht, alle betroffenen Impflinge zu erreichen und die Termine abzusagen. Betroffen sind allein in der laufenden Woche über 1200 Termine. Die Impfungen mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer sind nicht betroffen und können wie terminlich vereinbart wahrgenommen werden. Ein Verimpfen des Biontech-Stoffes an die Personen, die nun nicht mit AstraZeneca geimpft werden können, ist leider nicht möglich. Vom Biontech-Impfstoff stehen dafür keine Dosen zur Verfügung.

Termine für Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca sind im Heidelberger KIZ aktuell noch nicht von der Absage betroffen. Die ersten Termine für Zweitimpfungen mit diesem Vakzin sind erst in rund sechs Wochen geplant.  

Zu weiteren Fragen wie etwa der nach den Zweitimpfungen bereits einmal mit dem Vakzin von AstraZeneca geimpften Personen nimmt das Landratsamt momentan noch keine Stellung.

Astra-Zeneca-Impfungen im ganzen Südwesten ausgesetzt

Alle Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca sind auch in Baden-Württemberg unverzüglich gestoppt worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Stuttgart mit. Kurz zuvor hatte das Bundesgesundheitsministerium über den deutschlandweiten Stopp informiert. Vorausgegangen waren Meldungen über Häufungen von schweren Blutgerinnungsstörungen nach der Impfung. "Der Gesundheitsschutz der Menschen steht über allem", sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne). Alle mit diesem Impfstoff geplanten Termine würden abgesagt, auch jene für die Zweitimpfungen.

Bis zum Stopp waren in Baden-Württemberg 14.000 Menschen täglich zum ersten Mal mit Astrazeneca geimpft worden. Zweitimpfungen mit diesem Vakzin gab es im Südwesten bisher nicht. Mit Biontech werden zur Zeit 10.000 Menschen pro Tag zum ersten Mal geimpft und 7600 Zweitimpfungen täglich verabreicht. Bei Moderna sind es 550 Erstimpfungen und rund 800 Zweitimpfungen pro Tag.

Das aktuelle Modellprojekt "Impfen in Praxen" ist von der aktuellen Entwicklung nicht betroffen, da dabei ausschließlich Biontech verimpft wird. Astrazeneca hatte schon am vergangenen Freitag für Aufsehen gesorgt, nachdem das Unternehmen eine Kürzung der Liefermengen angekündigt hatte.

Der Stopp des Astra-Zeneca-Vakzins dürfte die angespannte Lage bei der Impfterminvergabe weiter verschärfen. Schon zuvor war die Situation bei der Hotline, bei der Bürger im Südwesten Impftermine buchen können, nicht zufriedenstellend gewesen, hatte eine Ministeriumssprecherin gesagt. "Auch wenn man durchkommt, übertrifft die Nachfrage weiterhin deutlich das Angebot."

Die Aussetzung mit dem Covid-19-Impfstoff war auf Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts erfolgt. Nun sollen die Daten von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) weiter analysiert und bewertet werden.

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten sinkt minimal

Das dürfte kaum ein Grund zur Hoffnung sein: Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Montag (Stand 16 Uhr) zwar sehr leicht gesunken. Allerdings wird am Wochenende auch in der Regel weniger getestet beziehungsweise es werden weniger Ergebnisse übermittelt. Den Daten zufolge registrierten die Behörden im Südwesten im Laufe der vergangenen Woche 74,7 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Am Sonntag hatte der Wert bei 75,9 gelegen.

Ein Viertel der 44 Stadt- und Landkreise überschreitet die Schwelle von 100. Am höchsten ist der Wert im Landkreis Schwäbisch Hall mit 208,9, am niedrigsten im Landkreis Rottweil mit 30,0. In nur noch acht Stadt- und Landkreisen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag unter 50, das war einer weniger als am Sonntag.

Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 437 auf 332.900. 8436 Menschen starben an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit. Das waren 17 mehr als Stand Sonntag. Als genesen gelten geschätzt 307 836 Infizierte (plus 657).

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 12.100 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von "besorgniserregenden Varianten" übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie beispielsweise in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren.

860.870 Menschen in Baden-Württemberg sind inzwischen ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden. Das waren 21.551 mehr als nach Daten vom Sonntag. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Impfstoffen nötig ist, haben schon 385.918 Geimpfte erhalten (plus 6079).

17,2 Prozent der 2456 betreibbaren Intensivbetten sind der Mitteilung zufolge im Moment frei. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Intensivbetten werden aber nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern auch für andere gravierende Erkrankungen.

Update: Montag, 15. März 2021, 18.10 Uhr


Bereits fünf Kreise ziehen Notbremse wegen steigender Infektionen

Ulm/Mannheim. (dpa-lsw) In mindestens fünf Stadt- und Landkreisen im Südwesten sind aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen wieder strengere Regeln verkündet oder bereits erlassen worden.

Der Kreis Göppingen hat erste Lockerungen bereits wieder zurückgenommen, die Kreise Rastatt, Emmendingen, der Alb-Donau-Kreis und die Stadt Mannheim haben die strengeren Regeln angekündigt. Dort sollen sie in den nächsten Tagen in Kraft treten. Im Kreis Sigmaringen sollte am Montagnachmittag eine Entscheidung darüber gefällt werden.

Bund und Länder hatten sich zuletzt auf eine sogenannte Notbremse bei steigenden Infektionszahlen geeinigt. In Kreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 an drei Tagen in Folge soll etwa der Einkauf im Einzelhandel wieder nur nach Terminabsprache möglich sein, Besuche von Museen und Galerien nur mit Terminbuchung und Individualsport im Außenbereich soll wieder auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten begrenzt werden.

Im Landkreis Freudenstadt liegt die Inzidenz zwar bereits seit vier aufeinanderfolgenden Tagen über 100. Allerdings hat das Landratsamt einen Weg gefunden, zunächst auf die Notbremse zu verzichten. "Wir haben die Option genutzt und aus unseren Inzidenzen einen großen Clusterfall herausgerechnet", sagte eine Sprecherin am Montag. Die höheren Infektionszahlen seien vor allem auf ein Ausbruchsgeschehen in einem Kindergarten in Horb am Neckar zurückzuführen. Fast jede zweite in den letzten sieben Tagen registrierte Neuinfektion sei dadurch entstanden. Am Sonntag (Stand 16 Uhr) hatte das Landesgesundheitsamt die Inzidenz für den Landkreis mit 116,7 angegeben.

Landesweit wiesen am Sonntag elf Stadt- und Landkreise mehr als 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche auf. Neben den Kreisen, die bereits Maßnahmen verkündet haben, auch die Kreise Esslingen, der Hohenlohekreis und die Stadt Karlsruhe. Dort wurde die Schwelle von 100 allerdings noch nicht an drei Tagen in Folge überschritten. Im Kreis Schwäbisch Hall mit der landesweit höchsten Inzidenz von zuletzt mehr als 200 stellte sich die Frage nach der Rücknahme von Lockerungen aufgrund des starken Infektionsgeschehens bislang nicht.

Inzidenz in Heidelberg sinkt auf 40,3, im Kreis steigt sie auf 56 

Heidelberg (RNZ). Der Rhein-Neckar-Kreis meldete am Montag für Heidelberg keine Neuinfektionen. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet weiter - auf aktuell 40,3. Für den Rhein-Neckar-Kreis wurden elf neue Fälle registriert, womit die Inzidenz dort auf einen Wert von 56 ansteigt.

Am Montag sind die Zahlen tendenziell geringer, da es übers Wochenende häufig zu Meldeverzögerung kommt. Entscheidend für eine Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen sind die Angaben vom Landes-Gesundheitsamt. 

Update: Montag, 15. März 2021, 12.14 Uhr


In Heidelberg sinkt die Inzidenz, im Kreis und im Land steigt sie 

Stuttgart/Heidelberg. (dpa/mün) Das Corona-Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg nimmt weiter an Fahrt auf. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche betrug am Sonntag (Stand: 16 Uhr) 75,9, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Am Vortrag hatte der Wert bei 73,2 gelegen, vor einer Woche noch bei 60,5.

Die Behörde meldete 659 neue Infektionsfälle und fünf neue Todesfälle mit oder durch das Coronavirus. Am Wochenende fallen die Zahlen in der Regel geringer aus, da nicht alle Labore Fallzahlen melden.

Zehn Kreise überschreiten mittlerweile die Schwelle von 100 bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz. Darunter auch die beiden Großstädte Karlsruhe (103,8) und Mannheim (109,1). Das höchste Infektionsaufkommen herrscht weiterhin im Kreis Schwäbisch Hall (217,0). 24 der 44 Kreise weisen eine Inzidenz zwischen 50 und 100 auf. Nur noch neun Kreise liegen bei einer Inzidenz von unter 50.

Von 2431 betreibbaren Intensivbetten im Land sind rund 84 Prozent belegt. 248 Menschen werden nach Angaben des Divi-Intensivregisters intensivmedizinisch behandelt, 131 von ihnen müssen beatmet werden.

Die Zahl der Erstimpfungen gegen das Coronavirus stieg (Stand: Samstag, 23.55 Uhr) um 22.144, die der Zweitimpfungen um 9025. Damit haben nun 838.851 Menschen eine erste Impfung erhalten, und 379.754 Menschen haben bereits beide Impfungen bekommen.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar ist die Inzidenz in Heidelberg weiter leicht gesunken; im Rhein-Neckar-Kreis steigt sie wieder. In Heidelberg wurden seit Samstag 7 Neu-Infektionen registriert und die Inzidenz sinkt damit auf 45,2. Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es 73 Neuinfektionen und die Inzidenz steigt auf 56.

Verstorben an Covid-19 ist seit Samstag niemand.

Update: Sonntag, 14. März 2021, 18.15 Uhr


Inzidenz in Heidelberg wieder knapp unter 50

Heidelberg. (dns/mün) Zwei Tage lang – Mittwoch und Donnerstag – meldete das Landesgesundheitsamt für Heidelberg eine Sieben-Tage-Inzidenz von knapp über 50. Entsprechend sorgenvoll warteten am Freitag viele Heidelberger – vor allem die Inhaber von Läden – auf die neuesten Zahlen. Denn wenn der Wert drei Tage in Folge über der 50er-Marke liegt, müssen laut Landesverordnung die Maßnahmen in aller Regel wieder verschärft werden und Einzelhändler etwa auf Terminshopping umstellen. Doch am späten Nachmittag kam die gute Nachricht aus Stuttgart: Die Inzidenz ist von 52,6 auf 47,7 gesunken. Damit ändert sich erst einmal nichts an den geltenden Regeln.

Laut Landesgesundheitsamt kamen in Heidelberg am Freitag sieben neue Fälle hinzu. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises meldet aktuell 150 aktive Fälle. Das ist der höchste Wert seit 21. Januar.

Warum die Inzidenz-Berechnung des Landesgesundheitsamtes und nicht des regionalen Gesundheitsamtes als Maßstab gilt, das lesen Sie hier.

Am Samstagmorgen meldet auch das Gesundheitsamt Rhein-Neckar eine Inzidenz in Heidelberg unter 50: 49,5 ( minus 6,2 zum Vortag). Es wurden 8 neue Coronainfektionen entdeckt und gemeldet.

Dafür steigt in der Berechnung des hiesigen Gesundheitsamtes die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis auf 48,9 (plus 5,9 zum Vortag). 57 Neuinfektionen wurden seit Freitag registriert. 

Nach bisherigen Informationen am Samstagfrüh ist kein weiterer Bewohner der Region an einer Coronainfektion verstorben. 

Update: Samstag, 13. März 2021, 11.27 Uhr


Es gibt weiterhin Probleme bei der Impftermin-Vergabe

Stuttgart/Heidelberg. (sös) Bei der Impftermine-Vergabe in Baden-Württemberg gibt es offenbar weiterhin Probleme. Unter anderem berichteten impfberechtigte RNZ-Leser davon, dass sie an der Telefonhotline abgewiesen wurden. Laut Sozialministerium sind das bedauerliche Einzelfälle – das lasse sich bei 500 Mitarbeitenden in der Hotline "nicht zu 100 Prozent vermeiden".

Ein Grundproblem bleibt dabei weiterhin die Impfstoffknappheit. Auch Impfberechtigte haben keine Garantie auf einen Impftermin. Eine weitere Quelle für Missverständnisse könnten die "Wartelisten" sein: Über-80-Jährige, die aktuell keinen Impftermin bekommen, können sich dort eintragen lassen und werden zurückgerufen. Diese Möglichkeit fehlt aber für die Impfberechtigten aus der zweiten Priorität, also beispielsweise die Über-70-Jährigen: Für sie gibt es keine Warteliste.

Probleme kann es auch durch die Struktur der Hotline geben. Die zentrale Telefonnummer 116 117 verteilt Anrufe an die Länder-Callcenter. Sind diese ausgelastet, kann es sein, dass ein Mitarbeiter aus einem anderen Bundesland am Apparat ist, der die Rechtslage in Baden-Württemberg nicht kennt – und falsche Auskunft erteilt.

Grundsätzlich möchte das Ministerium, so ein Sprecher, dass die Callcenter-Agenten gar keine Einschätzung mehr vornehmen sollen, ob eine Person impfberechtigt ist. Bei Unsicherheiten sollten sie lieber zur Beratung an die Hausärzte verweisen. Erst im Impfzentrum wird konkret die Impfberechtigung geprüft.

Die Liste der aktuell Impfberechtigten gibt es auf: www.impfen-bw.de

Schon wieder mehr Neu-Infektionen im Rhein-Neckar-Raum

Heidelberg. (RNZ) Die Sieben-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg steigt weiter, denn die Zahl der Neu-Infektionen nimmt weiterhin zu: In Heidelberg gibt es am Freitagmorgen 19 neuregistrierte Corona-Infektionsfälle und im Rhein-Neckar-Kreis 55. Damit steigt die vom Gesundheitsamt vor Ort berechnete Inzidenz in Heidelberg auf 55,7 und im Rhein-Neckar-Kreis auf 43.

Die Zahl der Menschen in häuslicher Isolation steigt in Heidelberg auf 150 und im Rhein-Neckar-Kreis auf 473.

Nach Informationen des Gesundheitsamtes ist in der Region seit Donnerstag kein weiterer Mensch an Corona verstorben. Zur aktuellen Situation in Heidelberg lesen Sie hier mehr.

Inzidenz im Südwesten gestiegen

Stuttgart. (lsw) Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten ist am Freitag erneut angestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche betrug 69,1, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Am Vortag hatte der Wert noch bei 66,1 gelegen. Im Vergleich zum Donnerstag meldete die Behörde 1519 neue Infektionen im Südwesten, zudem gab es 29 neue Todesfälle mit oder durch das Coronavirus.

Von 2462 betreibbaren Intensivbetten im Land sind rund 86 Prozent belegt. 239 Menschen werden nach Angaben des Divi-Intensivregisters intensivmedizinisch behandelt, 129 von ihnen müssen beamtet werden.

Update: Freitag, 12. März 2021, 18.44 Uhr


86 Prozent der Intensivbetten belegt

Stuttgart. (dpa) Das Corona-Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg nimmt wieder an Fahrt auf. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche stieg erneut und betrug am Donnerstag (Stand: 16.00 Uhr) 66,1, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Im Vergleich zum Vortrag kamen 1543 neue Infektionsfälle hinzu, es gab 33 neue Todesfälle mit oder durch das Coronavirus.

Damit verzeichnet die Behörde nun bereits 328.710 Infektionsfälle im Südwesten, die Zahl der Todesfälle beträgt 8378. Von 2469 betreibbaren Intensivbetten im Land sind rund 86 Prozent belegt. 239 Menschen werden nach Angaben des Divi-Intensivregisters intensivmedizinisch behandelt, 135 von ihnen müssen beamtet werden.

29 der 44 Stadt- und Landkreise weisen mittlerweile wieder eine sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 50 auf, 5 Kreise liegen gar über dem Wert von 100. Die höchste Inzidenz hat der Landkreis Schwäbisch-Hall mit 194,7.

Die Zahl Erstimpfungen gegen das Coronavirus stieg bis Donnerstag (Stand: Mittwoch, 23.55 Uhr) um 23.880, die der Zweitimpfungen um 9281. Damit haben nun 763.444 Menschen eine erste Impfung erhalten und 349.682 Menschen haben bereits beide Impfungen bekommen.

Update: Donnerstag, 11. März 2021, 19.27 Uhr


Heidelberg überschreitet die 50er-Marke

Heidelberg. (RNZ/ppf) In Heidelberg liegt die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 53,9. 17 Neuinfektionen meldet das Gesundheitsamt, 135 aktuelle Fälle gibt es derzeit. Das Gesundheitsamt in Heidelberg erklärte auf RNZ-Nachfrage, dass die 7-Tage-Inzidenz vom Landesgesundheitsamt entscheidend für Lockerungen und Verschärfungen ist - hier finden Sie dazu einen ausführlichen Artikel.

Im Rhein-Neckar-Kreis steigt der Inzidenzwert ebenfalls, jedoch etwas langsamer als in Heidelberg. Der Wert liegt bei 38,8, 43 Neuinfektionen wurden registriert. Aktive fälle gibt es im Kreis derzeit 444, eine weitere Person ist an Corona verstorben. 

Update: Donnerstag, 11. März 2021, 12.56 Uhr


Fast 60 Prozent Varianten unter den positiven Tests

Stuttgart. (dpa) Die Corona-Varianten verdrängen das ursprüngliche Virus in Baden-Württemberg zunehmend. In der vergangenen Kalenderwoche lag ihr Anteil mit 59 Prozent unter den untersuchten positiven Tests kurz vor der 60-Prozent-Marke. Wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch in Stuttgart weiter mitteilte, entspricht das einer Steigerung von elf Punkten im Vergleich zur Vorwoche. Diese Werte stammen vom ALM, dem Verband der akkreditierten Labore in der Medizin.

Seit Dezember 2020 wurden dem Landesgesundheitsamt 8810 Virusvarianten mit besonderer Bedeutung gemeldet. Seit dem Jahreswechsel wurden bei dem Amt 667 Ausbrüche mit 2908 Varianten registriert. Die Zahl der übermittelten Fälle von Corona-Varianten waren in den mittleren Altersgruppen am höchsten, bei alten und jungen Menschen relativ niedrig.

Fallzahlen und Inzidenzen am Mittwoch

Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (Stand: 16 Uhr) kamen innerhalb von 24 Stunden 1483 neu gemeldete Corona-Fälle hinzu. Damit stieg die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 327.167. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg von 60,2 auf 62,7. Zudem wurden im Zusammenhang mit Covid-19 weitere 31 Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind es nun 8345 Verstorbene. Dem stehen schätzungsweise 303 704 Genesene gegenüber.

Kassenärzte: Corona-Impfungen in 11.000 Südwest-Praxen möglich

Mannheim/Heilbronn. (dpa) Nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg können von April an etwa 11.000 Arztpraxen in Baden-Württemberg gegen das Coronavirus impfen. Das sagte eine KV-Sprecherin der "Heilbronner Stimme" und dem "Mannheimer Morgen". In der Donnerstagausgabe beider Blätter heißt es, ungefähr zwei Drittel aller Haus- und Facharztpraxen könnten somit Impfungen im Südwesten anbieten. Insgesamt gebe es im Land knapp 16.000 Praxen.

Die Vereinigung begrüße, dass die Priorisierung der Impfungen den Ärzten vor Ort überlassen werden soll. "Das ist eine klassische ärztliche Aufgabe. Natürlich werden zunächst vulnerable Gruppen einen Impftermin in den Praxen bekommen", sagte die Sprecherin.

Mit den Impfungen wird sich der KV-Sprecherin zufolge gleichwohl der Verwaltungsaufwand erhöhen. So würden Impfzahlen in den Praxen normalerweise quartalsweise weitergegeben. "Bei den Covid-19-Impfungen müssen wir die Zahlen täglich dem Robert Koch-Institut melden", wird sie von den Zeitungen zitiert.

65 Neuinfektionen im Kreis und Heidelberg

Heidelberg. (RNZ/ppf) Im Rhein-Neckar-Kreis sowie im Stadtgebiet Heidelberg steigen die Infektionszahlen leicht an. 14 Neuinfektionen registrierte das Gesundheitsamt in Heidelberg, die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 47,1, 51 im Kreis, hier liegt der Inzidenzwert bei 37,4.

Die Zahl der aktiven Fälle verringert sich hingegen: 10 weniger als am Vortag sind derzeit in Heidelberg verzeichnet (118 Infizierte), im Kreis sinkt die Zahl um 34 (416 aktive Fälle). Diese aktuellen Zahlen hat das Landratsamt Rhein-Neckar am Mittwochmorgen veröffentlicht. 

Update: Mittwoch, 10. März 2021, 11.48 Uhr


Mehr als 1300 neue Corona-Fälle gemeldet

Stuttgart. (dpa) Nach dem Mini-Rückgang am Montag ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg am Dienstag wieder leicht gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (Stand: 16 Uhr) kamen innerhalb von 24 Stunden 1339 neu gemeldete Corona-Fälle hinzu. Damit stieg die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 325 684. Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg von 60,3 auf 60,7.

Zudem wurden im Zusammenhang mit Covid-19 weitere 23 Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind es nun 8314. Dem stehen schätzungsweise 302 814 Genesene gegenüber, was einer Zunahme um 742 entspricht.

Fünf Kommunen weisen eine Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 35 auf: der Landkreis Böblingen (34,9), der Schwarzwald-Baar-Kreis (30,1), der Landkreis Tübingen (28,0) sowie die Stadtkreise Heilbronn (34,0) und Pforzheim (34,9). Einen dreistelligen Wert hat weiterhin der Landkreis Schwäbisch Hall (175,3).

Update: Dienstag, 9. März 2021, 21 Uhr


1,7 Millionen weitere Menschen im Südwesten impfberechtigt

Stuttgart. (dpa/lsw) Wegen der Zulassung des Impfstoffs von Astrazeneca sind ab sofort sehr viel mehr Menschen in Baden-Württemberg impfberechtigt. Von nun an können auch alle Personen ab 70 Jahren, viele Menschen mit Vorerkrankungen wie Krebs oder einer Organtransplantation sowie Hebammen, Erzieher und Lehrerinnen ab 65 Jahren geimpft werden, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. Durch die neue Regelung sind demnach rund 1,7 Millionen Menschen in Baden-Württemberg zusätzlich impfberechtigt. Bei der Terminvergabe sei aber weiterhin Geduld gefragt. Der Impfstoff sei im März weiterhin knapp. Es bestehe keine Wahlmöglichkeit beim Impfstoff.

Erste Corona-Impfungen von Hausärzten im Südwesten

Stuttgart. (dpa-lsw) Die ersten Menschen in Baden-Württemberg sind am Dienstag von einem Hausarzt gegen Corona geimpft worden. In rund 40 Praxen und bei Hausbesuchen seien die Hausärzte im Südwesten in einem Pilotprojekt nun auch an den Impfungen beteiligt, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KVBW) Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart.

Bei dem auf sechs Wochen angelegten Projekt sollen Fragen zur Logistik und dem Ablauf der Impfungen in den Praxen geklärt werden. Geimpft werden zunächst nur Menschen über 80 Jahre. Der Testlauf soll den Übergang der Impfungen in die Regelversorgung bei den Hausärzten ermöglichen. In fast allen Stadt- und Landkreisen nehmen Praxen daran teil.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich am Montag zudem darauf geeinigt, dass die die niedergelassenen Ärzte in Deutschland ab Anfang April flächendeckend mit Corona-Impfungen beginnen sollen. Der Sprecher der KVBW sagte dazu, sobald genug Impfstoff zur Verfügung stehe und die Logistik geklärt sei, werde man natürlich auch umfassend bei den Hausärzten mit dem Impfen beginnen - unabhängig vom ausgegebenen Zeitplan des Pilotprojekts.

Für die Impfungen bei den Hausärzten ab April soll der Impfstoff auf dem normalen Weg über Großhandel und Apotheken in die Praxen kommen. Die Impfzentren sollen vorerst bestehen bleiben. In Baden-Württemberg stellt bislang das Land die Impfstoffe in den Impfzentren zur Verfügung. Von dort muss es in die Praxen verteilt werden.

Inzidenz in Heidelberg entspannt sich wieder 

Heidelberg. (RNZ/ppf) Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen kontinuierlich angestiegen war, sind die Zahlen im Heidelberger Stadtgebiet wieder rückläufig. Das teilt das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar am Dienstagmorgen in einer Statistik mit. Im vergleich zum Vortag wurden keine Neufinektionen verzeichnet, liegt die Zahl der aktiven Fälle bei 128. Die Inzidenz steht derzeit bei 45,8. Eine Person ist in den vergangenen 24 Stunden an Corona gestorben. 

Auch im Rhein-Neckar-Kreis sinkt der Inzidenzwert und steht aktuell bei 37,2. 17 Neuinfektionen wurden verzeichnet, 450 Menschen sind zur Zeit mit dem Corona-Virus infiziert. 

Update: Dienstag, 9. März 2021, 09.58 Uhr


Mehr als 400 neue Corona-Fälle am Tag der ersten Öffnungen

Stuttgart. (dpa/lsw) Am Tag der ersten zaghaften Öffnungen im Land ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg leicht zurückgegangen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (Stand: 16 Uhr) stieg die Zahl der Corona-Fälle von Sonntag auf Montag um 414 auf jetzt insgesamt 324.345, die der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 um 21 auf 8291. Dem stehen schätzungsweise 302.072 Genesene gegenüber, was einer Zunahme um 600 entspricht.

Für das ganze Land ging die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage leicht von 60,5 am Sonntag auf jetzt 60,3 zurück. Am Montag sind die gemeldeten Fallzahlen allerdings meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Vier Kommunen weisen eine Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 35 auf. Neben dem Landkreis Böblingen (34,4) sind das der Schwarzwald-Baar-Kreis (31,5), der Kreis Tübingen (27,1) und die Stadt Heilbronn (31,6). Allerdings haben nur noch die Landkreise Schwäbisch Hall mit 172,3 und nun auch der Kreis Konstanz (100,9) dreistellige Werte. Weiterhin liegen 27 Stadt- und Landkreise über dem Grenzwert 50.

Wo die Sieben-Tage-Inzidenz stabil bei unter 50 liegt, dürfen Geschäfte seit Montag wieder komplett öffnen - jedoch unter Auflagen wie Maskenpflicht und einer Begrenzung der Kundenzahl. Das trifft derzeit laut Landesgesundheitsamt auf 17 Kreise und Städte im Land zu.

Start für kostenlose Corona-Schnelltests mit Verzögerungen

Stuttgart. (dpa/lsw) Hunderte von Apothekern im Südwesten stehen mit Corona-Schelltests in den Startlöchern - können sie aber wegen Formalitäten nicht an die Frau oder den Mann bringen. So müsse noch die veränderte Coronatest-Verordnung im Bundesanzeiger veröffentlicht werden, hieß es bei der Landesapothekerkammer am Montag in Stuttgart. Man gehe davon aus, dass dies am Dienstag nachgeholt werde und zugleich die Fragen der Abrechnung und die Erfassung der Getesteten geklärt würden. Laut Sprecherin Katina Lindmayer wird die Abrechnung wahrscheinlich über die Kassenärztliche Vereinigung erfolgen können.

485 von 2403 Kammer-Mitgliedern seien in einem Portal registriert, in dem Interessenten eine teilnehmende Apotheke in ihrer Umgebung finden können. Die anderen Apotheken verweigerten sich nicht, betonte Lindmayer, sondern seien etwa mobil unterwegs oder verfügten nicht über die erforderlichen Räumlichkeiten für die Testung. Beschwerden über fehlende Ausstattung mit Test-Kits seien ihr nicht zu Ohren gekommen.

Im jüngsten Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Krise ist festgelegt, dass der Bund ab diesem Montag die Kosten für einen Schnelltest pro Bürger und Woche übernimmt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte bereits am Freitag darauf hingewiesen, dass die Tests nicht in allen Ländern schon ab Montag durchgängig angeboten werden könnten, es aber schnell losgehen solle.

Update: Montag, 8. März 2021, 17.09 Uhr


Heidelberg nähert sich bei Inzidenzwert der 50

Heidelberg. (RNZ/ppf) In Heidelberg steigt die 7-Tage-Inzidenz weiter an und steht am Montag bei 47,1. Damit liegt das Stadtgebiet nun über dem Rhein-Neckar-Kreis, wo der Wert weiter gesunken ist und bei 39,2 liegt. Das Landratsamt Rhein-Neckar vermeldet am Montagmorgen aktuell 454 aktive Fälle und elf Neuinfizierte im Kreis, in Heidelberg sind derzeit 137 Menschen infiziert, acht Neuinfektionen wurden verzeichnet. An Covid19 verstorben ist in den letzten 24 Stunden glücklicherweise niemand. 

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